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Mai 2021

Queen Irene

Sie ist in vielen Dingen die Erste, aber vor allem die erste Teamchefin des Fußball-Frauen-Nationalteams in Österreich. Trainerin Irene Fuhrmann gelang die Kür: Die EM-Quali für 2022 ist geschafft.

Eine große Herausforderung, aber keine, der sie nicht gewachsen wäre. Die ehemalige Mittelfeld-Spielerin weiß, was für ein raues Pflaster Fußball sein kann. Als Käfigkickerin hat sie schon in jungen Jahren die Burschen ausgedribbelt, in der Nationalelf war sie "Queen Irene" – jetzt bringt die erste Österreicherin mit der UEFA-Pro-Trainerlizenz unser Frauenteam zur EM in England.

Wir sprachen mit Irene Fuhrmann über ihre Kindheit, den Weg zur Trainerin und was sie davon hält, eine Vorreiterin zu sein.

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— Wann begann deine Fußball-Leidenschaft?

irene fuhrmann:Schon früh, denn ich habe von klein auf mit meinen Brüdern und ihren Freunden im Park Fußball gespielt. In der AHS entschied ich mich als einziges Mädchen für das Freifach Fußball.

Schneid dir die Haare ab und setz dir ein Kapperl auf.

Irene Fuhrmann, Teamchefin Frauen-Nationalteam

Mädchen durften damals in der Schülerliga noch nicht mitspielen und als es erlaubt war, war ich um ein Jahr zu alt.

Meine Freunde meinten: "Schneid dir die Haare ab und setz dir ein Kapperl auf." Das wollte ich natürlich nicht (lacht). An eine Profikarriere habe ich damals nicht gedacht, obwohl ich mich jede freie Minute mit dem Ball beschäftigt habe.

—  Wie bist du zum Vereinsfußball gekommen? 

irene fuhrmann:Ich studierte Sport und Biologie auf Lehramt und habe das Wahlfach Fußball für Frauen besucht. Die damalige Professorin wollte wissen, wo ich spiele. Als ich geantwortet habe "nirgends", konnte sie es nicht glauben. Sie empfahl mir, zu einem der drei Vereine in Wien in der höchsten Liga zu gehen.

USC Landhaus spielte damals um den Meistertitel und ich dachte: Wenn, dann zu den Besten. Dort habe ich dann 2000 begonnen.

Heute wäre so eine Quereinsteiger-Karriere gar nicht mehr möglich. Ich war schon 19 Jahre alt und habe nur sehr viel auf kleinem Feld, im Park, im Käfig gespielt. Also nur drei gegen drei oder vier gegen vier, aber nie auf einem großen Feld. 

— Aber dieses Spielen im Käfig hat dich sehr fit gemacht.

irene fuhrmann:Ja, fit war ich tatsächlich. Dieses Klein-Klein-Spielen ist extrem anstrengend. Was mir später dann eher gefehlt hat, war die Schusskraft und -technik auf dem großen Feld. Aber ich hatte einfach andere Stärken und durch diese habe ich es dann auch so spät noch ins Nationalteam geschafft.

— Wo waren da deine Stärken? Im Zweikampf?

irene fuhrmann:Da eher nicht, weil ich eher zierlich und ein bisschen zu brav war (lacht). Aber ich war am Ball extrem stark, also im Dribbeln, den Ball abnehmen. Ich hatte auch immer ein sehr gutes Auge und Spielverständnis und war körperlich sehr fit und läuferisch stark. 

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Die ehemalige Mittelfeld-Spielerin legt sich immer ins Zeug. 
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Sie ist dankbar für das in sie gesetzte Vertrauen.
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Bei ihrem Betreuerstab setzt sie auf ein gemischtes Team.

— Stört dich der Spitzname "Käfigkickerin"?

irene fuhrmann:Eigentlich nicht, denn diese Zeit hat mich extrem geprägt. Ich war ein eher schüchternes Kind, aber dort habe ich Anerkennung erfahren und gelernt, mich durchzusetzen. Es war auch eine sehr spaßige, unbeschwerte Zeit.

