Jordanien
Fakten & Zahlen
| Hauptstadt | Amman |
| Fläche | 89.342 km² |
| Einwohner | 6,2 Mio. |
| Kfz-Kennzeichen | HKJ |
| Stromspannung | Reisestecker wird empfohlen (beim ÖAMTC erhältlich) |
| Zeit | Ganzjährig + 1 Stunde Zeitunterschied zu Österreich |
| Nachbarländer |
Wetter
Vor der Reise
Personaldokumente
Reisepass
Reisende, auch Minderjährige, benötigen einen bei der Einreise noch mind. 6 Monate gültigen Reisepass. Der nationale Führerschein ist kein gültiges Grenzdokument.
Visum
Für die Einreise nach Jordanien ist ein Visum erforderlich. Diese werden für ein-, zwei- oder mehrmalige Einreisen ausgestellt.
Alle E-Visas sind vor Reiseantritt beim Ministry of Interior zu beantragen.
Das Visum für die einmalige Einreise (Single-Entry-Visa) kann auch bei Ankunft am Flughafen als "Visa on Arrival" ausgestellt werden. Die Kosten von JOD 40,- sind vor Ort am Flughafen zu bezahlen. Es wird dennoch empfohlen, ein E-Visum vor Reiseantritt zu beantragen.
Für einmalige Einreisen gilt, dass bei vorherigem Erwerb eines Jordan Passes – eine für verschiedene Sehenswürdigkeiten in Jordanien bestehende Vorteilskarte - dieser die Visakosten inkludiert . Das E-Visum kann durch Angabe der individuellen Jordan-Pass-Nummer online kostenfrei („Gegenverrechnung“) beantragt und heruntergeladen werden. Für zweimalige und mehrmalige Einreisen sind die Visa-Gebühren in voller Höhe, unabhängig vom Erwerb des Jordan Passes, zu entrichten.
Bei Aufenthalten, die über 14 Tage hinausgehen, müssen sich Reisende bei einer beliebigen Polizeistation registrieren (der Einreisetag zählt als Tag 1). Ansonsten droht eine Geldstrafe von 200 JOD. Ausgenommen davon sind nur Inhaber von Transitvisa, Hadsch Visa und Inhaber des Jordan Passes.
Bei Einreise über die King-Hussein-Brücke aus dem Westjordanland (Palästinensische Gebiete) kommend benötigen Reisende vor der Einreise ein Visum, welches online beantragt werden muss. Das Visum kann nicht erst bei der Einreise beantragt werden.
Grundsätzlich ist eine Überquerung der Landesgrenzen an folgenden Grenzstellen möglich:
- Saudi-Arabien: Al-Mudawwarah, Al-Omari und Al Dorra
- Israel: Sheikh Hussein (Norden) und Wadi Arabi (Aqaba)
- Westjordanland und Israel: King Hussein Brücke/ Allenby Bridge (Für Reisen in das Westjordanland ist vor Abreise die Bewilligung der israelischen Botschaft einzuholen.)
- Syrien: Jaber
- Irak: Tarbeel
Es kann jederzeit zu kurzfristigen Sperrungen der Grenzübergänge von und nach Jordanien kommen.
Sonderdokumente
Für Inhaber von Sonderdokumenten (z.B. Dienst- oder Diplomatenpässe etc.) können abweichende Bestimmungen gelten. Bitte daher bei der zuständigen Vertretungsbehörde informieren.
Vollmacht für alleinreisende Kinder
Minderjährige Kinder (bis 18 Jahre), die ohne oder nur mit einer erziehungsberechtigten Person verreisen, sollten eine Einverständniserklärung mitführen. Dieser Vollmacht sollte eine Kopie der Geburtsurkunde des Minderjährigen sowie eine Kopie der Reisepässe der gesetzlichen Vertreter angeschlossen sein. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich auch die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Eine Vorlage finden Sie nachstehend zum Download.
Wichtig
Da sich die Bestimmungen betreffend einer Beglaubigung jederzeit ändern können, wird empfohlen, sich vor der Abreise beim Außenministerium über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren.
Informationen zu Einreise und Passbestimmungen gelten nur für Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
Kraftfahrzeugdokumente
Österreichische Führerscheine werden anerkannt. Die zusätzliche Mitnahme eines Internationalen Führerscheins (beim ÖAMTC erhältlich) wird empfohlen.
Lassen Sie sich den Internationalen Führerschein rechtzeitig vor Ihrer Reise vom ÖAMTC ausstellen, denn diesen erhalten Sie nur in Österreich und nicht vor Ort.
Reisen mit eigenem Kfz in Asien
Über notwendige Dokumente, Verschiffung, Zulassung, Versicherung und Zollbestimmungen informiert der ADAC.
Reisen mit dem Mietwagen
Informationen zu erforderlichen Dokumenten bei Reisen mit dem Mietwagen finden Sie in der Kategorie Mietwagen.
Reisegepäck
Einfuhrbestimmungen
Folgende Artikel können zollfrei nach Jordanien eingeführt werden (Personen ab 18 J.):
Zigaretten und andere Tabakwaren in kleinen Mengen, die keinen kommerziellen Charakter haben;
alkoholische Getränke in kleinen Mengen ohne kommerziellen Charakter;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände in kleinen Mengen ohne kommerziellen Charakter bis zu einem Wert von 200 JD.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Importbeschränkungen
Für die Einfuhr von Jagdwaffen und Munition (nicht im Handgepäck) wird eine Einfuhrgenehmigung benötigt.
Einfuhrverbot
Waffen und Munition (s. auch Einfuhrbeschränkungen), Funkgeräte, Betäubungsmittel, pornografisches Material.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Exportverbot
Antiquitäten und Korallen.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Weitere Informationen sind vom jordanischen Zoll erhältlich.
Rückreise nach Österreich
Es gelten die Zollfreigrenzen für die Einreise aus einem Nicht-EU-Land.
Mehr Infos beim Bundesministerium für Finanzen
Souvenirs
Um sich nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich, auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.
Mehr Infos über das internationale Artenschutzabkommen CITES
Wichtig
Die Informationen zu Zoll, Ein- und Ausfuhr beziehen sich auf touristische Reisen von Privatpersonen. Bei der Mitnahme von Waren, die über das übliche Ausmaß eines Reisegepäcks hinausgeht, wenden Sie sich bitte an die Zollbehörde des jeweiligen Staates.
Beachten Sie bitte, dass die Einfuhr und das Mitführen von Gegenständen, die in Österreich erlaubt sind, in anderen Ländern verboten oder nur unter Einschränkungen erlaubt sein kann. Das gilt insbesondere für Produkte, die dem Suchtmittel- oder Waffengesetz unterliegen können (z.B. CBD-Produkte, Pfefferspray usw.).
