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DruckenKrieg im Nahen Osten: Reisewarnungen und aktuelle Lage
Die Sicherheitslage im Nahen Osten bleibt weiterhin angespannt. Was Reisende jetzt wissen müssen.
Nach der nicht endenden Eskalation zwischen den USA und dem Iran bleibt die Sicherheitslage in der gesamten Region instabil. Reisende sollten die aktuellen Reisewarnungen und Hinweise des Außenministeriums beachten.
Sicherheitshinweise des Außenministeriums
Das Außenministerium (BMEIA) beobachtet und bewertet die Sicherheitslage vor Ort laufend. Hier ist eine Übersicht der aktuellen Sicherheitshinweise für die Golfstaaten:
| Land | Bewertung des BMEIA |
|---|---|
| Iran | Reisewarnung für das ganze Land (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Irak | Reisewarnung für das ganze Land (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Jemen | Reisewarnung für das ganze Land (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Libanon | Reisewarnung für das ganze Land (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Syrien | Reisewarnung für das ganze Land (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Israel | Regionale Reisewarnung für den Norden Israels (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Palästinensisches Gebiet | Regionale Reisewarnung für den gesamten Gazastreifen (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Ägypten | Regionale Reisewarnung für den Norden der Sinai-Halbinsel und weitere Regionen (Sicherheitsstufe 4 von 4) |
| Bahrain | Hohes Sicherheitsrisiko im ganzen Land (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Jordanien | Hohes Sicherheitsrisiko im ganzen Land (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Katar | Hohes Sicherheitsrisiko im ganzen Land (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Kuwait | Hohes Sicherheitsrisiko im ganzen Land (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Oman | Hohes Sicherheitsrisiko für die Exklave Musandam sowie das Grenzgebiet zu Jemen (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Saudi-Arabien | Hohes Sicherheitsrisiko für das Grenzgebiet zu Jemen (Sicherheitsstufe 3 von 4) |
| Vereinigte Arabische Emirate | Sicherheitsrisiko in allen Mitgliedsländern (u.a. Abu Dhabi, Dubai) (Sicherheitsstufe 2 von 4) |
Grundsätzlich wird Reisenden in der Region geraten, den Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten.
Reiseregistrierung
Damit Reisenden in der Region gegebenenfalls rasch geholfen werden kann, ersucht das Außenministerium vor Abreise die Reiseregistrierung durchzuführen. Von Reisen in Gebiete mit Reisewarnung wird dringend abgeraten.
Auswirkungen auf Flugverkehr
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat ihre Luftraum-Warnung für Fluggesellschaften im Nahen Osten für Teile der Golfregion bis Ende September verlängert. Hintergrund ist die weiterhin nicht beigelegte Eskalation zwischen den USA und Iran. Viele Lufträume könnten aber unter Einhaltung erhöhter Sicherheitsvorkehrungen überflogen werden, informierte die Behörde, zudem ist die Empfehlung, den jordanischen Luftraum zu umfliegen, aufgehoben. Meiden sollen Fluglinien weiterhin die Lufträume von Iran, Irak und des Libanon.
Flugstatus bei Austrian Airlines
Die Austrian Airlines haben angekündigt, die Flugverbindungen nach Amman (Jordanien) ab 2. Oktober 2026 wieder aufnehmen zu wollen. Bereits seit Mitte Juni gibt es wieder regelmäßige Verbindungen von und nach Tel Aviv. Flüge nach Erbil (Irak) und Teheran (Iran) bleiben vorerst bis 24. Oktober 2026 ausgesetzt.
Detaillierte Infos zum jeweiligen Flugstatus erhalten Sie direkt bei Austrian Airlines.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Abflug bei ihrer Fluggesellschaft über den aktuellen Flugstatus sowie über mögliche kurzfristige Flugplanänderungen zu informieren.
Auswirkungen auf den Seeverkehr
Die Schifffahrt durch die Straße von Hormus bleibt weiterhin erheblich beeinträchtigt. Der Transitverkehr liegt deutlich unter dem früheren Niveau, zahlreiche Reedereien meiden die Passage aufgrund der angespannten Sicherheitslage und hoher Versicherungsprämien.