Aviloo, globaler Marktführer für Batteriediagnose, hat am 2. September 2026 den Aviloo Certified EV Battery Report vorgelegt — die weltweit umfangreichste unabhängige Untersuchung zur Batteriegesundheit gebrauchter Elektrofahrzeuge. Die Studie wertet mehr als 500.000 unabhängige Tests aus den Jahren 2022 bis 2026 aus, deckt 20 gängige Modelle ab und schöpft aus einer globalen Diagnosedatenbank mit über einer Million Messungen aus Nord- und Südamerika, Europa, Australien und Asien. Darunter befinden sich auch zahlreiche Aviloo-Tests, die an ÖAMTC-Stützpunkten durchgeführt wurden. Der ÖAMTC Batterie-Diagnose E-Auto Flash-Test ist bei der ÖAMTC Kaufüberprüfung eines E-Autos inkludiert und kann seit kurzem auch einzeln gebucht werden. Der noch präzisere ÖAMTC Batterie-Diagnose E-Auto Premium-Test wird mittels einer dezidierten Testfahrt durchgeführt und ist an ausgewählten Stützpunkten verfügbar.
Große Unterschiede zwischen einzelnen Fahrzeugen
Herzstück der Analyse ist der sogenannte State of Health (SoH) – der Anteil der ursprünglichen Batteriekapazität, der noch nutzbar ist. Der ÖAMTC-Partner Aviloo ermittelt diesen Wert nicht aus der fahrzeugeigenen Anzeige, sondern über einen eigens entwickelten Algorithmus, der Hunderttausende reale Fahrzeugdaten einbezieht: Kilometerstand, Alter, Ladezyklen, Zellspannung und weitere Parameter. Der Aviloo Flash Test läuft in drei Minuten über den Diagnoseanschluss des Autos. Vier Modelle verdeutlichen, wie weit die Werte auseinandergehen: Der Tesla Model Y (78,8 kWh) erreicht bei 50.000 km einen medianen SoH von 94,5 %, der Volkswagen ID.4 (77 kWh) kommt auf 95,3 %, der Hyundai IONIQ 5 (72,6 kWh) auf 97,2 % und der Nissan Leaf ZE1 (40 kWh) auf 91,1 %. Bei 150.000 km sinken alle Werte – doch entscheidender ist die Streuung innerhalb eines Modells: Zwischen dem besten und dem schlechtesten Fahrzeug desselben Typs klafft ein Unterschied von bis zu 13,5 Prozentpunkten beim SoH.
Gründe für den Kapazitätsverlust
Zehn oder mehr Prozentpunkte SoH-Differenz bedeuten in der Praxis mehrere Dutzend Kilometer weniger Reichweite pro Ladung – den Unterschied zwischen einem Tagesausflug ohne Ladestopp und einem mit. Beim Nissan Leaf ZE1, der mit 40 kWh die kleinste Batterie der vier verglichenen Modelle trägt, fällt dieser Effekt besonders deutlich aus: Der Median sinkt bis 150.000 km auf 86,3 % SoH, was rund 185 km Realreichweite entspricht. Weil die Batterie häufiger geladen werden muss, schreitet die Degradation schneller voran als bei Modellen mit größeren Akkus. Hinzu kommt der Klimaeinfluss: In kälteren Regionen lädt eine Batterie langsamer und altert anders als in wärmeren Zonen. Deshalb stützt sich der Report auf Daten aus mehreren Kontinenten – um ein Bild zu liefern, das alle Fahrbedingungen abbildet, nicht nur die eines einzelnen Landes. Wer ein gebrauchtes E-Auto kauft, verkauft, finanziert oder versichert, braucht eine verlässliche, modellübergreifend vergleichbare Zahl – keine Herstellerangabe, die je nach Software unterschiedlich ausfällt.

Aviloo Batterie-Garantie startet europaweit
Für den elektrischen Gebrauchtwagenmarkt sind die Batterietests ein wertvolles Tool. Sie ergänzen den vom Verbrenner bekannten Blick auf die Laufleistung um eine objektive Komponente, die den Zustand des Fahrzeugs einzuschätzen hilft. Besonders praktisch: Seit diesem Sommer gibt es die Aviloo Batterie-Garantie. Sie macht aus der Diagnostik des Flash Tests eine echte, finanziell abgesicherte Garantie auf die Batteriegesundheit. Für jedes Auto berechnet Aviloo aus der globalen Diagnosedatenbank einen Mindestwert für den State of Health, den die Batterie nach einem Jahr und 20.000 Kilometern noch erreichen muss. Schafft sie das nicht, erhalten Käufer in den meisten europäischen Ländern 3.000 €.