Sicherheitslage
Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 3 von 4) im ganzen Land.
Aufgrund der aktuellen Lage in der Region wird von nicht dringend notwendigen Reisen nach Jordanien abgeraten. Es kommt auch weiterhin zu Flugausfällen und Flugeinschränkungen.
Das Außenministerium empfiehlt allen österreichischen Reisenden sich dringend unter Reiseregistrierung zu registrieren, damit Sie im Bedarfsfall seitens Behörden rasch kontaktiert und über wichtige Entwicklungen informiert werden können. Sie können das Außenministerium jederzeit unter +43 1 90115 4411 erreichen.
Aktuelle Hinweise finden Sie beim BMEIA
Vor einer Reise wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort beim österreichischen Außenministerium zu informieren. Das Bürgerservice des Außenministeriums ist rund um die Uhr erreichbar:
- Bei allgemeinen Informationen zu Auslandsreisen und Visafragen: +43 1 90115 3775
- Bei Notfällen im Ausland: +43 1 90115 4411
Tipp: Mit Hilfe der "Auslandsregistrierung" kann Sie das Außenministerium im Krisenfall erreichen und unterstützen. Mehr Infos zur Auslandsregistrierung
Impfungen & Gesundheit
Impfungen
Informationen zu empfohlenen bzw. vorgeschriebenen Impfungen finden Sie beim Tropeninstitut Wien oder beim Impfzentrum Alserstraße.
Reiseapotheke
Denken Sie daran, für Ihre Reise die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.
Mehr Infos zur Grundausstattung einer Reiseapotheke.
Klima & Reisezeit
Beste Reisezeit
In den östlichen und südlichen Teilen des Landes herrscht Wüstenklima.
Das Jordan-Tal, das unter dem Meeresspiegel liegt, ist im Winter warm und im Sommer sehr heiß und hat wie die Rotmeerküste ein subtropisches Klima.
Mediterranes Klima am Rand des Jordangrabens
Der meiste Niederschlag fällt zwischen November und März, keine Niederschläge von Mai bis September, kühler im Dezember/Januar. Die beste Reisezeit fällt auf die Monate März, April, Mai sowie Oktober und November.
Mietwagen
Mietwagen sind in Jordanien weit verbreitet und stellen eine flexible Möglichkeit dar, das Land zu bereisen. Internationale sowie lokale Autovermietungen bieten ihre Dienste an den Flughäfen (Queen Alia Airport in Amman und King Hussein Airport in Aqaba), in Stadtzentren, großen Hotels sowie an einigen Landgrenzübergängen (wie der Allenby-Brücke oder Sheikh-Hussein-Brücke) an. Ergänzend lassen sich Mietwagen auch tageweise direkt mit Chauffeur/Fahrer buchen.
Fahrzeugtypen & Ausrüstung: Die Flotten reichen von kompakten Kleinwagen für den Stadt- und Streckenverkehr bis hin zu allradbetriebenen Geländewagen (4WD), die sich besonders für Ausflüge in entlegenere Wüstenregionen wie das Wadi Rum eignen. Bei der Buchung sollte auf die enthaltenen Versicherungsleistungen (Vollkasko ohne Selbstbeteiligung) sowie die Tankregelung (idealerweise Voll/Voll) geachtet werden.
Mietbedingungen & Altersgrenzen:
Mindestalter: Das Mindestalter für Fahrer beträgt in der Regel 21 Jahre (kann je nach Vermieter und Fahrzeugkategorie, z. B. bei Allradfahrzeugen, auch bei 23 oder 25 Jahren liegen). Der Führerschein muss seit mindestens einem Jahr gültig sein. Jungfahrergebühr: Für Fahrer unter 25 Jahren erheben viele Verleiher vor Ort eine zusätzliche Jungfahrergebühr (Young Driver Fee). Dokumente: Neben dem nationalen (europäischen) Führerschein wird die Mitnahme eines Internationalen Führerscheins dringend empfohlen. Für die Kaution vor Ort ist eine auf den Hauptfahrer ausgestellte Kreditkarte erforderlich.Anmietbedingungen
Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Autovermietung über die Anmietbedingungen wie Mindest- oder Maximalalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz, usw.
Kostenfallen vermeiden
Was bei der Mietwagenbuchung und bei der Übernahme des Fahrzeuges zu beachten ist, finden Sie in übersichtlichen Checklisten zusammengefasst:
Downloads
ÖAMTC Mietwagen-ChecklisteKreditkarte
Zur Anmietung eines Fahrzeuges ist in den meisten Fällen eine Kreditkarte erforderlich, da auf der Kreditkarte eine Kaution hinterlegt wird.
Vergünstigte Mietwagen für ÖAMTC Mitglieder
Clubmitglieder sparen bei Mietwagenangeboten von renommierten Autovermietern wie u.a. Avis, Europcar, Hertz, Sixt bis zu 5 Prozent auf der Buchungsplattform ÖAMTC Mietwagen.
Versicherungen
Reiseversicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung wird dringend empfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport und vielem mehr bietet der ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz*
Mehr Infos zum Weltreise-Krankenschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: UNIQA Österreich Versicherungen AG
Gepäck- und Stornoschutz*
Der ÖAMTC Gepäck- und Stornoschutz* ersetzt die Kosten, wenn Sie Ihre Reise nicht antreten können oder vorzeitig abbrechen müssen und wenn Ihr Gepäck beschädigt oder gestohlen wird. Eine Reiseprivathaftpflicht ist ebenfalls inkludiert.
Mehr Infos zum Gepäck- und Stornoschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent:
ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG
ÖAMTC Reisebüro
Kompetente Beratung und Unterstützung bei der Planung und Buchung Ihrer Reise erhalten Sie in den Filialen von ÖAMTC Reisen. Informieren Sie sich auch online über die aktuelle Angebote von ÖAMTC Reisen sowie Mietwagen, Camper, Fähren, Flüge, Parkkarten für viele Flughäfen u.v.m.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Jordanien ist am einfachsten und schnellsten auf dem Luftweg zu erreichen. Der Großteil der internationalen Flüge landet auf dem Queen Alia International Airport (AMM), der etwa 35 km südlich der Hauptstadt Amman liegt. Dieser moderne, gut organisierte Flughafen dient als Haupttor des Landes und bietet hervorragende Anbindungen in die Innenstadt sowie in alle weiteren Regionen Jordaniens.
Jordaniens nationale Fluggesellschaft Royal Jordanian (RJ) ist Mitglied der Oneworld-Allianz und bietet Direktflüge nach Amman ab zahlreichen europäischen Metropolen an – darunter Frankfurt, München, Berlin, Genf, Zürich, Wien, London und Paris. Zudem bedient Royal Jordanian Langstreckenverbindungen nach Nordamerika (u. a. New York, Chicago, Detroit und Toronto) sowie nach Asien und in den Nahen Osten.
