Eine Hand greift nach einem rechteckigen Behälter mit Škoda-Schriftzug in einem roten Ablageeinsatz der Mittelkonsole. Daneben steht ein Becher mit schwarzem Deckel.

Škoda-Zubehör zum Selberdrucken

Škoda stellt als erster Autohersteller kostenlose Druckdateien für Fahrzeug-Extras auf printables.com bereit. So wird der 3D-Drucker zur Zubehörwerkstatt.

Von Jakob Stantejsky,

Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann ab sofort praktisches Škoda-Zubehör direkt zuhause herstellen. Der Automobilhersteller richtet auf printables.com als erster seiner Branche ein eigenes Profil ein und stellt dort Druckdateien für Getränkehalter, Kabelmanagement-Tools und weitere Simply Clever-Extras kostenlos zum Download bereit. Entwickelt wurden die Teile von hauseigenen Design- und Ingenieurteams.

Das Sortiment wächst laufend und umfasst derzeit Münzboxen, Haken für USB-Kabel, Kappen für die Taschen an Vordersitz-Rückseiten, Handyhalterungen und Top-Tether-Haken – also Befestigungspunkte für Kindersitze. Viele Teile lassen sich in vorhandene Staufächer einstecken, ohne dass Eingriffe am Fahrzeug nötig sind. Speziell für den Škoda Epiq und den Škoda Peaq gibt es maßgeschneiderte Lösungen: Abdeckungen für Getränkehalter, eine Einlage für die Jumbo-Box, spezielle Einsätze und einen Organizer für die untere Mittelkonsole. Für den Peaq steht zudem ein aufsteckbarer Getränkehalter für den klappbaren Tisch bereit, der sowohl Standard- als auch große Becher aufnimmt. Das Sortiment deckt aktuelle Modelle ebenso ab wie Fahrzeuge, die nicht mehr produziert werden.

Autoschlüssel in einem blauen, geschlitzten Einsatz im Getränkehalter der Mittelkonsole. Davor liegt ein Smartphone mit grüner Ladeanzeige auf dem Display.
© Škoda

Den Anstoß für die Initiative gab das starke Echo der Škoda-Community auf zuvor veröffentlichte 3D-Fahrzeugmodelle der Marke. Dieses Feedback fließt direkt in die Weiterentwicklung ein: Nutzerinnen und Nutzer hinterlassen auf printables.com Kommentare, und das Škoda-Team entscheidet anhand dieser Rückmeldungen, welche Ideen als Nächstes umgesetzt werden. Der Vorteil gegenüber klassischer Produktion liegt auf der Hand – keine langen Vorlaufzeiten, keine aufwendigen Werkzeuge, kein Lageraufwand. Wer die Dateien herunterlädt, kann sie außerdem an eigene Bedürfnisse anpassen, bevor er sie druckt.

Pinkfarbener Ablageeinsatz mit mehreren Fächern und einer Sonnenbrille im unteren Staufach einer schwarzen Fahrzeugmittelkonsole.
© Škoda