Fakten & Zahlen
| Hauptstadt |
Dodoma. Der Regierungssitz befindet sich noch in Dar es Salaam, der ehemaligen Hauptstadt |
| Fläche | 947.403 km² |
| Einwohner | 67,5 Mio. |
| Kfz-Kennzeichen | EAT |
| Netzspannung | Reisestecker erforderlich (beim ÖAMTC erhältlich). |
| Zeit | MEZ + 2 Stunden; während der europ. Sommerzeit MEZ + 1 Stunde |
| Maße & Gewichte | Metrisches System wie in Österreich |
| Telefonvorwahl | +255 |
| Sprache | Englisch, Kiswahili |
| Mini-Dolmetscher | |
| Währung | Tansania-Schilling |
| Nachbarländer |
Wetter
Vor der Reise
Personaldokumente
Reisepass
Reisende, auch Minderjährige, benötigen einen bei der Einreise mind. 6 Monate gültigen Reisepass mit 3 freien Seiten.
Visum
Das Visum ist vor Reiseantritt online zu beantragen. In begründeten Ausnahmefällen kann ein Visum bei Ankunft beantragt werden. Diesbezüglich sollte man sich aber im Vorfeld mit der Immigrationsbehörde direkt in Verbindung setzen.
Gut zu wissen: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Bei Ausreise aus Sansibar kann eine Ausreisesteuer eingehoben werden. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (dazu zählen auch etwaige Zwischenstopps mit mehr als 12 Stunden) ist die Vorlage einer gültigen Gelbfieberimpfung notwendig.
Pflichtversicherung
Wie bereits für Sansibar (seit Oktober 2024) ist mit 1. Oktober 2026 auch für Festland Tansania eine Pflichtversicherung erforderlich. Welche Versicherung benötigt wird, richtet sich dabei nach dem ersten Ort der Einreise.
- Einreise nach Festland Tansania (z. B. Daressalam): Die Versicherung ist bei der National Insurance Corporation (NIC) abzuschließen.
- Einreise nach Sansibar: Die Versicherung ist bei der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) abzuschließen.
Wer zunächst Festland Tansania besucht und anschließend noch einen Badeaufenthalt auf Sansibar verbringt, benötigt nur eine der beiden Versicherungen. Die Reiseversicherung der NIC gilt auch für Sansibar und umgekehrt.
Die Versicherungsprämie beträgt 44 USD pro Person. Für Kinder bis 2 Jahre ist die Versicherung kostenlos, für Kinder bis 17 Jahre gibt es 50 % Ermäßigung.
Gesundheitsformular
Alle internationalen Reisenden müssen seit 17. Oktober vor der Einreise nach Tansania das verpflichtende Gesundheitsformular Afya Msafiri Traveller’s Health Surveillance Form ausfüllen. Auslöser sind gemeldete Ebola-Fälle im Nachbarland Kenia. Nach der Registrierung wird ein QR-Code bzw. eine Referenznummer erstellt, die bei der Ankunft vorgelegt werden muss. Die Regelung gilt an Flughäfen, Seehäfen und Landgrenzübergängen unabhängig von Nationalität oder Herkunftsland.
Zusätzlich werden bei der Einreise Gesundheitskontrollen, u. a. Temperaturmessungen, durchgeführt. Personen mit Krankheitssymptomen oder Reisende, die als besonders gefährdet eingestuft werden, können einer 21-tägigen Gesundheitsüberwachung unterzogen werden.
Sonderregelung Sansibar
Für Reisende, die sowohl das tansanische Festland als auch Sansibar besuchen, ist nur eine Registrierung erforderlich. Voraussetzung dafür ist, dass das Gesundheitsformular bereits am ersten Einreisepunkt ausgefüllt vorgelegt wurde. Die hinterlegten Daten werden anschließend bei der Reise zwischen dem Festland und Sansibar lediglich noch einmal von den Behörden kontrolliert.
Vollmacht für alleinreisende Kinder
Minderjährige Kinder (bis 18 Jahre), die ohne oder nur mit einer erziehungsberechtigten Person verreisen, sollten eine Einverständniserklärung mitführen. Dieser Vollmacht sollte eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen sowie eine Kopie der Reisepässe der gesetzlichen Vertreter angeschlossen sein. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich auch die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Eine Vorlage finden Sie nachstehend zum Download.
Wichtig
Weitere detaillierte Infos finden Sie im Artikel zur Vollmacht für alleinreisende Kinder.
Da sich die Bestimmungen betreffend einer Beglaubigung jederzeit ändern können, wird empfohlen, sich vor der Abreise beim Außenministerium über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren.
Informationen zu Einreise und Passbestimmungen gelten nur für Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
Kraftfahrzeugdokumente
Österreichischer Führerschein in Verbindung mit dem Internationalen Führerschein (beim ÖAMTC erhältlich) ist erforderlich.
Sansibar
Um auf Sansibar Auto fahren zu dürfen, wird zudem eine lokale sansibarische Fahrerlaubnis (erhältlich über die Autovermietung) benötigt.
Lassen Sie sich den Internationalen Führerschein rechtzeitig vor Ihrer Reise vom ÖAMTC ausstellen, denn diesen erhalten Sie nur in Österreich und nicht vor Ort.
Reisen mit eigenem Kfz in Afrika
Über notwendige Dokumente, Verschiffung, Zulassung, Versicherung und Zollbestimmungen informiert der ADAC.
Reisen mit dem Mietwagen
Informationen zu erforderlichen Dokumenten bei Reisen mit dem Mietwagen finden Sie in der Kategorie Mietwagen.
Reisegepäck
Einfuhrbestimmungen
Folgende Artikel können zollfrei nach Tansania eingeführt werden (Personen ab 17 J.):
250 g Tabakwaren;
1 L alkoholische Getränke;
500 ml Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch (davon nicht mehr als 125 ml Parfüm).
Persönliche Gegenstände, die bei der Abreise aus Tansania wieder aus dem Land verbracht werden. Verbrauchsgüter und nicht-alkoholische Getränke, deren Menge vom Zollbeamten für den Eigenbedarf eingeschätzt werden.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Einfuhrverbot
Plastiktüten (ausgenommen sind kleine Plastiktüten mit Zip-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten), Drogen, pornografische Erzeugnisse und Waffen. Jagdwaffen müssen deklariert werden.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Ausfuhrbestimmungen
Für Holzschnitzereien müssen bei der Ausfuhr gegen eine Gebühr eine Prüfbescheinigung und eine Ausfuhrerlaubnis erworben werden.