Zusätzlich fliegen zahlreiche renommierte internationale Fluggesellschaften Amman an. Große Drehkreuz-Airlines wie Emirates, Qatar Airways, Etihad Airways und Turkish Airlines (TK) bieten bequeme Umsteigeverbindungen aus der ganzen Welt an – unter anderem über Istanbul. Auch europäische Liniengesellschaften wie Lufthansa, Air France und British Airways bedienen die Strecke ganzjährig oder saisonal.
Für preisbewusste Reisende und regionale Verbindungen bieten Billig- und Regionalflieger eine gute Ergänzung. Fluggesellschaften wie Wizz Air, Pegasus Airlines sowie saisonal auch easyJet oder Ryanair bedienen Strecken nach Jordanien. Regional wird Amman zudem von Jordan Aviation (R5) angeflogen, die Verbindungen zu Zielen im Nahen Osten und Nordafrika (u. a. Ägypten, VAE und Irak) anbietet. Da Low-Cost- und Charter-Flugpläne starken saisonalen Schwankungen unterliegen, lohnt sich eine frühzeitige Prüfung der Verfügbarkeit.
Für Reisende, die direkt an das Rote Meer oder in den Süden möchten, steht der King Hussein International Airport (AQJ) in Aqaba zur Verfügung. Dieser empfängt eine kleinere Anzahl internationaler Linien- und Charterflüge. Der Flughafen Aqaba ist ein idealer Einreiseort für Urlauber mit Schwerpunkt auf Aqaba, Wadi Rum oder Petra, während Amman nach wie vor der flexibelste und am besten angebundene Ankunftsflughafen bleibt.
Flugzeiten
Flugzeiten nach Amman (AMM):
Frankfurt/M. – Amman: ca. 4 Std. 10 Min.; Wien – Amman: ca. 3 Std. 35 Min.; Zürich – Amman: ca. 4 Std. 05 Min.; Genf – Amman: ca. 4 Std. 05 Min. (jeweils nonstop).
Flugzeiten nach Aqaba (AQJ):
Frankfurt/M. – Aqaba: ab ca. 7 Std. 20 Min.; Wien – Aqaba: ab ca. 6 Std. 10 Min.; Zürich – Aqaba: ab ca. 7 Std. 30 Min.; Berlin – Aqaba: ab ca. 6 Std. 45 Min. (jeweils mit Zwischenstopp, z. B. über Amman oder Istanbul).
Mit Auto, Bahn oder Schiff
Mit dem Auto oder Bus
Die Einreise nach Jordanien auf dem Landweg ist über mehrere Nachbarländer möglich. Da sich Bestimmungen, Öffnungszeiten und Sicherheitsbedingungen an den Grenzen kurzfristig ändern können, sollten sich Reisende vor Fahrtantritt unbedingt über den aktuellen Status informieren.
Einreise aus Israel & dem Westjordanland:
Zwischen Jordanien und Israel bzw. dem Westjordanland bestehen drei Hauptgrenzübergänge:
Einreise aus Saudi-Arabien, Irak & Syrien:
Saudi-Arabien: Der Grenzübertritt ist über mehrere Wüstenübergänge möglich – am bekanntesten sind Al-Omari / Al-Haditha (auf der Hauptroute Amman–Riad) sowie Durra nahe Aqaba. Irak: Der Grenzübergang Karameh / Trebil ist geöffnet, wird jedoch vorwiegend für den Schwerlast- und Transitverkehr genutzt. Syrien: Die Grenze (u. a. Übergang Jababer/Nassib) unterliegt strengen Kontrollen, Sicherheitsauflagen und gelegentlichen Beschränkungen.Grenzgebiete & Sicherheit: Die unmittelbaren Grenzregionen zu Syrien und dem Irak gelten weiterhin als militärische Sperrgebiete mit erhöhten Sicherheitsbestimmungen. Reisenden wird geraten, sich nicht unnotwendig in direkter Nähe dieser Grenzstreifen aufzuhalten.
Fernbusse: Das jordanische Busunternehmen Jett bietet internationale Linienverbindungen an – darunter Fahrten nach Kairo (Ägypten) sowie zu verschiedenen Städten in Saudi-Arabien (wie Dschidda, Riad oder Tabuk).
Fahrzeug & Führerschein:
Führerschein: Auch wenn Mietwagenanbieter vor Ort oft den nationalen (deutschen/europäischen) Führerschein akzeptieren, ist die Mitnahme eines Internationalen Führerscheins (in Kombination mit dem nationalen Führerschein) gesetzlich vorgeschrieben und dringend zu empfehlen. Eigenes Fahrzeug: Bei der Einreise mit dem eigenen Kfz ist ein Carnet de Passages (Grenzübertrittsschein, z. B. vom ADAC) erforderlich. Zudem muss direkt an der Grenze eine temporäre jordanische Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, da europäische Policen (inklusive der Grünen Karte) in Jordanien nicht gelten.Mit dem Schiff
Jordanien besitzt rund um die Hafenstadt Aqaba (Akaba) einen kurzen, aber strategisch und touristisch äußerst wichtigen Küstenstreifen am Roten Meer. Aqaba ist der einzige Seehafen des Landes und bildet das maritime Tor Jordaniens für den internationalen Waren-, Passagier- und Kreuzfahrtverkehr.
Fährverbindungen (nach Ägypten):
Die wichtigste Passagierfähre verbindet Aqaba mit dem ägyptischen Ort Nuweiba auf der Sinai-Halbinsel (hauptsächlich betrieben von AB Maritime). Diese Verbindung wird sowohl von Einheimischen als auch von Reisenden genutzt und verkehrt in der Regel mehrmals wöchentlich.
Kreuzfahrten:
Aqaba ist ein bedeutender Anlaufhafen im internationalen Kreuzfahrtverkehr auf den Routen durch das Rote Meer und den Suezkanal. Das moderne Kreuzfahrtterminal dient als primärer Ausgangspunkt für Landausflüge zu den Hauptattraktionen im Süden des Landes – allen voran in die Felsenstadt Petra und die Wüstenlandschaft des Wadi Rum.
Zwischen Aqaba und Nuweiba in Ägypten betreibt die Reederei AB Maritime Fährverbindungen über den Golf von Aqaba. Neben einer regulären Passagier- und Autofähre (Fahrzeit ca. 3 Stunden) kommt je nach Auslastung und Fahrplan auch ein schnellerer Katamaran (Fahrzeit ca. 1,5 bis 2 Stunden) zum Einsatz. Die Überfahrten finden in der Regel täglich statt, unterliegen jedoch witterungsbedingten und operativen Fahrplanänderungen.