— In deiner aktiven Zeit wurdest du ja auch "Queen Irene" genannt. Wieso?

irene fuhrmann:Ja, Queen Irene, weil sich’s halt reimt. Aber ich weiß gar nicht mehr genau, warum. Vielleicht war ich auch eine Diva (grinst). Ich kann’s nicht ganz genau beantworten (lacht).   

— Wie kam es zum Wechsel auf die Trainerbank?

irene fuhrmann:2006 habe ich mit der Trainerausbildung begonnen. Obwohl ich den Beruf Trainerin zunächst nicht für mich erkannt habe, weil es im Frauenfußball auch jetzt leider noch so ist, dass in der "Planet Pure Frauen Bundesliga", also in der höchsten Liga, kein Trainer hauptberuflich in einem Verein angestellt ist.

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— Du hattest also auch in deiner aktiven Zeit im Nationalteam immer einen anderen Job. Dann war das quasi nur ein Hobby?

irene fuhrmann:Ich kann mich erinnern, dass wir am Ende beim Nationalteam schon eine Art Siegprämie erhielten, aber da reden wir von ca. 100 Euro pro Spiel. Wir hatten rund fünf Spiele im Jahr. Als Fußballerin habe ich kein Geld verdient (lacht und zuckt mit den Schultern), dafür als Betreuerin. 

— Wie ist es derzeit im Nationalteam?

irene fuhrmann:Wir haben mittlerweile schon sehr viele Legionärinnen. Aber es ist so, dass sich alle neben dem Fußball fortbilden. Entweder sie studieren oder machen Zusatzausbildungen.

Das ist einerseits eine bewusste Entscheidung, weil sie etwas anderes machen wollen. Sie würden mit dem, was sie derzeit verdienen, auskommen, wollen sich aber ein zweites Standbein schaffen. Dann gibt es auch Beispiele wie Sarah Zadrazil, die bereits zwei Berufsausbildungen abgeschlossen und damit für die Zukunft vorgesorgt hat. Jetzt kann sie sich voll auf Fußball konzentrieren.

Bei den Frauen ist es oft auch so, dass sie nebenbei abgelenkt werden wollen und etwas anderes machen möchten (grinst).

— Es ist sicher eine kluge Entscheidung vorzusorgen, denn eine Sportkarriere dauert ja nicht ewig...

irene fuhrmann:Ja, tendenziell endet die Sportkarriere bei Frauen auch früher als bei den Männern. Mittlerweile kann die eine oder andere Legionärin von ihrem Gehalt als Spielerin leben, aber das bedeutet noch nicht, dass sie viel sparen kann. Wir sprechen da von normalen Gehältern, das ist nicht so wie bei den Männern.

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Die meisten Spielerinnen machen nebenbei eine Berufsausbildung, um für später vorzusorgen. 
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Fuhrmann folgte im Juli 2020 Dominik Thalhammer als Frauen-Nationalteam-Trainerin nach.
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Voller Einsatz, aber professionelle Distanz zu den Spielerinnen.

— Wann war dir klar, dass du Fußball zum Beruf machen kannst?

irene fuhrmann:Erst 2008. Insgesamt habe ich ja nur acht Jahre lang in der ersten Liga und sieben Jahre im Nationalteam gespielt. Als ich dann beruflich eine Zusatzausbildung gemacht habe, gab ich dem Verein Bescheid, dass sie mich nicht fix in den Kader einplanen sollen.

Davor war ich eine Spielerin, die immer beim Training dabei war. Aber es war ja damals wirklich ein Hobby für uns. Als mein Trainer im Nationalteam, Ernst Weber, davon erfuhr, fragte er mich, ob ich bei ihm als Assistenztrainerin im U19-Frauen-Nationalteam auf Honorarbasis einsteigen will. Allerdings musste ich dafür in der höchsten Liga aufhören.

