Du wurdest als 18-Jähriger Weltmeister. Wie lange spielst du schon, um so gut zu sein?
Seit meinem siebten Lebensjahr, das sind jetzt knapp 12 Jahre.
Was fasziniert dich am Tischfußball oder Wuzeln, wie es im Volksmund heißt?
Es ist egal, ob du jung, alt, klein, groß, dick oder dünn bist. Jeder kann gegen jeden spielen und gewinnen. Diese Chancengleichheit gibt es beim normalen Fußball nicht – das finde ich cool.
Die wichtigste Eigenschaft, die ein Spieler haben muss, ist…
… dass er Spaß hat. Ohne Spaß, kein Erfolg. Davon abgesehen braucht es gute Reflexe, sehr viel Spieltechnik und ein schnelles Handgelenk.
Wie trainierst du das Handgelenk?
Eigentlich nur beim Spielen und beim Arbeiten. In meinem Beruf als Maurer wird das Handgelenk ohnehin dauernd beansprucht.
Hast du einen speziellen Schuss, für den du in der Szene bekannt oder vielleicht sogar gefürchtet bist?
Mein Schuss aus der Zweierreihe ist sehr gut, der sogenannte Zieher. Dabei liegt der Ball seitlich neben der Spielfigur, leicht hinter der Stange. Dann zieht man die Figur samt Ball rasch zur Seite, öffnet so ein freies Schussfenster, und schießt den Ball mit einer schnellen Drehung aus dem Handgelenk ins Tor. Aber eigentlich bin ich für meine Schnelligkeit bekannt. Mein Bruder und ich zählen in der Meisterschaft zu den schnellsten Spielern, nur wenige sind schneller als wir.
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