Wichtiger Buchungs- & Einreisehinweis: Fährtickets sollten vorab online oder an den Hafenschaltern reserviert werden. Planen Sie am Fährterminal ausreichend Pufferzeit ein, da die Pass- und Zollformalitäten sowie die Fahrzeugabwicklung bei der Ein- und Ausreise erfahrungsgemäß zeitintensiv sein können.
Öffentliche Verkehrsmittel
Inlandsflüge
Inlandsflüge spielen in Jordanien aufgrund der überschaubaren Landgröße eine eher untergeordnete Rolle. Die einzige wesentliche Inlandsflugroute verbindet die Hauptstadt Amman mit der Hafenstadt Aqaba am Roten Meer.
Die Flüge zwischen dem Queen Alia International Airport (AMM) in Amman und dem King Hussein International Airport (AQJ) in Aqaba werden regelmäßig von der nationalen Fluggesellschaft Royal Jordanian bedient. Mit einer Flugzeit von nur etwa 45 Minuten bieten diese Verbindungen eine schnelle und bequeme Alternative zur sonst vier- bis fünfstündigen Autofahrt durch das Landesinnere.
Zusätzlich bieten Anbieter wie Arab Wings und Jordan Aviation bedarfsorientierte nationale Charter- und Privatflüge an.
Bahn
In Jordanien gibt es derzeit keinen regulären Passagierreiseverkehr auf der Schiene. Das Land verfügt über kein modernes Zugnetz für den Personenverkehr.
Die historische Hedschasbahn (Hejaz Railway), die an die berühmte Bahnverbindung aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts anknüpft, betreibt ebenfalls keinen regulären Linienverkehr mehr. Gelegentlich werden lediglich Sonderfahrten für Eisenbahnliebhaber oder touristische Charterfahrten (z. B. auf Teilstrecken nahe Amman) angeboten.
Für Reisen innerhalb des Landes sollten Besucher daher vollständig auf Fernbusse, Taxis, Mietwagen oder Inlandsflüge ausweichen.
Bus
Das Busnetz in Jordanien ist preiswert, gut ausgebaut und stellt eine beliebte Möglichkeit dar, das Land zu bereisen. Zwischen den größeren Städten verfehlen Fernbusse und Minibusse selten ihr Ziel.
Fernbusse (Intercity-Reisebusse):
Für längere Strecken – beispielsweise von Amman nach Aqaba, Irbid, Petra oder zum Toten Meer – nutzen Reisende bevorzugt die moderneren, klimatisierten Reisebusse.
Minibusse (Sammeltaxis/Kleinbusse):
Minibusse sind auf fast allen Neben- und Hauptstrecken im Einsatz. Sie sind extrem günstig und verkehren häufiger als die großen Reisebusse, haben jedoch meist keine festen Abfahrtszeiten: Sie fahren an den Busbahnhöfen erst ab, wenn alle Sitzplätze belegt sind. Sie werden primär von Einheimischen genutzt und sind eine ideale Option für zeitlich flexible Reisende, die sich spontan fortbewegen möchten.
In den Städten
Innerhalb jordanischer Städte erfolgt die Fortbewegung meist per Taxi, Minibus oder Mietwagen. Insbesondere in der Hauptstadt Amman ist der öffentliche Nahverkehr funktional und primär auf die einheimische Bevölkerung ausgelegt. Für Touristen bleiben Taxis und Ride-Hailing-Apps in der Regel die einfachste und bequemste Option.
Busse & Sammeltaxis (Servees) in Amman:
In Amman verkehren sowohl städtische Linienbusse (u. a. der modernere Amman Bus) als auch die traditionellen Servees-Sammeltaxis (weiße Fahrzeuge):
Zu Fuß unterwegs:
Das Zu-Fuß-Gehen ist nur in einzelnen, kompakteren Stadtvierteln (wie Downtown/Balad oder Teilen von Weibdeh und Rainbow Street) zu empfehlen. Die extrem hügelige Topografie, der dichte Straßenverkehr, hohe Sommertemperaturen sowie streckenweise fehlende oder unwegsame Gehwege machen längere Fußmärsche in Amman oft beschwerlich.
Taxi
Gelbe Straßentaxis (Yellow Taxis): Sie sind weit verbreitet und können auf der Straße herangewunken oder vor Hotels genutzt werden. In Städten wie Amman sind sie gesetzlich verpflichtet, das Taxameter (Meter) einzuschalten. Dennoch versuchen Fahrer gelegentlich, Festpreise zu verhandeln. Reisende sollten darauf bestehen, dass das Taxameter gestartet wird („meter please"), oder den Fahrpreis vor Fahrtantritt verbindlich vereinbaren. Auch für längere Strecken sind Taxis vergleichsweise günstig.
Sammeltaxis (Weiße Taxis / Service Taxis): Diese weißen Fahrzeuge verkehren auf festen Routen innerhalb der Städte sowie zwischen einzelnen Orten. Sie werden hauptsächlich von Einheimischen genutzt und zeichnen sich durch sehr feste, günstige Tarife pro Sitzplatz aus. Alternativ können weiße Taxis für individuelle Strecken auch komplett privat gemietet werden.
Ride-Hailing-Apps (Fahrvermittlung): Apps wie Careem (der regionale Marktführer) und Uber sind vor allem in Amman sowie in Aqaba verfügbar. Sie bieten eine transparente, bargeldlose und oft bequemere Alternative zum regulären Taxi, da der Preis vorab feststeht und die Route per GPS getrackt wird. In kleineren Orten (z. B. Petra/Wadi Musa oder Wadi Rum) stehen diese App-Dienste nicht zur Verfügung – hier greift man auf klassische Taxis oder Vorausbuchungen zurück.
Vor Ort
Maut & Vignette
Die jordanischen Autobahnen sind nicht mautpflichtig. Es gibt auch keine mautpflichtigen Tunnel oder Brücken.
Verkehrsbestimmungen
In Jordanien gilt Rechtsverkehr.
Höchstgeschwindigkeiten
Innerorts:
Hauptstraßen: 50 km/h
Nebenstraßen: 40 km/h
Schnellstraßen (vierspurig): 80 km/h
Außerorts:
Hauptstraßen: 90 km/h
Nebenstraßen: 80 km/h
Schnellstraßen (vierspurig): 120 km/h
Vor Schulen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Für Lkw, Minibusse und Gespanne verringert sich die Geschwindigkeitsbeschränkung um meist 10 km/h (auf Schnellstraßen um 20 km/h).