Exportverbot
Ausfuhr von Tiermaterial nur unter Einhaltung des Washingtoner Artenschutzabkommens. Ein Ausfuhrverbot besteht für Plastiktüten, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren und für andere Gegenstände aus Tiermaterial, die CITES-gelistet sind.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Weitere Informationen zu den Zollbestimmungen sind vom Tanzania Revenue Authority erhältlich.
Rückreise nach Österreich
Es gelten die Zollfreigrenzen für die Einreise aus einem Nicht-EU-Land.
Mehr Infos beim Bundesministerium für Finanzen
Souvenirs
Um sich nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich, auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.
Mehr Infos über das internationale Artenschutzabkommen CITES
Wichtig
Die Informationen zu Zoll, Ein- und Ausfuhr beziehen sich auf touristische Reisen von Privatpersonen. Bei der Mitnahme von Waren, die über das übliche Ausmaß eines Reisegepäcks hinausgeht, wenden Sie sich bitte an die Zollbehörde des jeweiligen Staates.
Beachten Sie bitte, dass die Einfuhr und das Mitführen von Gegenständen, die in Österreich erlaubt sind, in anderen Ländern verboten oder nur unter Einschränkungen erlaubt sein kann. Das gilt insbesondere für Produkte, die dem Suchtmittel- oder Waffengesetz unterliegen können (z.B. CBD-Produkte, Pfefferspray usw.).
Sicherheitslage
Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3) gilt für die Grenze zu Mosambik.
Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) gilt für den Rest des Landes. Informieren Sie sich speziell vor geplanten Ausflügen auf Inseln oder entlegenere Teile des Landes beim Sicherheitspersonal Ihrer Unterkunft / bei Ihrem Reiseveranstalter über aktuelle Einschätzungen. Die Regionen nahe den Grenzen zu Burundi, Malawi, Sambia und Kenia können durch kurzfristig aufkeimende lokale Spannungen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko aufweisen.
Vor einer Reise wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort beim österreichischen Außenministerium zu informieren. Das Bürgerservice des Außenministeriums ist rund um die Uhr erreichbar:
- Bei allgemeinen Informationen zu Auslandsreisen und Visafragen: +43 1 90115 3775
- Bei Notfällen im Ausland: +43 1 90115 4411
Tipp: Mit Hilfe der "Auslandsregistrierung" kann Sie das Außenministerium im Krisenfall erreichen und unterstützen. Mehr Infos zur Auslandsregistrierung
Impfungen & Gesundheit
Impfungen
Informationen zu empfohlenen bzw. vorgeschriebenen Impfungen finden Sie beim Tropeninstitut Wien oder beim Impfzentrum Alserstraße.
Reiseapotheke
Denken Sie daran, für Ihre Reise die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.
Mehr Infos zur Grundausstattung einer Reiseapotheke.
Klima & Reisezeit
Beste Reisezeit
Tansania ist von einem tropischen Klima geprägt, das sich weniger durch vier klassische Jahreszeiten als vielmehr durch ausgeprägte Trocken- und Regenzeiten auszeichnet. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über warm, variieren jedoch stark je nach Region und Höhenlage: An der Küste und auf Sansibar ist es tropisch heiß und feucht, während die Hochebenen, das nordwestliche Hochland sowie Regionen um den Kilimandscharo und Arusha deutlich kühler und gemäßigter (teilweise extrem trocken) sind.
Die Klimaphasen im Überblick:
Januar bis März (Heiß und trocken): Vor allem an der Küste und in den Tiefländern herrscht warmes bis heißes Wetter mit Tagestemperaturen zwischen 28 und 35 °C. Diese Monate sind ideal für Badeurlaub (z. B. auf Sansibar), während das Landesinnere etwas weniger schwül ist. März bis Mai (Große Regenzeit / Long Rains): Die Hauptregenzeit bringt ergiebige und anhaltende Niederschläge mit sich, insbesondere im Norden und an der Küste (im nordwestlichen Hochland teils von Februar bis Mai). Die Temperaturen bleiben mit 25 bis 30 °C zwar warm, aber aufgeweichte Straßen und unwegsame Pisten können Reisen in bestimmte Regionen erschweren. Juni bis Oktober (Haupttrockenzeit): Gilt als die beste Reisezeit für das gesamte Land. Das Wetter ist trocken und die Temperaturen sind mit 20 bis 28 °C moderat. In den Hochlagen und am Kilimandscharo kann es abends und nachts empfindlich kühl werden. Dies ist die optimale Zeit für Safaris und Tierbeobachtungen. November bis Dezember (Kleine Regenzeit / Short Rains): Bringt kürzere, oft weniger vorhersehbare Regenschauer (in einigen Regionen wie dem Nordwesten bereits ab November). Die Temperaturen steigen im Anschluss vor allem an der Küste wieder an (25 bis 32 °C).
Mietwagen
Mietwagen sind an den internationalen Flughäfen, in den zugehörigen Städten und auf Sansibar sowohl mit als auch ohne Chauffeur erhältlich. Die Auswahl reicht von Standard-Limousinen bis hin zu allradangetriebenen Fahrzeugen (4WD), die sich ideal für Safarireisen eignen.
Um ein Auto zu mieten, müssen Fahrer in der Regel mindestens 20 Jahre alt sein und seit mindestens 2 Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein.
Viele Besucher entscheiden sich bei Reisen in die Nationalparks für die Anmietung eines Fahrzeugs inklusive Fahrer-Guide. Der Versicherungsschutz sollte dabei stets sorgfältig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich Fahrten auf unbefestigten Straßen und Schotterpisten.
Anmietbedingungen
Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Autovermietung über die Anmietbedingungen wie Mindest- oder Maximalalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz, usw.
Kostenfallen vermeiden
Was bei der Mietwagenbuchung und bei der Übernahme des Fahrzeuges zu beachten ist, finden Sie in übersichtlichen Checklisten zusammengefasst:
Downloads
ÖAMTC Mietwagen-ChecklisteKreditkarte
Zur Anmietung eines Fahrzeuges ist in den meisten Fällen eine Kreditkarte erforderlich, da auf der Kreditkarte eine Kaution hinterlegt wird.
Vergünstigte Mietwagen für ÖAMTC Mitglieder
Clubmitglieder sparen bei Mietwagenangeboten von renommierten Autovermietern wie u.a. Avis, Europcar, Hertz, Sixt bis zu 5 Prozent auf der Buchungsplattform ÖAMTC Mietwagen.
