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Mercedes-Benz - Probleme mit der Anschnallerkennung

Möglicherweise wird ein nicht angegurteter Insasse nicht angezeigt.

Mercedes C-Klasse.jpg © ÖAMTC
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In Österreich werden 18 Mercedes-Benz Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen sind die Modelle AMG GT (BR 190), C-Klasse (BR 205), E-Klasse ((BR 213), E-Klasse Coupe/Cabrio (BR 238), S-Klasse (BR 222) und CLS (BR 257) hergestellt im Produktionszeitraum von Januar 2016 bis September 2019.

Eine Sprecherin von Mercedes-Benz teilte dem ÖAMTC auf Anfrage mit, dass nach einem Tausch des Kombiinstruments die Gurtwarn-Funktion nicht der Spezifikation entspricht. Im Falle von nicht angegurteten Insassen auf dem Fahrer- oder Beifahrersitz würde die Gurtwarn-Funktion nicht wie vorgesehen durch eine blinkende Warnleuchte im Kombiinstrument und einen Warnton erfolgen, sondern lediglich durch eine kontinuierlich aktivierte Warnleuchte. Dadurch würde der Fahrer nicht auf nicht angegurtete Insassen hingewiesen. Lokale gesetzliche Anforderungen werden damit nicht eingehalten. Im Falle eines nicht angelegten Sicherheitsgurtes erhöht sich das Verletzungsrisiko bei einem Unfall.

Im Rahmen der Rückrufaktion wird bei den betroffenen Fahrzeugen das korrekte Warnszenario für die Gurtwarnung im Kombiinstrument in der Fachwerkstatt aktiviert. Die dafür veranschlagte Arbeitszeit beläuft sich laut Angabe der Sprecherin auf zirka 30 Minuten.

Die Kunden der betroffenen Fahrzeuge wurden über den österreichischen Versicherungsverband schriftlich verständigt. Die Rückrufaktion startete bereits Anfang September. Es sind in diesem Zusammenhang keine Unfälle oder Personenschäden bekannt.

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