Kindersicherung
Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf dem Beifahrersitz mitfahren. Darüber hinaus gibt es keine besonderen Bestimmungen bezüglich Kindersicherung.
Mitführpflichten
Denken Sie grundsätzlich an: A-Pickerl, Grüne Versicherungskarte, Verbandszeug, Warndreieck und Warnweste. Grundsätzlich ist in Jordanien die Mitnahme eines Feuerlöschers und eines Warndreiecks vorgeschrieben.
Motorräder und Kleinkrafträder
Helmpflicht für alle Motorrad- und Mopedfahrer.
Parken
Parkverbote werden durch entsprechende Beschilderung und Bodenmarkierung angezeigt. Informationen für mobilitätseingeschränkte Reisende zur Gültigkeit des Parkausweises für Behinderte finden Sie hier: www.disabledmotorists.eu/de.
Promillegrenze
0,8 Promille
Die Polizei ist befugt, im Falle eines Verkehrsunfalls oder wenn der Fahrer unter Alkoholeinfluss verdächtigt wird, vor Ort einen Bluttest durchzuführen.
Feiertage
- 1. Jänner 2026: Neujahr
- 16. Jänner 2026: Lailat al Miraj (Nacht der Himmelfahrt)
- 19. Februar 2026: Beginn des Ramadan
- 20. März 2026: Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
- 3. April 2026: Karfreitag
- 6. April 2026: Ostermontag
- 1. Mai 2026: Tag der Arbeit
- 25. Mai 2026: Unabhängigkeitstag
- 27. Mai 2026: Eid al-Adha (Opferfest)
- 10. Juni 2026: Gedenktag zu Ehren des Militärs
- 17. Juni 2026: islamisches Neujahrsfest
- 26. August 2026: Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
- 25. Dezember 2026: Weihnachten
(a) Weihnachten und Ostern werden nur in christlichen Haushalten und Geschäftshäusern gefeiert.
(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Geld & Zahlungsmittel
Währung
1 Jordanischer Dinar = 100 Piaster = 1000 Fils. Währungskürzel: JD, JOD (ISO-Code).
Banknoten gibt es im Wert von 50, 20, 10, 5 und 1 JD.
Münzen sind im Wert von ½ Dinar und ¼ Dinar, sowie 10 Piaster, 5, 2 1/2 und 1 Piaster im Umlauf. Der JD ist an den US-Dollar gekoppelt.
Wegen des hohen Wertverlustes des Rial sind statt Banknoten, die sogenannten Iran-Cheques, im Umlauf und werden als gängiges Zahlungsmittel verwendet. Sie werden ausschließlich von der Iranischen Zentralbank ausgegeben.
Kreditkarten
Geläufige Kreditkarten wie American Express, Visa, Mastercard und Diners Club werden in touristischen Orten in Hotels, Restaurants und in größeren Geschäften akzeptiert. Auf den Souks und in kleineren Geschäften wird in der Regel Bargeld verlangt. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Bankomat
BankkartenMit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Bankomatkarte mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann vielerorts in touristischen Gebieten an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland Aus der Bankomatkarte wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben. Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankomatkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reisechecks
Reiseschecks werden in Jordanien nicht mehr akzeptiert.
Öffnungszeiten der Banken
Sa-Do 08.30-15.00 Uhr. Ramadan: 08.30-10.00 Uhr, teilweise auch nachmittags geöffnet.
Devisenbestimmungen
Einfuhr der Landeswährung und von Devisen in bar bis zum Gegenwert von 10.000 JD gestattet, darüber hinaus besteht Deklarationspflicht.
Ausfuhr von Fremdwährungen nur bis in Höhe der deklarierten Beträge.
Israelische Währung darf nicht nach Jordanien eingeführt werden, kann aber an der Grenze umgetauscht werden.
Bankomatkarte freischalten lassen
Durch die Sicherheitsfunktion "GeoControl" sind österreichische Bankomatkarten außerhalb Europas automatisch gesperrt. Um während der Reise Bargeld beheben zu können, muss die Bankomatkarte bei der Bank freigeschaltet werden.
Pannenhilfe & Notfall
Pannenhilfe
Bei Problemen mit Ihrem Mietwagen kontaktieren Sie bitte in erster Linie Ihren Vermieter.
Partnerclub des ÖAMTC
The Royal Automobile Club of Jordan (RACJ)
Internet: The Royal Automobile Club of Jordan (RACJ)
Notrufnummern
- Notrufnummer: 911
- ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz: +43 1 25 120 00
ÖAMTC Tipp: Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.
Sitten & Gebräuche
Religion
92% sunnitische Muslime, christliche (6 %) und schiitische Minderheiten.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Für Jordanier sind die arabische Kultur und Gastfreundschaft von großer Bedeutung. Besucher werden herzlich aufgenommen, Jordanier sind gern Gastgeber und Berater und geben bereitwillig Auskunft über Kultur und Traditionen. Der Islam spielt im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle. Arabischer Kaffee wird bei gesellschaftlichen Ereignissen oft und reichlich angeboten. Falls man die Tasse beim Zurückgeben nicht leicht zur Seite gekippt hält, wird sie automatisch nachgefüllt. Kleine Gastgeschenke werden gern angenommen.
Kleidung: Frauen sollten sich zurückhaltend kleiden. Badebekleidung gehört an den Privat-Strand oder an den Pool. Jordanische Frauen gehen vollständig bekleidet zum Schwimmen.
Fotografieren: Man sollte um Erlaubnis bitten, bevor man jemanden fotografiert. In manchen Orten ist Fotografieren generell nicht gestattet. Militärische Anlagen dürfen nicht fotografiert werden.
Trinkgeld: Ein extra Trinkgeld liegt im Ermessen des Gastes, dennoch freuen sich Kellner und andere Dienstleister über ein Trinkgeld in Höhe von ca. 10%. Im Taxi rundet man üblicherweise auf die nächsten 100 Fil auf.
Rauchen: In Jordanien ist das Rauchen in allen Restaurants, Krankenhäusern, Schulen, Kinos, Theatern, Museen, öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Flughäfen und in überdachten Einkaufszentren verboten. Auch Wasserpfeifen (Shishas) dürfen an diesen Orten nicht geraucht werden.
Sehenswertes
Amman
Die Hauptstadt von Jordanien ist eine moderne Stadt in der Moslems und Christen friedlich seit 1921 zusammenleben. Amman lieg eingebettet in einer Hügellandschaft zwischen der Wüste und dem fruchtbaren Jordantal. Überall in der Stadt stößt man auf Überreste aus der römisch-griechischen Zeit. Dominiert wird die Stadtmitte durch das riesige antike Amphitheater, in dem noch heute Aufführungen stattfinden. Der Herkulestempel auf dem Zitadellenhügel und das Jordan Antiquities Museum mit seinen weltbedeutenden archäologischen Funden sind einen Besuch wert. Sehr interessant sind auch die König-Hussein-Moschee und die Nationalgalerie, die zeitgenössische Kunst ausstellt.