Versicherungen
Für die Einreise nach Sansibar ist der Abschluss einer lokalen Krankenversicherung vorgeschrieben. Auch wenn Sie bereits eine Reiseversicherung besitzen, ist der Abschluss verpflichtend.
Reiseversicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung wird dringend empfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport und vielem mehr bietet der ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz*
Mehr Infos zum Weltreise-Krankenschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: UNIQA Österreich Versicherungen AG
Gepäck- und Stornoschutz*
Der ÖAMTC Gepäck- und Stornoschutz* ersetzt die Kosten, wenn Sie Ihre Reise nicht antreten können oder vorzeitig abbrechen müssen und wenn Ihr Gepäck beschädigt oder gestohlen wird. Eine Reiseprivathaftpflicht ist ebenfalls inkludiert.
Mehr Infos zum Gepäck- und Stornoschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent:
ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG
ÖAMTC Reisebüro
Kompetente Beratung und Unterstützung bei der Planung und Buchung Ihrer Reise erhalten Sie in den Filialen von ÖAMTC Reisen. Informieren Sie sich auch online über die aktuelle Angebote von ÖAMTC Reisen sowie Mietwagen, Camper, Fähren, Flüge, Parkkarten für viele Flughäfen u.v.m.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Tansania ist über internationale Flugrouten hervorragend angebunden; drei internationale Hauptflughäfen bedienen die verschiedenen Regionen des Landes:
Der Julius Nyerere International Airport (DAR) in Daressalam ist das wichtigste Einfallstor und wickelt den Großverbindungs- und Regionalverkehr ab. Er bietet Verbindungen nach Europa, in den Nahen Osten, nach Asien und zu anderen afrikanischen Zielen. Zu den großen internationalen Fluggesellschaften, die DAR anfliegen, gehören Emirates, KLM, Turkish Airlines und Qatar Airways sowie regionale Anbieter wie Ethiopian Airlines, Kenya Airways und RwandAir.
Der Kilimanjaro International Airport (JRO), gelegen zwischen Arusha und Moshi, ist der bevorzugte Ankunftspunkt für Besucher, die die nördliche Safari-Route bereisen oder den Kilimandscharo besteigen möchten. Er wird von mehreren europäischen Städten sowie regionalen Drehkreuzen direkt und saisonal angeflogen.
Für Reisende direkt zum Sansibar-Archipel bietet der Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ) internationale Verbindungen, insbesondere aus dem Nahen Osten, Europa und Ostafrika. In der Hauptsaison sind Charterflüge weit verbreitet.
Die nationale Fluggesellschaft Air Tanzania betreibt ausgewählte regionale und internationale Routen, während Inlandsfluggesellschaften wie Precision Air und Coastal Aviation größere Städte mit Safari-Landebahnen und Inselzielen verbinden. Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Tansania über ein Drehkreuz in Doha, Dubai, Istanbul, Addis Abeba oder Nairobi mit anschließender Weiterreise ins Land.
Turkish Airlines (TK) fliegt u.a. ab Frankfurt/M., Wien und Zürich über Istanbul nach Daressalam.
Ethiopian Airlines (ET) verbindet Frankfurt/M. und Wien via Addis Abeba mit Daressalam (die Tickets werden ab Frankfurt/M. auch von Lufthansa (LH) und ab Wien auch von Austrian (OS) angeboten); Zubringerflüge von Zürich nach Frankfurt/M. sind mit Lufthansa (LH) und Swiss (LX) möglich.
Qatar Airways (QR) fliegt ab Frankfurt/M. und ab Wien via Doha nach Daressalam.
Swiss International (LX) verbindet Zürich regelmäßig nonstop mit Daressalam. Edelweiss (WK) fliegt ab Zürich nach Kilimandscharo, Daressalam und nach Sansibar.
Weitere Fluggesellschaften, die Tansania direkt anfliegen, sind u.a. KLM (KL) ab Amsterdam und Emirates (EK) ab Dubai.
Discover Airlines (4Y) fliegt ab Frankfurt/M. zum Flughafen Kilimandscharo.
Ethiopian Airlines (ET) fliegt ab Wien via Addis Abeba nach Sansibar.
Flugzeiten
Frankfurt/M. - Daressalam: 13 Std.; Wien - Daressalam: 12 Std. 30 Min.; Zürich - Daressalam: 10 Std. 55 Min. (nonstop).
Mit Auto, Bahn oder Schiff
Mit dem Auto oder Bus
Tansania grenzt an Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Sambia, Malawi und Mosambik und bietet somit zahlreiche Einreisepunkte in Ost- und Südafrika.
Gute, geteerte Straßen verbinden Tansania mit seinen Nachbarn. Von Lusaka (Sambia) führt die befestigte Great North Road direkt nach Daressalam, wobei der Grenzposten Tunduma ein wichtiger Knotenpunkt auf der Überlandroute „Cape to Cairo“ ist. Von Nairobi (Kenia) ist der geschäftigste und unkomplizierteste Grenzübergang bei Namanga, der Nairobi mit Arusha verbindet und besonders bei Safari-Reisenden beliebt ist. Ein weiterer bekannter Übergang liegt bei Holili/Taveta nahe dem Kilimandscharo, praktisch für Reisende zwischen Mombasa und Nord-Tansania.
Die Straßenverbindungen von Ruanda (über den Rusumo-Grenzübergang im Westen) und Mosambik nach Tansania werden primär von lokalem Verkehr und Expeditionsreisen genutzt; letztere sowie die Verbindungen aus Malawi (über die Songwe-Brücke südöstlich von Mbeya) können zeitweise schwieriger zu befahren sein. Reisende aus Uganda nutzen den Übergang nach Tansania über Mutukula (nordwestlich von Bukoba).
Fernbus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Nairobi (Kenia) und Arusha (Tansania), und täglich fahren Busse zwischen Mombasa (Kenia) und Daressalam. Mehrmals wöchentlich verbinden Busse Lilongwe (Malawi) mit Daressalam und bedienen die Strecke Lilongwe - Mzuzu (Malawi) - Mbeya (Tansania). Auch zwischen Kampala (Uganda) und Daressalam bestehen Busverbindungen.
Grenzformalitäten & Fahrzeuge: Grenzformalitäten können vor allem zu Stoßzeiten einige Zeit in Anspruch nehmen, weshalb Reisende mehr Zeit einplanen sollten. Ausländer, die mit einem eigenen Fahrzeug nach Tansania einreisen, müssen gültige Fahrzeugpapiere, eine in Tansania anerkannte Versicherung sowie gegebenenfalls eine COMESA Yellow Card (grenzüberschreitende Kfz-Versicherung) vorweisen.
