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Parken

Das Abstellen der Fahrzeuge ist eines der brennendsten Themen im urbanen Raum. Parkraumbewirtschaftung ist die Folge. Parken ist oft teurer als das Fahren. Der ÖAMTC informiert rund um das Thema Parken in Österreich, Kurzparkzonen, Anrainerparkplätze, Parkgaragen, Vorschriften und Strafen.

Parken

Die Parkregeln und -situation wird in den Ballungszentren stetig komplexer. Die Städte bewirtschaften die Stellflächen für den Individualverkehr unterschiedlich. Es ist schwierig, den Überblick zu wahren, wo Parkgebühren zu entrichten sind. Der ÖAMTC schafft in den Services ÖAMTC-AppÖAMTC-Verkehrsauskunft und ÖAMTC-Routenplaner Transparenz, wo sich Kurzpark- oder Anrainerzonen, Parkgaragen, -plätze und Park&Ride befinden.

Berichte

Aktuelle Informationen rund um das Thema Parken.

Kurzparkzonen

Allgemeine Information

Die Parkometerabgabe muss entrichtet werden, wenn ein mehrspuriges KFZ in einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone abgestellt wird. Der Begriff "Abstellen" umfasst dabei sowohl das Halten als auch das Parken. Zu Beginn des Abstellens des KFZ kann die Entrichtung der Parkometerabgabe unter anderem mittels Parkscheinentwertung erfolgen.

WICHTIG! Alle einspurigen KFZ wie Motorräder, Roller, etc. sind von der Gebührenentrichtung ausgenommen. Trikes/Dreiräder zählen zu den mehrspurigen KFZ.

 

Kostenübersicht Wien

In einigen Bezirken Wiens sind flächendeckende Kurzparkzonen eingerichtet. In diesen Zonen ist das Parken zu festgesetzten Zeiten kostenpflichtig.

  • bis 15 Min.: kostenlos
  • 0,5 Stunden: 1,05 Euro
  • 1 Stunde: 2,10 Euro
  • 1,5 Stunden: 3,15 Euro
  • 2 Stunden: 4,20 Euro

Zahlungsarten

1. Parkscheine
Parkscheine, die ausgefüllt und gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt werden müssen, sind beim ÖAMTC in allen Stützpunkten ( Wien, Niederösterreich und Burgenland), in Trafiken, bei den Vorverkaufsstellen und Fahrscheinautomaten (U-Bahn-Stationen) der Wiener Linien, auf Bahnhöfen, sowie bei einigen Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie in manchen Zigarettenautomaten erhältlich.

Es gibt Parkscheine für eine halbe, eine, eineinhalb und zwei Stunden. Auch für das kostenlose 15-Minuten-Parken muss ein Schein ausgefüllt werden.

2. Bezahlen mit SMS
Voraussetzung: Registrierung (Bekanntgabe Mobiltelefon-Nummer, Kfz-Kennzeichen) und Aufladung eines virtuellen Parkguthabens unter www.handyparken.at

Parkpickerl-Erwerb und Kosten

Alle Infos hier

Navigieren Sie sich zu den Kurzparkzonen

Eine Erklärung des Services VAO finden sie hier

Handyparken / Elektronische Parkscheine

handyparken.jpg © ÖAMTC

Kurzparken mit dem Handy

Die Parkgebühren können in einigen österreichischen Städten auch mittels Handy oder elektronischer Parkuhr bezahlt werden. Wir informieren Sie, wie und wo Sie am einfachsten zu Ihrem elektronischen Parkschein kommen. Mehr Infos.

Parkgaragen-Suche

So finden Sie schnell und einfach eine Parkgarage in Ihrer Nähe.

Hier geht es zur Parkgaragen-Suche

Rund 10% Rabatt beim Kurzparken

 

Günstiger Garagen-Parken für Mitglieder 

ÖAMTC-Mitglieder erhalten rund 10% Rabatt beim Kurzzeit-Parken, wenn sie ihr Fahrzeug in einer Parkgarage abstellen, die dem ParkingNet Verbund (APCOA + BIP-Garagen) angehört. Die rund 120 Standorte in ganz Österreich sind mit dem ParkingNet-Logo gekennzeichnet.  Lesen Sie hier, wie's funktioniert.

Günstiger Parken am Flughafen

Das ÖAMTC Reisebüro bietet für das Parken am Flughafen vergünstigte Parkwertkarten an. Diese sind für folgende Flughäfen erhältlich:

  • Wien
  • Linz

Mehr Infos zu den Verkaufsstellen und Preisen finden Siehier.

  • Eigene Parkinformationen gibt es auch zum Flughafen Bratislava.