Nationalpark Wadi Rum
Ohne menschliches Zutun wurde der tief gelegene Nationalpark östlich von Aqaba durch Wind und Wetter einzigartig geformt. Die monolithischen Felsformationen sind auch als der Grand Canyon von Jordanien bekannt. Sie ragen bis 1700 m in die Höhe und gehören seit 2011 zum UNESCO-Welterbe. Für Bergsteiger sind sie eine Herausforderung, für Wanderer bleibt der Weg vorbei an Schluchten mit 4000 Jahre alten Felsenzeichnungen unvergessen. Ab dem Besucherzentrum kann man Touren mit dem Jeep, Kameltouren mit Übernachtung und Ausflüge vorbei an den sieben Säulen der Weisheit bis zur höchsten Brücke Burda buchen. Eindrucksvoll ist der Anblick während des Sonnenunterganges, wenn die Felsen wie in purpurnes Feuer gehüllt sind.
Baden im Toten Meer
Im Naturwunder Totes Meer kann man sich auf dem Wasser treiben lassen und dabei ein Buch lesen. Zahlreiche Flüsse, unter ihnen der Jordan, speisen das 400 m unter dem Meeresspiegel gelegene Gewässer. Im Osten ist das Tote Meer von Bergen umgeben, im Westen begrenzen es die sanften Hügel Jerusalems. Die gute Luft und eine Schlammpackung machen einen Wellnesstag am Toten Meer perfekt.
Gerasa / Jerash
Knapp eine Autostunde von Amman entfernt liegt die prachtvolle antike Stadt Jerash /Gerasa. In der Nähe des Hügellandes Gilead gelegen, ist sie eine der gut erhaltenen Städte der Herrschaft Roms. Jerash /Gerasa war jahrelang unter Wüstensand begraben und wird seit 70 Jahren nach und nach ausgegraben und restauriert. Beeindruckend sind die 600 m lange Säulenallee mit fast 500 Säulen, der Triumphbogen und der Jupiter-Tempel auf dem künstlich gestalteten Hang. Sehr gut erhalten ist auch das zweigeschossige Nymphäum der Stadt. Jedes Jahr findet im Juli ein Festival statt. Vor der Kulisse der uralten Stadt mit ihren beleuchteten Ruinen sind dann Aufführungen in toller Atmosphäre zu sehen.
Einkaufen in Jordanien
Auf einem der zahlreichen Souks, den Märkten in Jordanien, kann man zwischen bunten Ständen schlendern und das Feilschen lernen. Nur Lebensmittel sind vom Handeln ausgenommen. Es werden Waren aller Art angeboten: Spiele, Lederwaren, Schmuck und Handwerkskunst. Besonders schön sind der Schmuckmarkt Souk Jabal und die Feisal-Straße in Amman, wo Mosaikkunst und Teppiche aus Madaba verkauft werden, und der Markt in der Freihandelszone Aqaba.
Aqaba
Der reizvolle Ort Aqaba am Toten Meer ist ein idealer Ausgangspunkt zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Südjordaniens und zugleich ein beliebter Urlaubsort für Taucher. Sehenswert ist die historische Festung der Mameluken, die eine Kreuzritterfestung aus dem 16. Jhd ist. Neben vielen Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten bietet Aqaba vor allem Wassersportlern eins der schönsten Bade- und Tauchreviere der Gegend. Das Riff von Aqaba beherbergt eine Vielzahl von Korallen und Fischarten und einige gute Tauchzentren sind hier beheimatet. Auch eine Fahrt mit einem Glasbodenboot bringt dem Besucher die schöne Unterwasserwelt näher.
Burgruine von Montreal
Strategisch günstig liegt das Castrum Saboach in einer Ebene auf einem kegelförmigen Berg, umgeben von nur einem Burggraben. Die Burgruine von Montreal, in Südjordanien, stammt aus der Zeit der Jerusalem-Raubzüge und in ihren Mauern lebten einst bis zu 6000 Menschen. Einheimische Beduinen wissen viel über ihre Geschichte und man kann sich die vielen endlosen Geheimgänge und die Hallen zeigen lassen.
Festungsanlage Al Azraq
Inmitten trockener Wüste liegt das Wüstenschloss Al Azraq. Mit seinen Ecktürmen schützte es einst die quadratische Festung mit dem großen Innenhof und der drehbaren Granitplatte. Al Azraq diente Laurenz von Arabien während der arabischen Revolte 1917 als Unterschlupf und Hauptquartier. In der Vorhalle sind noch eingravierte Reste eines römischen Brettspiels zu sehen.
Felsenstadt Petra
Von einem Wüstenvolk im 6. Jhd. v. Chr. errichtet, liegt die Felsenstadt Petra in einem Talkessel im Bergland von Edom im Südwesten des Landes. Die in den Felsen gehauene Stadt mit Tempeln und Höhlen, war noch vor gar nicht langer Zeit von Beduinen bewohnt und gehört zu den sieben Weltwundern. Bis heute sind ca. 800 Baudenkmäler im UNESCO-Welterbe-Gebiet erhalten geblieben. Ein breiter Weg führt durch die Felsenstadt bergab und durch eine schmale und eindrucksvolle Sandsteinschlucht. Wie ein Vorhang öffnen sich die Wände der Schlucht und geben den Blick auf die Halle und Schatzkammer des Pharao frei. Die größte Attraktion Jordaniens bietet viele archäologische Funde, wie den Tempel des geflügelten Löwen, ein Kloster, ein römisches Theater sowie ein riesiges Grab, das aus einem Stein gehauen wurde. Diese einzigartige Atmosphäre in Petra dürfte ein Höhepunkt jeder Reise nach Jordanien sein.
Jordanfluss des Johannes
Der längste Fluss Jordaniens zieht sich von Nord nach Süd über 320 km Länge. Neben seiner geografischen Lage an der Grenze zu Israel, erzählt der Jordan eine bedeutende Geschichte. Das Jordantal war das erste fruchtbare Gebiet, das das Volk von Israel bei seiner Wanderung durch die Wüste sah. Die Taufstelle, an der Johannes Jesus taufte, wird heute als die Taufstelle Jesu bezeichnet und zahlreiche Ausflüge führen dorthin. Außer der Taufstelle sind noch antike Überreste und Verweise auf den Propheten Elias zu sehen. Höhlen und Kirchen zeugen von der biblischen Vergangenheit.
