Klar könne es sein, sagt David Durand, Vice President bei Dacia für Design, dass man Kundinnen und Kunden verliere, die sich nach einem tieferen Fahrzeug umsehen, eben einem klassischen Kombi. Dafür aber gebe es eigentlich keine Konkurrenz, man stehe mit diesem Produkt allein auf weiter Flur.
Dacia Striker: die Abmessungen
Dieses Produkt ist der neue Dacia Striker, ein Auto, das sich nicht so einfach kategorisieren lässt. Er ist niedriger als ein SUV, hat aber mehr Bodenfreiheit als ein klassischer Kombi und das Heck schließt fast schon mit einer Coupé-Linie ab. Die konkreten Abmessungen: 4,62 Meter Länge, 1,53 Meter Höhe, ein Radstand von 2,7 Meter und eine Fahrzeugbreite von knapp mehr als 1,8 Meter. Damit fällt der Dacia Striker in das C-Segment, wo die rumänisch-französische Marke bereits den Bigster anbietet. Vom Striker erhofft man sich, die Verkäufe in dieser Klasse von 20 auf 33 Prozent zu steigern.

Dacia Striker kommt als Allrad
In Österreich wird es den Dacia Striker mit zwei Antrieben geben. So arbeitet im Kombi-SUV-Mix ein 158 PS starker Vollhybrid, der sich aus einem 1,8-Liter-Vierzylinder sowie einem E-Motor und einem Hochvolt-Startergenerator zusammensetzt. Angetrieben werden die Vorderräder. Allrad? Gibt es im neuen Dacia Striker ebenfalls – und zwar in der Version Hybrid 150 4x4. In dieser sorgt ein 1,2-Liter-Dreizylinder, der seine Kraft via Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderachse überträgt, für Vortrieb. Die Hinterachse wird von einem Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 31 PS und 87 Nm Drehmoment angetrieben. Dieser E-Motor ist vollständig entkoppelbar. Systemleistung? Der Name lässt es erahnen, es sind 150 PS.

Solide Serienausstattung
Darüber hinaus haben Kund:innen die Wahl zwischen drei verschiedenen Ausstattungslinien. Als Einstieg fungiert Expression, die immerhin schon eine Rückfahrkamera, elektrische Fensterheber vorne, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und elektrisch anklappbare Außenspiegel beinhaltet. Ein 10-Zoll-Instrumentenscreen ist ebenso an Bord wie das 10,1-Zoll-Zentraldisplay. In den beiden Topversionen "Extrem" und "Journey" ist dieser zwar gleich groß, bietet aber mit dem "Media Nav Live System" ein höherwertiges Infotainmentsystem.

Topversionen mit vielen Features
Was bietet der Dacia Striker als "Extreme" oder "Journey" noch? Als Extreme will der Kombi Outdoor-affine Kundschaft abholen – und zwar mit Außen- und Innenakzenten in Kupferfarbe, einer waschbaren Kunststoffpolsterung, Gummifuß- und Kofferraummatten, einer Bergabfahrhilfe und einem großen Panoramaglasdach. Der Striker Journey hingegen legt den Fokus auf Komfort: Es gibt zum Beispiel eine elektrische Heckklappe, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz, beheizbare Vordersitze und Lenkrad sowie eine induktive Smartphone-Ladefläche. In beiden Versionen gibt es ein Soundsystem von Arkamys mit sechs Lautsprechern.

Das Kofferraumvolumen des Dacia Striker
Was bei der ersten Sitzprobe außerdem aufgefallen ist, ist der angenehme Mix aus digitalen Elementen, aber auch analogen Tasten. So lässt sich die Klimaanlage etwa über klassische Schalter bedienen. Und wer sich nicht darauf verlassen möchte, dass der Tempolimitwarner auch wirklich alle Geschwindigkeitsbegrenzungen richtig vernimmt, kann diesen mittels doppelten Knopfdrucks auf einer Leiste links des Lenkrades deaktivieren. auto touring hat auch auf der Rückbank Platz genommen. Fazit: Absolut ausreichend Platz, auch für Erwachsene. Das gilt auch für das Gepäck: Der Kofferraum fasst 600 bis 1.600 Liter. Dabei handelt es sich allerdings um vorläufige Werte.

Dacia Striker: Österreich-Preise und Marktstart
Der Dacia Striker kommt im ersten Quartal 2027 nach Österreich. Fixe Preise gibt es zwar noch keine, allerdings soll er sich zwischen Duster und Bigster einordnen. Mit der jeweiligen Motorisierung (beide gibt es auch noch mit einem Mildhybrid als Einstiegsantrieb) kostet der Duster knapp unter 26.000 Euro, der Bigster rund 29.000 Euro. Der Dacia Striker wird dementsprechend bei etwa 27.000 bis 28.000 Euro starten.