Wissenswertes zum Thema Parken

Parken für mobilitätseingeschränkte Personen

Dauerhaft mobilitätseingeschränkte Personen, die über einen Parkausweis (gemäß § 29b StVO) verfügen, sind unter anderem berechtigt:

  • zur Benützung von sogenannten "Behinderten-Parkplätzen"
  • zeitlich unbeschränkt und gebührenfrei in Kurzparkzonen zu parken
  • in Fußgängerzonen zu parken während der Dauer der erlaubten Ladetätigkeit
  • zum kurzfristigen Halten in Halteverboten zum Ein- und Aussteigen
  • weitere im § 29b StVO geregelte Erleichterungen entnehmen Sie bitte dem Original-Gesetzestext
  • österreichweit ist das kostenlose Parken in gebührenpflichtigen Kurzparkzonen auch gestattet, wenn der Beifahrer einen Parkausweis gemäß §29b StVO besitzt , er also chauffiert wird
  • ein Behindertenpass (vom Sozialministeriumservice ausgestellt) hat keinerlei Rechtswirkung für Erleichterungen beim Parken
  • Achtung: Bis 2013 von der MA 6 unbefristet ausgestellte Bescheinigungen über die Befreiung von der Parkometerabgabe verlieren mit 31.12.2018 ihre Gültigkeit. Ab 2019 ist ausschließlich der Parkausweis nach § 29b StVO gültig.

Befreiung von der Entrichtung der Parkometerabgabe

Mehr Informationen zum Parkausweis

Übersicht von Behindertenparkplätzen in Wien

ÖAMTC-Smartphone-App

ÖAMTC App © ÖAMTC ÖAMTC App

Alle Informationen über Kurzparkzonen, Parkgaragen, Park&Ride-Anlagen und freie Stellplätze. Jetzt downloaden: 

Parkvergehen und ihre Folgen

Ordnungswidriges Abstellen des Fahrzeuges kann teuer kommen. Zu den häufigsten Parkvergehen zählen das Stehen im Halte- oder Parkverbot, Nicht-Bezahlen der Parkgebühr, verkehrsbehinderndes Parken wie Abstellen des Pkw im Haltestellenbereich sowie vor einer Einfahrt parken. Lesen Sie hier mehr zum Thema Parksünden und ihre Folgen.

Diese Strafen drohen bei Parkvergehen

  • Organmandat: von 21 - 36 €
  • Verwaltungsstrafe: bis zu 726 €
  • Abschleppung: ca. 240 Euro
  • Besitzstörungsklage
  • ​Nachverrechnung von Parkgebühren

Parkschäden

  • Wenn man einen Parkschaden verursacht und der geschädigte Fahrzeugbesitzer nicht an Ort und Stelle ist, muss der Schaden unverzüglich bei der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden.
  • Eine Benachrichtigung hinter den Scheibenwischer zu klemmen ist nicht ausreichend.
  • Bei Unterlassen der unverzüglichen Meldung muss man mit einer Anzeige wegen Fahrerflucht rechnen.
  • Wer selbst Opfer eines nicht gemeldeten Parkschadens wird, sollte sich zunächst nach Zeugen umsehen und Passanten befragen.
  • Anschließend ist Anzeige bei der Polizei zu erstatten, um die nötige Bestätigung für die Versicherung zu erhalten.

Tipps der ÖAMTC Fahrtechnik

Einige Autos haben zwar schon automatische Einparkhilfen, doch in der Regel muss das der Lenker noch selbst erledigen. Richtiges Einparken muss man lernen und funktioniert immer gleich. Ob die Parklücke groß genug ist, dafür bekommt man mit der Zeit ein geschultes Auge. Die Fahrtechnik-Instruktoren des ÖAMTC haben ein paar Tipps, wie es jedes Mal gelingt, auch im Stress.

  • Nicht stressen lassen, auch nicht von hupenden oder aufblendenden nachkommenden Fahrzeugen.
  • Heckscheibe wischen, Seitenspiegel einstellen (das rechte Hinterrad sollte sichtbar sein)
  • Rückwärts einparken ist einfacher als Vorwärts. Um vorwärts zwischen zwei hinter einander stehenden Autos einparken zu können, braucht man eine Lücke, die mindestens doppelt so lang ist wie ihr Fahrzeug.
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug parallel zum vorderen der beiden Autos, die die Parklücke begrenzen.
  • Schieben sie zurück, bis der Beginn der Parklücke auf Höhe der Rücksitze ist. Schlagen Sie die Lenkung voll nach rechts ein.
  • Schieben Sie in die Parklücke hinein, bis das Heck ca. einen halben Meter vom Randstein entfernt ist.
  • Schlagen die Lenkung voll nach links ein. Langsam weiter zurück fahren.
  • Arbeiten Sie mehr mit der Kupplung, weniger mit dem Gaspedal.