Dacia Spring
Der neue Dacia Spring zeigt sich deutlich erwachsener: markanter im Design, moderner im Innenraum – bleibt aber weiterhin das günstigste Elektroauto am Markt. Die gesamte Modellpalette soll unter 20.000 Euro bleiben. Möglich ist das freilich nur, weil der Spring auf Schnickschnack verzichtet, aber genau das macht seinen Reiz aus. Mit einer WLTP-Reichweite von 250 km sowie einem Topspeed von 130 km/h ist er eindeutig für die urbane Fortbewegung gedacht.
Hinzu kommt am Dacia-Messestand der 4,62 Meter lange Striker. Er verbindet Elemente von Kombi, Limousine und Crossover und wird in Paris erstmals einem großen Publikum präsentiert. LPG-, Mildhybrid- und Vollhybridantriebe sowie ein Einstiegspreis unter 25.000 Euro unterstreichen Dacias pragmatische Ausrichtung.
Denza Z9 GT
Der Denza Z9 GT ist eines der Highlights in Paris: ein elektrischer Shooting Brake mit Luxusanspruch, über 1.000 PS und spektakulärer Hinterachslenkung. BYDs Premium-Marke zeigt damit ziemlich selbstbewusst, wie ernst sie den Angriff auf Europas Oberklasse meint.
Renault E-Space Concept
Der Geist des Espace ist zurück – elektrisch und neu gedacht! Mit dem E-Space Concept zeigt Renault, wie das Familienauto der Zukunft aussehen könnte. Die 4,70 Meter lange Studie verbindet markantes Design mit einem großzügigen Innenraum und moderner Technik. Auffällig: die U-förmigen Lichtleisten und das beleuchtete Renault-Logo an der Front.
Insgesamt setzt Renault in Paris weniger auf eine einzelne große Weltpremiere als auf einen Ausblick auf die nächste Designrichtung. Nach R5 und Twingo soll eine Reihe von Studien zeigen, wohin sich die Formensprache der Marke künftig entwickeln könnte.
Citroën 2CV Concept
Citroën zeigt eine elektrische Neuinterpretation der legendären 2CV, deren Serienversion für 2028 vorgesehen ist. Die 3,76 Meter lange Studie steht für ein bewusst einfaches und erschwingliches Elektroauto, das nur rund 15.000 Euro kosten soll. Da es sich bei dem Fahrzeug in Paris noch um ein Konzept handelt, kann man davon ausgehen, dass es nicht alle Features auch in die Serie schaffen.
Xpeng G9L
Am 12. Oktober feierte der Xpeng G9L in Paris seinen globalen Marktstart und soll anschließend in 64 Ländern angeboten werden. Das große elektrische SUV wird künftig auch bei Magna in Graz produziert und erreicht nach chinesischer Norm bis zu 755 Kilometer Reichweite. Zahlreiche Luxus-Features sind im 5,12 Meter langen XXL-Flaggschiff mit an Bord, sowie fünf, sechs oder sieben Sitze.

Fiat Grizzly
Fiat präsentiert den neuen, 4,39 Meter langen Grizzly als geräumiges Familien-SUV mit robustem Auftritt. Zusätzlich ist eine flacher gezeichnete Fastback-Version vorgesehen, die zehn Zentimeter länger ist. Stellantis-typisch wird der Grizzly als Benziner, Hybrid und Stromer zu haben sein – bei letzterem spricht Fiat von rund 400 km WLTP-Reichweite.
smart #2
Der smart #2, ein elektrischer Zweisitzer, feiert auf dem Pariser Autosalon seine Weltpremiere und interpretiert das Konzept des Smart Fortwo neu. Mit einer Länge von 2,75 Metern, einem 6,95-Meter-Wendekreis und 290 Kilometern WLTP-Reichweite ist er konsequent für den Stadtverkehr konzipiert. Ein Einstiegspreis von 19.990 Euro soll den Elektro-Zwerg außerdem besonders attraktiv machen.
Hyundai Ioniq 3
Der Ioniq 3 ist ein speziell auf Europa zugeschnittener elektrischer Kompaktwagen und gehört zu Hyundais zentralen Pariser Neuheiten. Obwohl er mit 4,16 Metern Länge ein klassischer Kleinwagen ist, bietet er mit der großen Batterie bis zu 497 Kilometer Reichweite und führt das neue Infotainmentsystem Pleos Connect in Europa ein. Preislich startet der Ioniq 3 bei 29.990 Euro.



