Breite Niederquerschnittsreifen im Winter, macht das Sinn?
Bei vielen Fahrzeugen hat man wegen der Größe von Radaufhängung und Bremsscheiben gar keine andere Wahl mehr. Es müssen Felgen mit großem Durchmesser und damit niederem Reifenquerschnitt verwendet werden.
Breitere Reifen haben vor allem auf trockener und oft auch auf nasser Fahrbahn oder hartem Schnee mehr Griff und damit kürzere Bremswege.
Wer im Winter sein Auto mit Breitreifen ausstatten will, muss allerdings folgendes beachten: Erlaubt sind nur jene Reifen/Felgen-Dimensionen, die in den Genehmigungsdokumenten (z.B. dem Typenschein) des Fahrzeuges eingetragen sind.
Ein wichtiges Argument gegen Breitreifen im Winter ist aber vor allem die eingeschränkte Möglichkeit, bei Breitreifen Schneeketten zu montieren. Das würde bei angeordneter Kettenpflicht sogar dazu führen, dass das Auto stehen bleiben muss. Vor der Reifenwahl daher immer einen Blick in die Betriebsanleitung des Fahrzeuges werfen oder im Fachhandel nachfragen.
Wie bei der kleinen Dimension ist mit drei "sehr empfehlenswerten" und sieben "empfehlenswerten" Modellen die Auswahl auch in dieser Dimension groß. Am Ende findet man wieder zwei Billig-Modelle aus China, die wegen viel zu schlechter Eigenschaften auf nasser Fahrbahn nicht zu empfehlen sind.