Der Königsweg
Die historische Königsstraße führt von Nord nach Süd entlang des Jordans und ist eine im Alten Testament erwähnte Route. Von Amman geht es Richtung Madaba, der Mosaikstadt, und weiter südlich zum Berg Nebo. Dort soll Mose zum ersten Mal das verheißene Land erblickt haben. Von der Pilgerkirche sind noch Steinblöcke und Mosaikteile erhalten geblieben. Südlich davon liegt die Festung Machaerus, in der Johannes eingesperrt war. Nach 30 km passiert man den Ort Umm er-Rasas, in dem es Relikte aus byzantinischer und islamischer Zeit zu sehen gibt. Ein Höhepunkt ist der Mosaikboden in der St. Stefan Kirche. Der Königsweg offenbart die Schönheit des ländlichen Jordaniens und es geht vorbei an der Kreuzfahrerburg Kerak bis zur Felsenstadt Petra.
Mosaikstadt Madaba
Die Stadt südlich von Amman wurde durch den Fund eines riesigen Mosaiks weltbekannt. Auf 25x5 m Länge ist in der Kirche St. Georg die Landkarte Palästinas aus dem Jahr 565 zu sehen. Der archäologische Park und Museumskomplex beheimatet außerdem zahlreiche herausragende Mosaike aus der Kirche der Jungfrau Maria. In der Nähe befindet sich die Mosaikschule Madabas, die einzige ihrer Art im ganzen Nahen Osten.
Jordanische Küche
In Jordanien isst man in privatem Rahmen viele kleinere Gerichte gemeinsam aus den Schüsseln, in denen sie gereicht werden. Wer möchte, kann jedoch auch einen eigenen Teller benutzen. Das Essen besteht aus Gemüse wie Kichererbsen, Bohnen und Auberginen und wird mit gegrilltem Fleisch und Fisch kombiniert. Das Nationalgericht der Beduinen, das Mansaf, sollte man sich nicht entgehen lassen. Auf einem riesigen Teller wird Reis mit Nüssen und Früchten durchmischt und mit Hammelfleisch und Joghurt gegessen. Dem Gast wird dazu der Nationalschnaps Arak, ein Anisschnaps, serviert. Nach dem Essen kommt man mit den Einheimischen bei einem gemeinsamen Tee leicht ins Gespräch.
Wüstenschloss Qasr Amra
Östlich von Amman befindet sich das Wüstenschloss Qasr Amra, das eher einer Burg gleicht. Das Anwesen, das eindrucksvoll ist und mitten in der Wüste liegt, besteht aus einem Badehaus im römischen Stil, Audienzhalle, Gewölben und Wandbemalungen. Der gut erhaltenen Bau aus dem Jahre 700 n. Chr. gehört seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die zahlreichen Fresken zeigen Menschen und Tiere im alltäglichen Leben und stellen Jagdszenen dar. Im Außenbereich befindet sich eine Brunnenanlage. Qasr Amra ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch der Wüstenschlösser Qasr Kharaneh und Al Azraq.
Kerak
Die Stadt am alten Königsweg in Zentraljordanien ist schon von Weitem durch ihre Burg zu erkennen. Man kann fast das Hufgetrappel hören, wenn man die imposante Kreuzritterburg auf 900 m Höhe thronen sieht. Das Stadtbild von Kerak wird von restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jhd. geprägt. Die Festung wurde bereits in historischen Schriften erwähnt. Mit einer Taschenlampe gerüstet, lassen sich viele Gänge und Tunnel gut erkunden. Abends erstrahlt die Festung in einer Lichtshow.
Naturreservat Dana
Im Naturreservat Dana, in Zentraljordanien, kann man wilde Steinböcke beobachten und unzählige kleine Tiere in Sand- und Steinspalten entdecken. Das 300 km² große Gebiet präsentiert sich auf den ersten Blick als Steinwüste. Eine Kette aus Tälern und Bergen bis zum Jordan-Flachland bietet eine ungeahnt reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt. Viele Wanderer und Naturliebhaber werden von der schroffen Schönheit der Berge und den ursprünglichen Ortschaften in ihren Bann gezogen.
Naturschutzgebiet Azraq und Shawmari
Das geschützte Feuchtgebiet im trockenen Osten ist eins der schönsten Naturschutzgebiete Jordaniens. Viele Zugvögel machen im überfluteten Marschland Qa´al- Azraq Pause und einige überwintern im Sumpfland. Natürliche und auch vor langer Zeit künstlich angelegte Teiche bieten optimale Bedingungen. Besonders im Frühling präsentiert sich ein buntes Bild, wenn sattes Grün und tausende, wilde Blumen sprießen. Das Wildreservat Shawmari befindet sich neben dem Feuchtgebiet und ist ein Aufzuchtzentrum für bedrohte Wildtiere. Man kann Herden von weißen Antilopen, Straußen und Wüstengazellen beobachten.
Umm ar-Rasas
Bei den Ausgrabungen zwischen Amman und Madaba wurden beeindruckende, byzantinische Kirchenmosaike in der Siedlung Umm ar-Rasas entdeckt. Sie gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein großer Mosaikteppich zeigt Darstellungen von alt- und neutestamentlichen Städten entlang des Jordans. Sehenswert ist der 15 m hohe Turm in Umm ar-Rasas. Er diente Mönchen in frühchristlicher Zeit als Rückzugsort. Bemerkenswert sind auch die antiken Mosaike in der Stephanus-Kirche, sie zeigen Stadtansichten aus Palästina, Ägypten und Jordanien.
Die heißen Quellen von Ma´in
Oberhalb des Toten Meeres stößt man gelegentlich auf kleine Wasserläufe, die schwefelhaltig über die Felsen rinnen. Das Zischen und der Dampf verraten, dass das Wasser im Erdinneren aufgeheizt wird, - nämlich bis zu 60 Grad Celsius. Folgt man den Wasserläufen, – es gibt etwa 60 davon unter der Oberfläche –, treten diese unterschiedlich stark als heiße Quelle ans Tageslicht. Die bekannteste und kommerziell genutzte ist die Hammamat Ma´in Quelle. Die wohltuenden Quellen ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher und Einheimische an.
Mukawir
Mitten in Jordaniens Wüstenlandschaft, nahe dem Toten Meer und dem Ort Mukawir, erhebt sich der kleine Berg Machaerus. Nach historischen Überlieferungen wurde hier einst Johannes der Täufer von Herodes hingerichtet. Zu sehen sind noch einige antike Säulen und es beeindruckt die herrliche Panoramaaussicht mit den Farbnuancen der Wüste. Touristisch wenig frequentiert, kann man die Weite und die Ruhe in dieser geschichtsträchtigen Umgebung genießen.
