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Wegfall eines Fahrstreifens in der Praterstraße nicht vorstellbar

Club fordert alternative Lösung für Radverkehr

Stau Wien © ÖAMTC
Stau Wien © ÖAMTC

Am 26.Juli hat die Bezirksvorsteherin des 2. Bezirks in Wien mit einer Überlegung aufhorchen lassen: Auf der Praterstraße sollen demnach die bestehenden Radwege in beiden Fahrtrichtungen verbreitert, im Gegenzug die Fahrbahn für den Kfz-Verkehr verschmälert werden. „Es handelt sich um eine wesentliche Verbindungsstrecke zwischen der Inneren Stadt und dem Praterstern und in weiterer Folge bis in den 22. Bezirk. Frequenz und Verkehrsfluss müssen unbedingt erhalten bleiben – für den privaten und gewerblichen Verkehr und natürlich für Einsatzfahrzeuge“, so Clubexperte Nikolaus Authried, für den auch ein Parkplatzentfall nicht in Frage kommt. Im Falle der Schaffung zusätzlicher Querungsmöglichkeiten für den Fußgänger- bzw. Radverkehr sei, aufgrund der Bedeutung der Praterstraße, unbedingt auf die „Grüne Welle“ zu achten.

Aufhebung der Radwege-Benützungspflicht vorstellbar

Die Gehsteige samt Radweg und Grünflächen sind zum Teil elf Meter breit. Eine Verbesserung für den Radverkehr muss nicht zwangsweise auf Kosten des Kfz-Verkehrs gehen – auch wenn das ein bekanntes Konzept der Stadt Wien ist. Der Club plädiert für ein Miteinander, deshalb ist für ihn eine Aufhebung der Radweg-Benützungspflicht vorstellbar. Zudem tritt der Club für eine bauliche Verbreiterung der Radwege in Richtung der Grünflächen ein – dort wo es möglich ist. Damit würde es zu keinen merkbaren Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer kommen: die Qualität für den Radverkehr wäre erhöht und die Funktion der Praterstraße als zentrale Verbindungsachse würde erhalten bleiben.

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