Keiner ist größer, keiner kommt weiter, keiner kostet mehr: Nachdem Škoda vor rund einem Monat den Epiq präsentierte, der das elektrische Modellportfolio der Marke unten ergänzt, nehmen sich die Tschechen mit dem Peaq nun das obere Ende vor. auto touring hat alle Infos zum neuen Elektro-Flaggschiff.
Škoda Peaq: Abmessungen und Platzverhältnisse
In der Länge misst der Škoda Peaq 4,87 Meter, was ihn zum größten Elektro-Modell der Marke macht. Der Radstand beträgt 2,96 Meter – und das ist auch im Innenraum spürbar, wie die erste Sitzprobe zeigt. Denn selbst in der dritten Sitzreihe hat man als Erwachsener noch akzeptabel Platz. In Reihe zwei lebt es sich ohnehin sehr wohnlich. Je nachdem, ob der neue Škoda Peaq als Fünf- oder Siebensitzer vom Band rollt, bietet das Elektro-SUV 299 Liter Kofferraumvolumen – oder satte 935 Liter. Klappt man die zweite Sitzreihe um, erweitert sich das Volumen auf 2.150 Liter. Unter der Motorhaube gibt es darüber hinaus auch noch einen 37 Liter fassenden Frunk.

Drei Antriebsvarianten
Der Škoda Peaq wird in drei Antriebsvarianten angeboten: Als Einstieg fungiert der Škoda Peaq 60, dessen Akku die (fast) namensgebenden 63 kWh Kapazität bietet. Dieser ermöglicht eine Normreichweite von rund 450 Kilometern und kann mit der maximalen Ladeleistung von 160 kW im Optimalfall von 10 auf 80 Prozent in 27 Minuten geladen werden. Die Leistung des Einstiegsmodells beträgt 150 kW (204 PS), womit es in 8,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h geht. Schluss ist bei 160 km/h.

Mehr als 600 Kilometer Reichweite im Škoda Peaq 90
Trotz einer größeren Batterie (91 kWh) benötigen die Versionen Škoda Peaq 90 und Škoda Peaq 90x mit 28 Minuten nur eine Minute länger für eine Ladung von 10 bis 80 Prozent – die höhere Ladeleistung von 199 kW macht's möglich. Der 210 kW (285 PS) starke Škoda Peaq 90 kann laut WLTP mit einer Vollladung 628 Kilometer weit fahren, womit er die reichweitenstärkste Version ist. Die 220 kW (299 PS) starke Allradvariante 90x bringt es auf eine Normreichweite von knapp unter 600 Kilometern. Dafür gelingt ihr der Paradesprint von 0 auf 100 km/h in 6,7 Sekunden, jene Version mit Heckantrieb benötigt allerdings auch nur 7,1 Sekunden. Spitzentempo: jeweils 180 km/h.

Škoda Peaq mit großem Panoramadach
Nicht nur gekleckert, sondern geklotzt hat Škoda beim Peaq auch im Innenraum. So wird es das größte Panoramaglasdach geben, das Škoda jemals in ein Fahrzeug verbaut hat. 2,12 Quadratmeter misst dieses, abgedunkelt wird es durch elektrische Spannung, wie man das bereits aus Fahrzeugen aus dem Premium-Segment kennt. Ansonsten zeichnet sich der Innenraum durch einen 13,6 Zoll großen Zentraltouchscreen aus, der über das neuste Infotainmentsystem auf Android-Basis verfügt. Ein 10-Zoll-Fahrerdisplay hinterm Lenkrad fungiert als Armatur. Beides ist serienmäßig an Bord.

Unterschiedliche Interieur-Welten im Peaq
Škoda bietet insgesamt fünf Interieur-Designs an: An der Spitze stehen zwei Ausführungen der Design Selection Suite mit einer Lederalternative, die in Schwarz und in einem hellgrauen Farbton angeboten wird. Die Design Selection Loft kombiniert graue Stoffbezüge mit der schwarzen Lederalternative an den Verkleidungen und Sitzen. Die höherwertige Design Selection Lodge bietet graue, geprägte Stoffsitze in Kombination mit grünem Falschleder. Abgerundet wird das Angebot durch die Design Selection Sportline, die Mikrofaser-Polster mit der Lederalternative kombiniert. Die Sportline ist auch die einzige Designlinie, in der es ein dreispeichiges Lenkrad gibt. Ansonsten sind Lenkräder mit zwei Speichen verbaut.

Škoda Peaq: Preise in Österreich
In Österreich gibt es den Škoda Peaq ab 49.980 Euro. Wer mehr Reichweite benötigt, muss zum 90er-Modell greifen, das – immerhin schon besser ausgestattet – bei 61.190 Euro startet. Das Allradmodell Škoda Peaq 90x kostet mindestens 64.190 Euro.