Das war eine schwere Entscheidung, aber mir war auch klar, dass ich diese Möglichkeit nutzen muss. Als der ÖFB 2011 das nationale Zentrum für Frauenfußball (heute ÖFB Frauen-Akademie) gründete, war ich schon drei Jahre lang als Assistenztrainerin tätig. Damals kam der Verband auf mich zu und wollte mich in das Projekt einbinden. Aber wieder nicht hauptberuflich.

Erst nach dem Tod von Ernst Weber wurde ich hauptberuflich als U-19-Teamchefin und in der Akademie angestellt.

Wir Frauen müssen viel mutiger sein, uns mehr zutrauen. Oft zweifeln wir zu sehr an uns.

Irene Fuhrmann

— Du bist jetzt die erste Frau in Österreich mit der UEFA-Trainerlizenz und könntest auch jedes Männerteam trainieren…

irene fuhrmann:Ja, und für mich ist es ein absolutes Privileg, dass ich diesen Job machen darf. Es ist kein 08/15-Job, ich bin extrem mit dem Fußball verbunden, vor allem mit dem Frauenfußball. Und glücklicherweise tut sich bei der Ausbildung einiges, es gab auch im letzten Jahr einen Kurs für Berufsspielerinnen, dabei hatten die Spielerinnen die Möglichkeit, in das Trainerwesen in komprimierter Form einzusteigen. So wie es auch bei den Berufsspielern seit Jahren üblich ist.

— Wie war es für dich, als du das Angebot erhalten hast, Teamchefin zu werden?

irene fuhrmann:Es war keine Selbstverständlichkeit für mich, ich habe nicht sofort zugesagt. Wir sind mitten in der Qualifikation gestanden und ich stellte mir die Frage: Soll ich es jetzt wagen? Denn die Ära Thalhammer (Irenes Vorgänger als Frauen-Nationalteam Trainer) war eine äußerst erfolgreiche.

Am Ende bin ich sehr froh, dass ich mich dazu entschlossen habe, denn immerhin durfte ich den Aufbau in den vergangenen Jahren auch mitgestalten. Dieses Team ist so einzigartig, das wollte ich nicht aufgeben.

Aber zu Beginn hatte ich Zweifel, ob ich mir das "antun" soll. Denn die mediale Präsenz ist nicht so meines. Ich bin nicht der Typ, der sich in den Vordergrund stellt. Das war schon als Spielerin so (lacht). Jetzt ist es für mich ein Lernprozess: immer vorne in der ersten Reihe zu stehen und das Ganze nach außen zu vertreten.

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— Was unterscheidet eine Trainerin von einem Trainer?

irene fuhrmann:Man darf nicht alle in einen Topf werfen, aber grundsätzlich denke ich, dass Frauen etwas mehr Verständnis in gewissen Situationen haben als Männer. Und Männer sehr leistungsorientiert sind. Was aber nicht bedeutet, dass ich nicht leistungsorientiert bin (grinst).

Vor Jahren hieß es oft: Frauentrainer wollen immer Freundinnen sein. Das trifft auf mich überhaupt nicht zu. Schon als Assistentin war es mir sehr wichtig, immer eine professionelle Distanz zu wahren. Ich bin einfach so ein Typ.

Deshalb ist es immer gefährlich, in Stereotypen zu denken. Tendenziell bin ich der Meinung, dass es einfach Sinn macht, wenn Frauen von Frauen trainiert werden. So können andere Dinge berücksichtigt werden, die ein Mann vielleicht gar nicht wissen kann oder nicht so mit einfließen lässt. Allerdings finde ich es sehr wohl sinnvoll, beide Geschlechter im Betreuerstab zu haben. Da haben wir auch immer eine gute Mischung gefunden.

— Ab Juni findet die Männer-EM statt. Was sind die größten Unterschiede zwischen Frauen- und Männerfußball?

irene fuhrmann:Ich glaube, man sollte die beiden nicht miteinander vergleichen, Männerfußball ist viel schneller und athletischer. Aber sonst ist es das gleiche Spiel, die gleichen Regeln, der gleiche Platz. Natürlich fiebern wir bei der EM im Sommer mit unseren männlichen Kollegen mit. Wir drücken genauso die Daumen wie jeder rot-weiß-rote Fan im Land und hoffen, dass das Nationalteam für die ein oder andere Sternstunde sorgen kann.