Mit der Bahn
Die bekannteste Bahnstrecke ist die Tanzania-Zambia Railway (allgemein bekannt als TAZARA), die Daressalam mit Kapiri Mposhi in Sambia verbindet. Die in den 1970er Jahren mit chinesischer Unterstützung errichtete Strecke bietet einen grenzüberschreitenden Personennah- und Fernverkehr zwischen Tansania und dem südlichen Afrika. Züge verkehren mehrmals wöchentlich, wobei die Fahrpläne variieren können und die Fahrt oft über 40 bis 50 Stunden dauert; Schlafwabinen (Sleeper) stehen zur Verfügung. Es empfiehlt sich, die 1. Klasse zu buchen, da die Züge meist überfüllt sind.
Der Luxuszug von Rovos Rail durchquert auf seiner Route zwischen Kapstadt (Südafrika) und Daressalam (Tansania) zudem die Länder Botswana, Simbabwe und Sambia.
Aus Burundi, Ruanda und Uganda erreicht man per Schiff die tansanischen Städte Kigoma und Mwanza, die an das Bahnnetz des Landes angeschlossen sind. Die Hauptbahnlinie für den internationalen Verkehr aus Sambia, Burundi, Ruanda, Uganda sowie der Demokratischen Republik Kongo führt über 1.254 km von den Ufern des Tanganjika-Sees bis nach Daressalam.
Derzeit gibt es keine direkten Passagierzüge zwischen Tansania und Kenia oder anderen Nachbarländern.
Mit dem Schiff
Tanzania verfügt über eine lange Küste am Indischen Ozean und mehrere große Seen, jedoch sind internationale Passagieranreisen auf dem Wasserweg begrenzt.
Es gibt keine regelmäßigen internationalen Fährverbindungen, die Tansania mit benachbarten Küstenländern wie Kenia oder Mosambik verbinden; der Großteil des Seeverkehrs an der Küste ist kommerzieller Natur.
Auf den großen Seen verkehren hingegen grenzüberschreitende Bootsdienste, die jedoch meist eher lokal als touristisch ausgerichtet sind. Passagierfähren verkehren auf dem Tanganjikasee zwischen Tansania und Häfen in Sambia und Burundi, und es gibt Verbindungen auf dem Victoriasee, die tansanische Häfen mit Uganda verbinden. Die Fahrpläne können sich ändern und die Ausstattung ist einfach, weshalb diese Routen hauptsächlich von Regionalreisenden und Überlandreisenden genutzt werden.
Daressalam ist der Haupthafen des Landes, der hauptsächlich von Handelsschiffen angelaufen wird. Für Passagiere legt hier die wichtige Sansibar-Fähre ab.
Kreuzfahrtschiffe laufen während der ostafrikanischen Kreuzfahrtsaison gelegentlich Daressalam und Sansibar an.
Der Hafen von Daressalam ist der wichtigste Seehafen des Landes und empfängt regelmäßig besuchende Kreuzfahrtschiffe. Darüber hinaus gehen Schiffe vor Stone Town auf Sansibar vor Anker, sodass Passagiere die historischen Straßen und Küstenattraktionen der Insel bequem erkunden können.
Zwischen Daressalam und Sansibar verkehren mehrmals täglich Passagierfähren von Azam Marine, die eine zuverlässige und beliebte Verbindung zwischen dem Festland und der Gewürzinsel darstellen.
Auf den großen Binnenseen ergänzen regionale Fährdienste den Verkehr: Auf dem Tanganjikasee werden Fährverbindungen zwischen Mpulungu (Sambia) und Kigoma angeboten, während weitere Routen den Personen- und Warentransport entlang der tansanischen Ufer sicherstellen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Inlandsflüge
Angesichts der Größe des Landes und der großen Entfernungen zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind Inlandsflüge oft die effizienteste Art, sich in Tansania fortzubewegen. Flüge verbinden die Hauptstädte mit entlegenen Nationalparks, Inselzielen und weitläufigen Regionen, für die andernfalls lange Autostrecken erforderlich wären.
Air Tanzania (TC) bietet Inlandsflüge zwischen den wichtigsten Drehkreuzen wie Daressalam, Dodoma, Kilimandscharo und Mwanza sowie ausgewählte Regionalrouten an. Precision Air (PW) bedient über Daressalam, Kilimandscharo und Sansibar die wichtigsten Städte sowie weitere Inlandsziele wie die nördliche Safari-Route.
Für Safari-Reisende betreiben kleinere Fluggesellschaften wie Coastal Aviation und Auric Air Kleinflugzeuge zu Landebahnen direkt in oder nahe Nationalparks wie der Serengeti, dem Ruaha und dem Nyerere-Nationalpark. Diese Flüge sind oft der schnellste Weg, um zwischen den Parks zu reisen, und häufig Bestandteil von Tour-Paketen.
Inlandsflüge sind in der Regel kurz und dauern oft unter zwei Stunden. Die Gepäckbestimmungen bei Kleinflugzeugen können jedoch streng sein, insbesondere auf Safarirouten, wo weiche Reisetaschen (Soft-sided bags) erforderlich sind. Die Fahrpläne können saisonal variieren, und das Wetter kann den Flugbetrieb in entlegeneren Regionen gelegentlich beeinträchtigen.
Bahn
Tansania verfügt über zwei Hauptbahnsysteme: das Netz der Tanzania Railways Corporation (TRC) sowie die Tanzania-Zambia Railway Authority (TAZARA), die Daressalam mit Sambia verbindet.
Züge der TRC verkehren auf der historischen Hauptlinie von Daressalam nach Kigoma und Mwanza (Fahrtzeit: ca. 3 Tage) sowie auf Nebenstrecken wie Kaliua–Mpanda und Tanga–Arusha. Darüber hinaus verbindet das moderne Schmal- bzw. Normalspur-Netz (Standard Gauge Railway) inzwischen Daressalam und Dodoma, wodurch sich die Reisezeit auf dieser Strecke drastisch verkürzt hat.
Die TAZARA betreibt zweimal wöchentlich die Strecke von Daressalam zur sambischen Grenze und weiter nach Kapiri Mposhi (Sambia).
Reisende haben im Schienenverkehr meist die Wahl zwischen drei Klassen, wobei es sich dringend empfiehlt, die 1. Klasse zu buchen, da die Züge oft überfüllt sind. Das eigene Gepäck sollte dabei stets im Auge behalten werden. Obwohl Zugreisen langsamer sein können als Straßen- oder Flugverbindungen, bieten sie eine landschaftlich reizvolle Alternative für Langstrecken.
