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Tipps: Was tun, wenn der Diesel streikt?

Um streikenden Diesel-Motoren im Winter vorzubeugen, empfehlen ÖAMTC Experten regelmäßige Wartung und Vorglühen

Winterdiesel © ÖAMTC
Winterdiesel  -  © ÖAMTC

Bei frostigen Temperaturen haben Dieselfahrer oft Probleme, ihren fahrbaren Untersatz in Gang zu bekommen. Damit das Dieselfahrzeug auch im Winter den Minusgraden gewachsen bleibt, steht ÖAMTC-Techniker Thomas Stix Rede und Antwort und verrät die wichtigsten Dinge, auf die der Dieselfahrer aufpassen sollte.

Bei starker Kälte „Extrem-Winterdiesel“ tanken

Sollte es wirklich so kalt werden, dass auch der Winterdiesel auszuflocken beginnt, gibt es noch einen Spezialkraftstoff mit extremer Wintertauglichkeit, den so genannten „Extrem-Winterdiesel“. Dessen Fließgrenze liegt bei -35 Grad. Solche Eigenschaften sind in Österreich kaum notwendig. Dennoch haben OMV, Genol, Shell und BP Diesel für arktische Temperaturen im Angebot. OMV, Genol, Shell und BP bietet den Extremdiesel an fast allen Tankstellen an.

Autos am besten in der Garage abstellen

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man das Fahrzeug wann immer es möglich ist, in einer Garage abstellt. Ist eine längere Kälteperiode mit arktischen Temperaturen angekündigt, empfiehlt es sich, vorbeugend „Extrem-Winterdiesel“ zu tanken oder den Tank zumindest damit aufzufüllen. Springt das Fahrzeug dennoch aufgrund eines verstopften Kraftstoffsystems nicht an, hilft nur mehr ein Anruf bei der Pannehilfe des Clubs - oder das Auto in eine warme Garage zu schieben. Dort erledigt sich das Problem meist nach einiger Zeit von selbst. Dabei könnten die Kfz-Hersteller selbst Abhilfe schaffen. Mit Filter-Vorwärmesystemen oder Adaptierungen im Kraftstoffsystem ließe sich das Problem leicht lösen.

ÖAMTC Technischer Dienst

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