Fast jeden Tag legt das Schiff in einem neuen Hafen an und damit wartet eine weitere Destination darauf, entdeckt zu werden. Gleichzeitig können Landgänge auch etwas stressiger sein, als man zunächst denkt. Denn meist bleibt nur ein begrenztes Zeitfenster, um den neuen Ort zu erkunden.
Wichtig ist vor allem der Zeitplan: Ab wann Passagiere das Schiff verlassen dürfen und bis wann sie wieder zurück sein müssen, ist nämlich genau vorgegeben. Wenn ein Schiff beispielsweise um 18 Uhr ablegt, sollten die Gäste meist spätestens etwa eineinhalb Stunden vorher wieder an Bord sein. So bleiben oft weniger als zwölf Stunden, um einen Ort zu entdecken.
Bei MSC Cruises werden diese Zeiten in der Regel über die App kommuniziert und sind zusätzlich an Bord ausgeschildert. Wer unsicher ist, kann sich außerdem jederzeit an Crewmitglieder wenden.
Hinzu kommt, dass nicht jeder Hafen direkt im Stadtzentrum liegt. Häufig muss man erst mit Shuttlebus, Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt fahren. Wer individuell unterwegs ist, sollte daher immer im Blick behalten, wann der letzte Shuttle zurück zum Schiff fährt, denn das Ablegen sollte man auf keinen Fall verpassen.
Eine entspanntere Alternative können organisierte Ausflüge sein. Diese werden von der Reederei angeboten und können meist schon vor der Reise oder direkt an Bord gebucht werden – sofern noch Plätze verfügbar sind. Sie kosten zwar extra, nehmen einem aber einen großen Teil der Planung ab, vor allem was Transport und Timing betrifft.
Trotz des manchmal straffen Zeitplans lohnen sich Landgänge auf jeden Fall. Mit einem groben Plan, was man sehen möchte, lässt sich die Zeit am Reiseziel optimal nutzen.
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