Bus
Busse verbinden fast alle Ortschaften und Städte Tansanias. Fernbusse sind weit verbreitet und reichen von einfachen Fahrzeugen bis hin zu modernen Reisebussen mit Klimaanlage; für beliebte Routen empfiehlt sich eine Buchung im Voraus.
Minibusse (Dala-Dalas) halten auch in kleineren Dörfern und können direkt an der Straße herbeigewunken werden. Besonders während der Regenzeit werden Fahrpläne jedoch nicht immer eingehalten, und Ausfälle sind häufig.
Als zentraler Verkehrsknotenpunkt des Landes übernimmt Daressalam mit dem Magufuli Bus Terminal (Mbezi Luis) den Großteil aller landesweiten Fernbus-Abfahrten. In der Hauptstadt Dodoma befindet sich das wichtigste Fernbus-Terminal östlich des Stadtzentrums (Dodoma Bus Terminal).
In den Städten
Daressalam: Als wichtigste Metropole bietet Daressalam vielfältige Transportmöglichkeiten, darunter Dala-Dalas (gemeinschaftlich genutzte Kleinbusse), Boda-Bodas (Motorradtaxis) sowie ein modernes Bus-Schnellverkehrssystem (Bus Rapid Transit / BRT), das die Hauptverkehrsachsen bedient. Zudem verkehren klassische Busse und Minibusse zu Einheitsfahrpreisen, die jedoch oft überfüllt und nicht immer absolut zuverlässig sind. Taxis sind vor den Hotels verfügbar und fahren in der Stadt zu festen Tarifen; Taxifahrer erwarten üblicherweise 10 % Trinkgeld. Aus Sicherheitsgründen wird dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen.
Dodoma: Der Verkehr in der Hauptstadt Dodoma ist verhältnismäßig überschaubar. Taxis, Motorradtaxis und Minibusse decken hier den Großteil des städtischen Nahverkehrs ab.
Arusha & weitere Städte: In Arusha und anderen regionalen Städten stützt sich der Nahverkehr primär auf Minibusse (Dala-Dalas) und Taxis. In anderen Städten außerhalb von Daressalam gilt zudem: Der Fahrpreis für Taxis sollte unbedingt vor Fahrtantritt fest vereinbart werden.
Taxi
Taxis sind in Großstädten wie Dodoma, Daressalam und Arusha sowie an Flughäfen und großen Hotels weit verbreitet. Registrierte Taxis in vielen Regionen sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf weißer Karosserie erkennbar; in manchen Städten handelt es sich um helle Limousinen mit einem „TAXI“-Schild auf dem Dach oder der Windschutzscheibe. Da Fahrzeuge nicht immer einheitlich gekennzeichnet sind, empfiehlt es sich, ausschließlich lizenzierte Taxis zu nutzen, die über Hotels oder seriöse Taxistände vermittelt werden – dies dient auch der persönlichen Sicherheit, um Betrug oder Überfälle zu vermeiden.
Taxis können in belebten Bereichen oft direkt auf der Straße herbeigewunken werden. Es gibt keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis unbedingt vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden sollte (Handeln ist üblich, besonders bei längeren Strecken). Es ist ratsam, Bargeld in kleinen Stückelungen bereitzuhalten.
Ride-Hailing-Dienste: App-basierte Fahrdienste wie Uber und Bolt sind in Daressalam und in geringerem Maße in anderen Großstädten aktiv. Sie bieten eine transparente Festpreisbuchung im Voraus, wodurch das Verhandeln entfällt und die Nutzung für ortsunkundige Besucher besonders bequem und sicher ist. Außerhalb der Stadtzentren kann die Verfügbarkeit jedoch variieren.
Öffentliche Verkehrsmittel & Sammeltaxis: Neben privaten Taxis verkehren in einigen Städten Sammeltaxis auf festen Routen. Das gängigste öffentliche Verkehrsmittel für den städtischen Nahverkehr ist jedoch das Dala-Dala (Kleinbus), das feste Strecken zu sehr geringen Kosten bedient.
Motorradtaxis (Boda Bodas): Motorradtaxis, sogenannte Boda Bodas, werden für kurze Strecken häufig genutzt – besonders bei starkem Verkehr. Sie sind schnell und günstig, bieten jedoch kaum Schutz bei Unfällen, weshalb hierbei erhöhte Vorsicht geboten ist.
Schiff & Fähren
Hochmoderne Schnellboote (z. B. von namhaften Betreibern wie Azam Marine) verbinden Daressalam und Sansibar mehrmals täglich schnell und zuverlässig (Fahrtzeit: 60–90 Min.). Zudem besteht eine regelmäßige Schiffsverbindung von Sansibar nach Pemba.
Auf den größeren tansanischen Seen – darunter der Eyasisee, Manyarasee, Natronsee, Nyasasee, Tanganjikasee und Victoriasee – verkehren Schiffe und Fähren zur Anbindung der Seeanrainer. Auf dem Tanganjika- und dem Victoriasee (wie etwa die Verbindung per Dampfer zwischen Bukoba und Mwanza) stehen den Passagieren in der Regel drei Klassen zur Auswahl, wobei die 1. Klasse als komfortabel und selten überfüllt gilt.
Die Bedingungen und Fahrpläne auf den Binnenseen können variieren, weshalb Reisenden empfohlen wird, ausschließlich seriöse Betreiber zu nutzen.
Vor Ort
Maut & Vignette
Es gibt keine Autobahnen oder gebührenpflichtigen Straßen in Tansania.
Verkehrsbestimmungen
In Tansania gilt Linksverkehr.
Höchstgeschwindigkeiten
Innerorts: 50 km/h
Außerorts: 100 km/h
Kindersicherung
Kindersitze sind nicht verpflichtend, werden aber für Kinder bis 12 Jahre empfohlen.
Mitführpflichten
Pkw: Zwei Warndreiecke, Feuerlöscher, Verbandspaket
Motorräder und Kleinkrafträder
Motorradfahrer müssen einen Sturzhelm tragen.
Parken
Parkverbot ist durch eine gelbe Linie am Bordsteinrand oder am Rand der Straße gekennzeichnet. Unrechtmäßig geparkte Fahrzeuge an bestimmten Plätzen, z.B. Flughäfen oder Bahnhöfen, werden abgeschleppt oder mit einer Parkkralle versehen.