Ich bin nicht der Typ, der sich in den Vordergrund stellt.

Irene Fuhrmann

— Siehst du dich eigentlich als Vorbild?

irene fuhrmann:Es war nie mein Ansporn, die Erste zu sein. Es hat sich einfach ergeben.

Meine Ernennung zur Teamchefin hat natürlich für viel Resonanz gesorgt. Einerseits wegen der Wertigkeit des Jobs, andererseits, weil ich die erste Frau in diesem Job bin. Ich habe erkannt, dass wir Frauen oft viel mutiger sein müssen, uns auch Dinge zuzutrauen. Oft zweifeln wir zu sehr an uns.

Ich weiß aus meinen Erfahrungen, dass Männer viel selbstbewusster sind, auch wenn sie vielleicht nicht immer so kompetent sind. Da sehe ich, dass meine Bestellung eine Signalwirkung hat und ich eine gewisse Verantwortung habe, andere Frauen zu ermutigen. Ich möchte aber nicht, dass das auf meinen Schultern lastet. Für mich zählt der sportliche Fokus und nicht, gesellschaftspolitisch voran zu gehen. Aber ich erkenne schon, dass es wichtig ist, gewisse Statements abzugeben.

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Sie wollte nie die Erste sein, dennoch ist es ihr in vielen Dingen gelungen. 

— Wenn es gerade nicht um Fußball geht, wie gelingt es dir, dich zu entspannen?

irene fuhrmann:Bewegung hat in meinem Leben immer eine große Rolle gespielt und das tut sie noch. Ich gehe sehr gerne in die Natur, mache lange Spaziergänge und laufe gern. Ein bisschen Krafttraining gehört als Ausgleich auch dazu. Denn ich sitze sehr viel am Computer, muss viele Analysen machen, Spiele anschauen und bin natürlich auch viel im Auto unterwegs.

Derzeit versuche ich mir eines anzugewöhnen: das Lesen. Das versuche ich jetzt bewusst in meinen Alltag zu integrieren, aber... das Abschalten muss ich noch lernen. Der Trainerberuf ist einfach nicht von 8 bis 16 Uhr, er beschäftigt mich rund um die Uhr. Ich bin immer ansprechbar für Spielerinnen, Trainer, Vereine und mache mir ständig Gedanken darüber. Ich warte noch immer auf etwas ruhigere Phasen (lacht).

— Du bist ja berufsbedingt viel unterwegs. Wie schaut's da privat bei dir aus?

irene fuhrmann:Ich lasse das Auto oft stehen und versuche mich viel zu bewegen. Privat bin ich gerne zu Hause, da ich nicht ständig Koffer packen möchte (lacht). Da kommt es auch vor, dass ich mich fast entschuldige, ob es OK ist, zu Hause zu bleiben (lacht).

— Also keine Urlaubsreisen, immer lieber daheim?

irene fuhrmann:Ja das ist tatsächlich so. Aber nichtsdestotrotz war es in den vergangenen Jahren so, dass ich gerade über Weihnachten den Urlaub im Warmen für mich entdeckt habe. Das habe ich vor Corona drei Mal geschafft und möchte es auch in Zukunft wieder machen. Es fällt mir im Urlaub, im Ausland, wesentlich leichter das Handy wegzulegen als zu Hause, wo ich auch mein Büro habe.

— Wohin fährst du da "ins Warme"?

irene fuhrmann:Ich war auf den Malediven, das ist ein ganz einzigartiger Urlaub, dort kann man sich so richtig entspannen. Früher hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal so privilegiert bin und mir so eine Reise leisten kann. Leider bin ich keine Taucherin, weil ich mich nicht traue. Aber schon das Schnorcheln ist toll, das ist eine ganz arge, aufregende Sache. Da ist man fast hilflos in einer anderen Welt (lacht begeistert). Aber es ist schon so, dass ich auch gerne mehr in Österreich sehen würde… also nicht nur Fußballplätze (lacht). Es ist so ein schönes Land.

