Gegen den Trend

Kia-Picanto-Facelift: fast allein auf weiter Flur.

Von Christian Stich,

Kleinstwagen mit einer Außen­länge von rund 3,6 Metern sind für immer mehr Hersteller nicht mehr profitabel genug. Vor allem die technisch aufwändigen Abgasreinigungssysteme kosten Geld – zu viel für die wenig Gewinn bringenden Kleinen.

Die erfreulichen Ausnahmen: Der Koreaner Kia Picanto und sein baugleicher Konzernbruder Hyundai i10.

Kia Picanto

Der kurze Radstand macht den Picanto wunderbar agil. © Erich Reismann

Würziger Winzling

Nicht nur der Sitzkomfort, auch das Platzangebot ist in der ersten Reihe tadellos. Lediglich hinten wird’s naturgemäß nicht nur für die Beine eng. Alltagstauglich: der gut nutz- und erweiterbare Kofferraum samt Fach unterm Boden.

Die Bedienung des modern gestylten Cockpits (jetzt mit digitalen Instrumenten) ist fast selbsterklärend, auch dank vieler Tasten und Drehregler. Gute Rundumsicht.

Kia Picanto

Trotz seiner geringen Außenabmessungen ist das Gepäckabteil des Picanto ausreichend groß und sinnvoll erweiterbar. © Erich Reismann

Qurilig kommod

Auch unter Last hat der erfreulich laufruhige Vierzylinder-Benziner genug Punch, der Verbrauch von etwas unter sechs Liter pro hundert Kilometer ist okay. Erstaunlich: der hohe Abrollkomfort trotz geringen Radstands und das erfreulich sichere Fahrverhalten.

Kia Picanto

Das Platzangebot in der zweiten Reihe ist durchaus okay, lediglich das Ein- und Aussteigen ist mühsam. © Erich Reismann

Attraktiv kalkuliert

In der "Gold“-Version sehr üppig (Klima, Navi, Keyless Go) ausgestattet. Mit 79 PS ab 15.990 Euro zu haben, der Einliter-Dreizyinder mit 63 PS legt bei 14.990 Euro los.

Kia Picanto

Die Bedienung der Klimaanlage ist dank großer Drehregler und Tasten denkbar einfach. © Erich Reismann

Technische Daten & Messwerte

© auto touring
© Erich Reismann