Promillegrenze
0,8 Promille
Zusätzliche Bestimmungen
Beim Vorrang gilt Rechts-vor-Links. Bei Kreisverkehren hat der Fahrer im Kreisverkehr Vorrang.
Feiertage
- 1. Jänner 2026: Neujahr
- 12. Jänner 2026: Revolutionstag
- 20. März 2026: Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
- 3. April 2026: Karfreitag
- 6. April 2026: Ostermontag
- 26. April 2026: Tag der Einheit
- 1. Mai 2026: Tag der Arbeit
- 27. Mai 2026: Eid al-Adha (Opferfest)
- 7. Juli 2026: Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam)
- 8. August 2026: Nane Nane (Tag der Landwirte)
- 26. August 2026: Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
- 14. Oktober 2026: Nyerere-Tag
- 9. Dezember 2026: Tag der Unabhängigkeit und der Republik
- 25. Dezember 2026: Weihnachten
- 26. Dezember 2026: Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Geld & Zahlungsmittel
Währung
1 Tansanischer Schilling = 100 Cents. Währungskürzel: TS, TZS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 TS; Münzen in den Nennbeträgen 500, 200, 100 und 50 TS (kleinere Beträge sind nur vereinzelt im Umlauf). Achtung: In Tansania ist der Tansanische Schilling das einzige legale Zahlungsmittel. Wer in anderen Währungen bezahlt, macht sich strafbar.
Kreditkarten
Internationale Kreditkarten (wobei Visa deutlich verbreiteter ist als Mastercard) werden in Tadschikistan nur in wenigen gehobenen Hotels, größeren Lodges und ausgewählten Reisebüros akzeptiert – häufig wird dabei eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben. An den Geldautomaten (ATMs) offizieller Banken in den Städten kann ebenfalls Bargeld mit Kreditkarten abgehoben werden. Da Geldautomaten jedoch oft unzuverlässig arbeiten, zeitweise kein Bargeld vorrätig haben oder internationale Karten vereinzelt ablehnen, sollten Reisende sich niemals ausschließlich darauf verlassen und stets ausreichend Bargeld (in Form von US-Dollar oder Euro) mitführen.
Hinweis zu Stückelungen: An funktionierenden Geldautomaten werden oft größere Banknoten ausgegeben. Auch wenn dies praktisch für höhere Beträge ist, kann es im Alltag bei kleineren Einkäufen zu Problemen führen, da viele Händler, Taxifahrer oder kleine Geschäfte Schwierigkeiten haben, große Scheine zu wechseln. Es empfiehlt sich daher, größere Scheine bei passenden Gelegenheiten (z. B. in Banken oder größeren Supermärkten) in kleinere Stückelungen umzutauschen.
Bankomat
Geldautomaten sind in Städten und größeren Ortschaften zwar grundsätzlich verbreitet und akzeptieren gängige internationale Karten (wobei Visa-Karten deutlich bevorzugt werden), sie arbeiten jedoch oft unzuverlässig, fallen temporär aus oder können internationale Karten abweisen. Reisende sollten sich daher niemals ausschließlich auf ATMs verlassen und stets eine alternative Geldversorgung in Form von ausreichend Bargeld (Euro oder US-Dollar) mitführen.
Ein praktischer Aspekt bei der Bargeldabhebung vor Ort: Automaten geben häufig größere Banknoten (typischerweise in Stückelungen von 5.000 und 10.000 Somoni) aus. Obwohl dies für größere Summen praktisch ist, erweist sich dies im Alltag für kleinere Einkäufe oft als unpraktisch, da viele Händler, Taxifahrer oder kleine Geschäfte Schwierigkeiten haben, herauszugeben. Es empfiehlt sich daher, größere Scheine bei passenden Gelegenheiten (etwa in Banken oder größeren Geschäften) in kleinere Einheiten zu wechseln.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.
Devisenbestimmungen
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von 10.000 US$. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.
Bankomatkarte freischalten lassen
Durch die Sicherheitsfunktion "GeoControl" sind österreichische Bankomatkarten außerhalb Europas automatisch gesperrt. Um während der Reise Bargeld beheben zu können, muss die Bankomatkarte bei der Bank freigeschaltet werden.
Pannenhilfe & Notfall
Sitten & Gebräuche
Religion
Muslime (35 %), Christen (30 %), Anhänger von Naturreligionen (35 %) und hinduistische Minderheit. Sansibar ist zu fast 100 % muslimisch.
Sitten & Gebräuche
Die tansanische Gesellschaft ist von Höflichkeit, Respekt und einem starken Gemeinschaftssinn geprägt. Ausführliche Begrüßungen und ein respektvoller Umgangston sind im Alltag von großer Bedeutung. Zur Begrüßung reicht man sich üblicherweise die Hand; Einzelpersonen werden klassischerweise mit „Jambo“ (Antwort: ebenfalls „Jambo“) begrüßt, Gruppen mit „Hamjambo“ (Antwort: „Hatujambo“). Beim Überreichen oder Annehmen von Gegenständen sollte stets die rechte Hand verwendet werden, da die linke Hand traditionell als unrein gilt. Kleine Gastgeschenke werden von Gastgebern sehr geschätzt.
Kleiderordnung und Sensibilität:
Die Kleidung sollte grundsätzlich dezent und respektvoll sein, insbesondere in ländlichen Regionen und an der Küste mit ihrem starken islamischen Einfluss. Während in Großstädten und reinen Touristenresorts ein lockerer Kleidungsstil üblich ist, gilt an öffentlichen Orten – vor allem auf der Insel Sansibar (wo rund 95 % der Bevölkerung muslimisch sind) – eine strenge Kleiderordnung: Schultern und Knie sollten sowohl bei Männern als auch bei Frauen stets bedeckt sein. Verstöße gegen diese lokalen Vorgaben werden auf Sansibar konsequent kontrolliert und können empfindliche Geldstrafen (teilweise bis zu ca. 700 US-Dollar) nach sich ziehen. An religiösen Stätten ist das Ausziehen der Schuhe obligatorisch.
Fotografieren:
Fotografieren im öffentlichen Raum und an Touristenattraktionen ist grundsätzlich erlaubt. Strengstens verboten ist jedoch das Aufnehmen von militärischen Anlagen, Polizeikräften, Regierungsgebäuden, Brücken, Flughäfen oder sicherheitsrelevanten Infrastrukturen. Zudem sollte man aus Höflichkeit – insbesondere in ländlichen Regionen – stets vorab um Erlaubnis fragen, bevor man Menschen fotografiert (wobei hierfür gelegentlich ein kleines Entgelt erwartet wird).