Irene Fuhrmann_IMG_4293_OEFBKelemen_CMS.jpg ÖFB/Kelemen © ÖFB/Kelemen
Sympathisch, zielorientiert und extrem professionell meistert Fuhrmann Interviews.

— Was ärgert dich an der Berichterstattung über dich am meisten?

irene fuhrmann:Derzeit gibt es nicht viel, worüber ich mich ärgern muss, weil es sportlich gut läuft (lacht). Es ist auch nicht so, dass ich auf bestimmte Themen angesprochen werde, nur weil ich eine Frau bin. Ich glaube auch, dass der Frauenfußball momentan sehr wertschätzend in den Medien wahrgenommen wird. Mir ist nichts Sexistisches oder Abwertendes aufgefallen.

— War Sexismus jemals ein Thema in deiner Karriere?

irene fuhrmann:Nicht ernsthaft. Sagen wir so… Manchmal hört man etwas Unpassendes, aber ich glaube, der Fußball allgemein ist ein raues Pflaster. Daher sind wir mit unseren Zuschauern sehr gesegnet, die kommen, weil sie Frauenfußball gerne sehen. Natürlich kann es sein, dass am Stammtisch mal ein blöder Spruch fällt, aber in direkter Konfrontation kam mir nichts unter, über das ich nicht auch lachen konnte.

— Wie würdest du dich selbst beschreiben?

irene fuhrmann:Ehrgeizig, fleißig, zielorientiert, strukturiert. Ich bin auch perfektionistisch angehaucht. Ich habe schon gemerkt, dass das nicht immer geht (lacht). Ich versuche gelassener zu werden und viele Dinge nicht allzu ernst zu nehmen. Und auch mich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Ich glaube, ich bin auch sehr bodenständig und bescheiden.

Große Freudenfeier

Als klar war, dass der Weg zur EM 2022 in England geebnet ist, feierte das Frauen-Nationalteam ausgelassen mit seiner Trainerin. 

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Freundschaftsspiel gegen Finnland

Im April trat die Nationalelf in einem Freundschaftsmatch gegen EM-Teilnehmer Finnland an. Das nächste Spiel unseres Frauen-Nationalteams findet voraussichtlich im Juni statt. Zeit zu Verschnaufen haben die Spielerinnen aber kaum, im September wird es wieder ernst. Da steht bereits die nächste Quali-Runde an, diesmal für die FIFA Frauen-WM Australien & Neuseeland 2023, wo die Österreicherinnen in Gruppe D auf England, Nordirland, Nordmazedonien, Lettland und Luxemburg treffen.

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Irene Fuhrmann, Teamchefin Fußball-Frauen-Nationalteam

  • Geboren am 23. September 1980 in Wien
  • Spielerin bei USC Landhaus von 2000–2002 und 2003–2008; Innsbrucker AC 2002/03
  • Meistertitel mit USC Landhaus 2000 und 2001
  • Nationalteamspielerin von 2002–2008 (22 Spiele, 3 Tore)
  • Bundesliga 129 Spiele, 45 Tore
  • 2008–2011 Co-Trainerin Nationalmannschaft Frauen
  • Studium der Sportwissenschaften (Bachelor-Abschluss 2010)
  • 2011–2017 Teamchefin U-19 Frauen-Nationalteam
  • 2017 UEFA-Pro Trainerlizenz als erste Österreicherin
  • 2017–2020 Co-Trainerin Nationalmannschaft Frauen
  • Seit Juli 2020 Teamchefin des österreichischen Frauen-Fußball-Nationalteams
     

www.oefb.at
Frauen-Nationalteam

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Ausblick: 
Nächstes Ziel: EM 2022 in England. Die Qualifikation ist geschafft, jetzt heißt es kämpfen und gewinnen. 

 
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