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Mercedes-Benz Sprinter - Probleme mit der Kugelkopfanhängerkupplung

Möglicherweise erfüllt die Kugelkopfanhängerkupplung nicht die geforderte Dauerfestigkeit.

mercedes_sprinter_dyn © ÖAMTC
Mercedes Sprinter © ÖAMTC

In Österreich werden 11 Mercedes-Benz Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen ist das Modell Sprinter (BR 907), hergestellt im Produktionszeitraum von September 2007 bis Juli 2018.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass es zu einer Abweichung in Bezug auf die geforderten gesetzlichen Dauerfestigkeitsprüfungen der Kugelkopfanhängerkupplung gekommen ist. Auf Grund von Toleranzen im Fertigungsprozess werden die Anforderungen zur Dauerfestigkeit nicht erfüllt. Im ungünstigsten Fall kann es zu einer Rissbildung und in weiterer Folge zu einem Abriss der Kugelkopfkupplung kommen. Dies kann die Unfallgefahr erhöhen.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen der Zustand des Kugelhalses der Anhängerkupplung in der Fachwerkstatt geprüft und gegebenenfalls erneuert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 2 Stunden.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete bereits Anfang November 2020. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

Stand 26.11.2020

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