Trinkgelder:
Entgegen früherer Gewohnheiten haben sich Trinkgelder im Tourismussektor etabliert und werden von Kellnern, Guides, Fahrern und Hotel- bzw. Safari-Trägern sehr geschätzt. In Restaurants und Cafés sind etwa 10 % üblich, sofern kein Service-Aufschlag enthalten ist. In Bars rundet man den Betrag meist auf oder lässt kleines Rückgeld da.
Öffentliches Verhalten, Rauchen und Ramadan
Sehenswertes
Die Nationalparks
Die 11 Nationalparks Tansanias bedecken eine Fläche von 33.660 qkm. Zusätzlich gibt es die einmalige Ngorongoro Conservation Area, ein Schutzgebiet, in dem die Masai weiterhin ihre Rinder hüten, sowie zehn weitere Wildreservate.
Der weltbekannte Serengeti-Nationalpark
umfasst eine Fläche von 14.763 qkm. Im artenreichsten Tierschutzgebiet
Tansanias findet man u. a. Gnus, Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und
unzählige Vogelarten. Jedes Jahr kann man die eindrucksvolle
Nord-Süd-Wanderung der riesigen Herden auf der Suche nach Weideland
beobachten. Beste Besuchszeit: November bis Mai.
Ngorongoro Conservation Area: Dieses
Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten, dem
Enaysi-See im Süden und dem Manyara-See im Osten. Im Schutzgebiet liegt
auch der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (Gottesberg), der 1994 letztmals ausbrach. Das Herzstück des Parks ist der 610 m tiefe Ngorongoro-Krater, der
mit seinen 20 km Durchmesser und einer Gesamtfläche von 311 qkm ein
Zehntel des Schutzgebietes ausmacht. Der Krater bietet einer
unvorstellbar artenreichen Tierwelt Schutz und Lebensraum. U. a. sind
hier Zebras, Gnus, Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen,
Giraffen und Büffel beheimatet. Der sodahaltige Magadi-See am
Kratergrund lockt zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an.
Manyara-See-Nationalpark: Das Rift Valley
bildet den beeindruckenden Hintergrund einer Region mit Wäldern,
Savannen, Sümpfen und dem sodahaltigen See. Der Park ist vor allem die
Heimat großer Elefantenherden; aber auch Büffel, Paviane, Nashörner,
Impalas, Löwen, Giraffen, Leoparden, Zebras, andere Herdentiere und
verschiedene Affenarten sind hier anzutreffen. In Manyara gibt es auch
zahlreiche Vogelarten.
Der Arusha-Nationalpark liegt im
Ngurdoto-Krater, der zu einem vor ca. 250.000 Jahren erloschenen Vulkan
gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Büffel, Nashörner,
Elefanten, Giraffen und Warzenschweine beobachten.
Mikumi-Nationalpark:
Dieses Reservat umfasst 1300 qkm. Hier kann man Löwen, Zebras,
Flusspferde, Leoparden, Geparden, Giraffen, Impalas, Gnus und
Warzenschweine in freier Wildbahn sehen. Ein beliebtes Besucherziel ist
der Kikaboga Hippo Pool, die Badestelle der Flusspferde. Obwohl Dezember bis März die beste Besuchszeit ist, sind Ausflüge ganzjährig möglich.
Ruaha-Nationalpark:
Eines der weltweit größten Elefantenschutzgebiete (ca. 118 km von
Iringa entfernt) liegt in den südlichen Hochländern an einer
wetterfesten Straße. Man kann auch zahlreiche Antilopenarten
beobachten. Die Landschaft der Ruaha-Schlucht ist unvergesslich. Flug- und Buslinien verbinden Iringa mit Dar es Salaam und anderen Städten. Beste Besuchszeit: Juli bis November.
Tarangire-Nationalpark: Dieser Park ist knapp 130 km von Arusha entfernt und liegt 8 km abseits der Straße, die vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo führt. Der Artenreichtum dieses Parks wird nur noch durch die Serengeti übertroffen.
Gombe-Nationalpark: In dem an den Ufern des Tanganjika-Sees in der Nähe von Kigoma
gelegenen Schutzgebiet leben ca. 200 Schimpansen. Seit ca. 30 Jahren
wird hier das Verhalten der Schimpansen erforscht und aufgezeichnet.
Selous-Game Reserve:
Das Selous-Wildreservat im Süden des Landes ist Heimat einer der
größten Elefantenherden der Erde. Löwen, Nilpferde, Krokodile und
andere Tiere sind ebenfalls in großer Zahl vertreten. 1982 wurde das
Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann
Wandersafaris und Flussfahrten mit Führern unternehmen.
Weitere Nationalparks in Tansania sind Katavi, Kilimanjaro, Mahale Mountains, Rubondo und Udzungura Mountains. Ferner gibt es die Meeres- und Wasserschutzgebiete Kilwa Reserve, Tanga Coral Gardens, Rufigi Delta und Latham Island Reserve.
Kilimanjaro
Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger aus aller Welt
an. Alle Aufstiege müssen von einem Führer begleitet werden.
Gipfelstürmer sollten ca. drei Tage einplanen und warme Kleidung
mitnehmen. Es gibt drei Rasthütten in verschiedenen Höhen, in der
letzten sollte man sich genügend Zeit zur Akklimatisierung lassen.
Sansibar und Mafia-Insel
Die Insel Sansibar ist nur 20 Flugminuten von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Sansibar beherbergt einige eindrucksvolle Bauwerke - die Altstadt Stone-Town
wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser der
Altstadt sind aus glitzernden Korallenblöcken erbaut und zeichnen sich
durch zahlreiche Balkone aus. Das ehemalige Haus des britischen
Forschungsreisenden Dr. Livingstone ist einen Besuch wert. Die Anglikanische Kathedrale wurde auf den Überresten des alten Sklavenmarkts errichtet. Vor dem Palast des Sultans und dem Beit-el-Ajaib
(Haus der Wunder) am Hafen gleiten heute noch malerische Dhaus vorbei.
Inmitten tropischer Vegetation und duftender Gewürzplantagen stößt man
auf Paläste, Festungen, Aquädukte und Badehäuser.
Dar es Salaam
Die Hafenstadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam ist idealer
Ausgangspunkt für jeden Urlaubsaufenthalt in Tansania. Vom Flughafen
sind der Kilimanjaro, Dodoma (die neue Hauptstadt) und Sansibar
leicht erreichbar. Man kann Wildtiere aller Art beobachten, angeln und
eine Reihe von Wassersportarten ausüben. Die Strände laden zum
Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die geschäftige Metropole hat einige
Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum, das Observatorium und die Universität von Dar es Salaam sowie das Dorfmuseum mit Beispielen traditioneller Architektur und traditionellen Kunstgewerbes.