UNESCO-Weltkulturerbe Umm Al-Jimāl
Im Nordosten Jordaniens, etwa 90 km von Amman entfernt, trifft man auf die verlassene schwarze Basaltstadt von Umm Al-Jimāl. Die teils gut erhaltenen 150 Ruinen, darunter Wohnhäuser und Kirchen, bieten einen guten Einblick in die byzantinische und frühislamische Zeit und Bauweise der Hauran-Region ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. Deshalb wurde Umm Al-Jimāl 2024 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.
Straßennetz
Das Reisen auf der Straße ist die praktischste und beliebteste Möglichkeit, Jordanien zu erkunden. Das Land verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 8.000 km, das die Hauptstadt Amman effizient mit Petra, Aqaba, dem Toten Meer und Jerash verbindet. Da die Distanzen vergleichsweise kurz sind, lassen sich die wichtigsten Highlights problemlos innerhalb einer Woche bereisen. Zudem erreicht man per Auto auch abgelegene Wüstenregionen und Naturreservate, die nicht vom öffentlichen Nahverkehr bedient werden.
Die wichtigsten Routen:
Desert Highway (Wüstenautobahn): Die meistbefahrene Route des Landes verbindet Aqaba im Süden über Ma'an und Amman direkt mit dem Norden. King's Highway (Königsstraße): Die landschaftlich und historisch reizvolle, kurvenreiche Panorama-Alternative westlich der Wüstenautobahn verläuft von Madaba über das Wadi Mujib, Kerak und Petra, bevor sie südlich von Ma'an wieder auf den Desert Highway trifft.Tankstellen & Kraftstoff: In den Städten und entlang der Hauptverkehrsachsen gibt es ausreichend Tankstellen. Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zu Europa moderat. Im ländlichen Süden ist die Tankstellendichte geringer, weshalb sich rechtzeitiges Auftanken empfiehlt. An kleineren oder älteren Tankstellen wird oft nur Barzahlung akzeptiert.
Sonderwirtschaftszone Aqaba (ASEZA) & Binnenkontrollen: Die Region Aqaba bildet eine eigene Sonderwirtschaftszone mit speziellen Zoll- und Steuerbestimmungen. Auf den Routen von Aqaba nach Norden (z. B. auf dem Desert Highway) gibt es interne Zollkontrollpunkte. Dies sind keine internationalen Grenzen, jedoch führen die Behörden dort stichprobenartige Kontrollen durch, um die Mitnahme von zollfrei eingekauften Waren (z. B. Alkohol oder Tabak) zu überprüfen.
Das Reisen auf der Straße ist die praktischste und beliebteste Möglichkeit, Jordanien zu erkunden. Das Land verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz mit einer Gesamtlänge von ca. 8.000 km, das die Hauptstadt Amman effizient mit Petra, Aqaba, dem Toten Meer und Jerash verbindet. Da die Distanzen vergleichsweise kurz sind, lassen sich die wichtigsten Highlights problemlos innerhalb einer Woche bereisen. Zudem erreicht man per Auto auch abgelegene Wüstenregionen und Naturreservate, die nicht vom öffentlichen Nahverkehr bedient werden.
Die wichtigsten Routen:
Desert Highway (Wüstenautobahn): Die meistbefahrene Route des Landes verbindet Aqaba im Süden über Ma'an und Amman direkt mit dem Norden. King's Highway (Königsstraße): Die landschaftlich und historisch reizvolle, kurvenreiche Panorama-Alternative westlich der Wüstenautobahn verläuft von Madaba über das Wadi Mujib, Kerak und Petra, bevor sie südlich von Ma'an wieder auf den Desert Highway trifft.Tankstellen & Kraftstoff: In den Städten und entlang der Hauptverkehrsachsen gibt es ausreichend Tankstellen. Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zu Europa moderat. Im ländlichen Süden ist die Tankstellendichte geringer, weshalb sich rechtzeitiges Auftanken empfiehlt. An kleineren oder älteren Tankstellen wird oft nur Barzahlung akzeptiert.
Sonderwirtschaftszone Aqaba (ASEZA) & Binnenkontrollen: Die Region Aqaba bildet eine eigene Sonderwirtschaftszone mit speziellen Zoll- und Steuerbestimmungen. Auf den Routen von Aqaba nach Norden (z. B. auf dem Desert Highway) gibt es interne Zollkontrollpunkte. Dies sind keine internationalen Grenzen, jedoch führen die Behörden dort stichprobenartige Kontrollen durch, um die Mitnahme von zollfrei eingekauften Waren (z. B. Alkohol oder Tabak) zu überprüfen.
Wichtige Fahrhinweise:
Ausschilderung: Auf den Hauptverkehrsstraßen sind Schilder zweisprachig (Arabisch und Englisch) beschriftet. Auf Nebenstraßen fehlt die englische Beschriftung mitunter. Sicherheit: Beim Befahren von Neben- und Wüstenstraßen sollte das Fahrzeug technisch einwandfrei sein. Führen Sie stets ausreichend Trinkwasser mit. Von Nachtfahrten wird aufgrund unbeleuchteter Fahrzeuge, Bumps (Geschwindigkeits-Schwellen) oder Hindernissen auf der Fahrbahn generell abgeraten. Maut: In Jordanien gibt es derzeit keine mautpflichtigen Straßen.Zustand der Straßen
Die Fernstraßen sind in einem guten Zustand.
Telefon & Internet
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00962.
Mobiltelefon
4G- und 5G-Mobilfunknetz. Zu den Mobilfunkanbietern gehören u.a. Zain Mobile, Orange Mobile und Umniah Mobile. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Der Sende- und Empfangsbereich deckt das Land, von einigen Wüstengebieten im südlichen Teil des Landes abgesehen, gut ab. Eine kostengünstige Variante ist das Telefonieren mit einer jordanischen SIM-Karte u.a. von Zain Jordan. Kauft man diese bei einem Mobiltelefonhändler, wird die Karte vor Ort gleich aktiviert.
Internet
Hotels, Restaurants, Cafés, beliebte Sehenswürdigkeiten und Einkaufszentren bieten meist kostenloses WLAN.
Wichtige Kontakte
Botschaften
Botschaft des Haschemitischen Königreiches Jordanien
Rennweg 17/4, 1030 Wien
Tel.: +43 1 405 10 25 - 26
Nail: info@jordanembassy.at
Internet: www.jordanembassy.at
Österreichische Botschaft in Amman, Jordanien
Mithqal Al-Fayez Street 36, Jabal Amman
Tel.: +962 6 460 11 01, 460 11 03
Mail: amman-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.bmeia.gv.at/oeb-amman
Tourismusvertretung
Jordan Tourism Board (JTB), Amman
www.visitjordan.com