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Check für E-Bike und Fahrrad nach längerer Pause

Mobilitätsclub bietet Pannenhilfe auch für Radfahrer.

Fahrrad-Wartung © iStock/Portra
Fahrrad-Wartung © iStock/Portra

Der ÖAMTC hilft auch bei Radpannen

Wer in der aktuellen Situation für notwendige Fahrten das Rad benutzt, kann sich auf den ÖAMTC verlassen. Die Nothilfe des Mobilitätsclubs steht österreichweit unter der Notrufnummer 120 auch Radfahrern zur Verfügung, wenn die Zufahrt für den Pannenfahrer auf Straßen mit öffentlichem Verkehr möglich ist. Die Stützpunkte sind derzeit nur eingeschränkt für dringend notwendige technische Nothilfe erreichbar, der Mobilitätspark in Wien Erdberg ist geschlossen.

Wird das Fahrrad nach einer längeren Pause wieder aktiviert, sollte man die wichtigsten Komponenten überprüfen.

Steffan Kerbl, ÖAMTC-Techniker

"Wichtig ist, dass sicherheitsrelevante Teile wie Bremsen funktionieren. Die Kette sollte man ölen und wer bei Dunkelheit unterwegs ist, benötigt Beleuchtung. Für Kinder bis 12 Jahre besteht Helmpflicht. Beim Fahrradhelm lohnt eine Sichtkontrolle, z. B. von Verschluss und Riemen."

Video: Fahrrad frühlingsfit machen

Die wichtigsten Tipps vom ÖAMTC-Techniker

Fahrrad-Checkliste

Hier die wichtigsten Tipps des Technikers:

  • Reifen-Check
    Nach dem Aufpumpen ist es ratsam, den Mantel auf Beschädigungen zu prüfen. Ist er brüchig, sollten Mantel und Schlauch gemeinsam getauscht werden.
     
  • Antriebskomponenten
    Kette, Pedale, Schaltung und Zahnkränze sollten laufend gepflegt werden. Der Einsatz eines Öls sorgt für längere Lebensdauer und höheren Fahrkomfort. Besonders bei E-Bikes wird die Kette stärker belastet und muss regelmäßig geölt werden.
     
  • Bremsen
    Die Bremsklötze müssen ausreichend dick sein und satt auf der Felge aufliegen. Sieht man bei den Bremsklötzen keine Rillen mehr, sind sie abgefahren und sollten getauscht werden. Viele Bremsbeläge haben auch Verschleißindikatoren, an denen man den Status der Abnutzung erkennt. Auch quietschende Geräusche beim Bremsen sind ein Hinweis, dass die Klötze alt oder abgefahren sind. Ist der Bremshebel schwergängig, hilft ein Tropfen Öl an den Seilzügen.
     
  • Beleuchtung
    Generell vorgeschrieben sind mehrere Reflektoren: weiße nach vorne, gelbe in den Speichen und an den Pedalen, rote nach hinten. Statt Speichenreflektoren sind auch reflektierende Reifen erlaubt. Bei Dämmerung, Dunkelheit oder Nebel ist zusätzlich je eine Beleuchtung nach vorne und nach hinten verpflichtend: Nach vorne ein Scheinwerfer mit weißem oder hellgelbem Licht; dieser muss am Fahrrad (nicht etwa am Helm) befestigt sein und darf nicht blinken. Nach hinten ein rotes Rücklicht; dieses darf auch blinken.
  • Lenker
    Steuerlager nachstellen. Der Lenker muss richtig sitzen und darf kein Spiel haben. Zur Überprüfung des Steuerlagers - das ist die drehbare Verbindung zwischen Lenker und Rahmen - zieht man die vordere Bremse fest an und bewegt das Rad vor und zurück. Spürt man ein Knacken im Lenker, gehört das Lager nachgestellt.

E-Bike Akku-Check nach dem Winter

Akku-Tausch kann teuer werden

Bei E-Bikes muss auch der Akku einsatzbereit sein. Wurde er nicht ausgebaut, muss man prüfen, ob er mit einem herkömmlichen Ladegerät noch geladen werden kann. Funktioniert das nicht, muss er ersetzt werden. Am Rad sollte man außerdem noch die elektrischen Kontakte reinigen und mit Kontaktspray pflegen.

Bevor es losgeht:

Ins Satteltäschchen Flickzeug und eine Grundausrüstung an Werkzeug für unterwegs einpacken. Auf den Fahrradhelm nicht verzichten, er schützt im Falle des Falles vor schweren Kopfverletzungen.

ÖAMTC gratis Fahrradcheck

Der ÖAMTC bietet Ihnen auch einen rund 10-minütigen Check an - auf Grundlage der österreichischen Fahrradverordnung - mehr Informationen dazu finden sie hier.

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