Straßennetz
Das tansanische Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 87.000 km, wovon ca. 29.000 km Fern- und Regionalstraßen sind, die die wichtigen Orte verbinden. Ein ausgedehntes Fernstraßennetz verknüpft Großstädte wie Daressalam, Dodoma, Arusha und Mwanza, auch wenn Distanzen oft beträchtlich und die Fahrzeiten länger als erwartet sein können.
Das Reisen auf der Straße ist eine der praxisnahsten Methoden, um Tansania zu erkunden – insbesondere für Safarirouten und Küstenreisen. Das Selbstfahren (Self-Driving) bietet Flexibilität, vor allem auf der nördlichen Safari-Route, während viele Besucher für längere Strecken die Anmietung eines Fahrzeugs mit Fahrer bevorzugen.
Zwei landschaftlich besonders reizvolle Routen stechen hervor: Die Fahrt von Arusha Richtung Serengeti über das Ngorongoro-Hochland bietet atemberaubende Ausblicke über vulkanische Landschaften und Wildtier-Ebenen. Eine weitere lohnende Fahrt führt von Daressalam nach Süden zum Mikumi-Nationalpark und weiter in Richtung des südlichen Hochlands, wo mit Baobabs bewachsene Ebenen von kühlerer Berglandschaft abgelöst werden.
Tankstellen: In den Städten und entlang der Hauptverkehrsstraßen sind Tankstellen vorhanden; allerdings kann es mitunter zu Benzinengpässen kommen. Reisende sollten daher sich bietende Tankmöglichkeiten nutzen und für Überlandfahrten Treibstoff im Kanister mitführen.
Staßenklassifizierung
Das tansanische Straßennetz ist in Haupt-, Regional- sowie Distrikt- und Zubringerstraßen unterteilt:
Fernstraßen (Trunk Roads / T-Roads): Die wichtigsten Nationalstraßen, die Großstädte und Grenzübergänge verbinden; sie beginnen mit dem Buchstaben T und befinden sich im Allgemeinen in der besten Verfassung. Regionalstraßen (Regional Roads / R-Roads): Verbinden die regionalen Zentren und beginnen mit dem Buchstaben R. Distrikt- und Zubringerstraßen: Häufig unbefestigte Pisten, die der Erschließung ländlicher Gemeinden dienen.Die Instandhaltungsstandards variieren je nach Straßentyp, wobei die Fernstraßen (T-Roads) im Regelfall den besten Zustand aufweisen.
Zustand der Straßen
Ca. 15 % des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert, wobei Hauptverbindungsstraßen zwischen den größeren Städten und zu wichtigen Touristenzielen in der Regel asphaltiert und in einem passablen Zustand sind. Die übrigen Sekundär- und ländlichen Straßen sind hauptsächlich Schotter- oder Sandpisten, die oft uneben oder voller Schlaglöcher sein können.
Während der Regenzeiten (insbesondere im April und Mai) können einige Straßen, vor allem in abgelegenen Safarigebieten, ohne Allradantrieb (4WD) schwer passierbar oder unbefahrbar werden. Mit tiefen Schlaglöchern ist stets zu rechnen.
An Kreuzungen fehlen oft die Wegweiser. Zudem sind Vieh, Fußgänger und Radfahrer auf ländlichen Straßen häufig anzutreffen. Nachtfahrten außerhalb von städtischen Gebieten sollten unbedingt vermieden werden, da sich häufig Tiere auf den Straßen aufhalten und die Beleuchtung oft unzureichend ist.
Telefon & Internet
Mobiltelefon
Mobilfunknetz und Netzabdeckung in Tansania:
Die Netzabdeckung reicht von flächendeckenden 3G- und 4G-Netzen entlang der Hauptverbindungsstraßen sowie im Serengeti-Nationalpark bis hin zu modernen 4G- und 5G-Mobilfunknetzen in den größten Städten des Landes. Generell ist der Empfang in städtischen Zentren und auf den Hauptverkehrsachsen gut, während er in abgelegenen ländlichen Regionen, dünn besiedelten Gebieten oder Tälern durch die Topografie stark eingeschränkt sein kann.
Mobilfunkanbieter und SIM-Karten:
Zu den wichtigsten und etablierten Netzbetreibern gehören Vodacom Tanzania, Yas Tanzania, Airtel Tanzania, Tigo und Halotel. Für Reisende lohnt sich in der Regel der unkomplizierte Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte direkt an Flughäfen, in offiziellen Shops oder Handyläden in größeren Städten. Für den Kauf ist zwingend die Vorlage des Reisepasses zur Registrierung erforderlich. Mobile Datenpakete sind günstig und weit verbreitet.
Internet
Kostenloses WLAN steht in zahlreichen Hotels, Restaurants, Cafés und an anderen öffentlichen Plätzen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere für größere Städte wie Daressalam, Arusha und Dodoma sowie für touristische Regionen wie Sansibar und die verschiedenen Safari-Lodges.
Verfügbarkeit und Qualität:
Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Internets können stark variieren. In städtischen Zentren ist die Verbindung für Textnachrichten, E-Mails und einfaches Surfen meist ausreichend, kann jedoch zu Stoßzeiten langsamer sein. In abgelegenen Regionen – insbesondere in den Nationalparks und ländlichen Gebieten – ist das WLAN oft stark eingeschränkt, instabil oder gar nicht verfügbar.
Viele Safari-Lodges stellen WLAN zudem nur in den zentralen Gemeinschaftsbereichen (wie der Lobby oder dem Hauptrestaurant) und nicht in den einzelnen Zimmern zur Verfügung; die Verbindung läuft dabei häufig über Satellitenverbindungen. Reisende, die auf eine stabile und konstante Internetverbindung angewiesen sind, greifen daher in bewohnten Regionen meist zuverlässiger auf mobile Daten über eine lokale SIM-Karte zurück.
Wichtige Kontakte
Botschaften
Botschaft der Vereinigten Republik Tansania
+43 1 589 47 50 11 oder +43 1 589 47 50 12
office@tanzaniaembassyvienna.at
Zuständige österreichische Botschaft, Nairobi
+254 20 406 00 22, 00 23 oder 00 24
nairobi-ob@bmeia.gv.at
Notrufnummer des österreichischen Außenministeriums
+43 190 115 4411