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Krieg im Nahen Osten: Reisewarnungen und aktuelle Lage

Die Angriffe der USA und Israel auf den Iran sowie auf den Libanon haben zu einer militärischen Eskalation im Nahen Osten geführt. Was Reisende jetzt wissen müssen.

© BornaMir
Iran

Nach den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon ist die Sicherheitslage im gesamten Nahen Osten angespannt. Seit Samstag, 28. Februar, gilt für die betroffenen Länder der Region eine Reisewarnung des Außenministeriums (Sicherheitsstufe 4 von 4).

Der Krisenstab des Außenministeriums tagt seit dem Wochenende täglich und bewertet die Lage vor Ort laufend. Darüber hinaus prüft das Ministerium alle verfügbaren Ausreisemöglichkeiten aus der Region und notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

Reisewarnungen

Von den militärischen Auseinandersetzungen und Luftangriffen ist mittlerweile die gesamte Region im Nahen Osten und rund um den Persischen Golf betroffen. Das Außenministerium empfiehlt, den Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten.

Für folgende Länder gilt seit Samstag, 28. Februar, eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 4 von 4):
Bahrain, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait und Vereinigte Arabische Emirate (siehe Karte).

Für den Iran, Irak, Jemen, Libanon und für Syrien gilt die Reisewarnung schon seit längerem.

Kontakt Außenministerium

Das Außenministerium ersucht alle Reisenden, die sich in der betroffenen Region aufhalten, dringend unter Reiseregistrierung zu registrieren.
Dadurch wird die Kontaktaufnahme im Bedarfsfall wesentlich erleichtert.

Wichtige Telefonnummern

Auswirkungen auf Flugverkehr

Der militärische Konflikt hat auch enorme Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Der Luftraum über dem Nahen Osten ist aus Sicherheitsgründen für die zivile Luftfahrt gesperrt. Darüber hinaus sind auch wichtige Airports in der Golfregion geschlossen, darunter Dubai (DXB), Abu Dhabi (AUH) und Doha (DOH). Dadurch sind auch viele Stop-over-Verbindungen von und nach Asien von Flugausfällen betroffen.

Die Situation im Detail

  • Austrian Airlines (AUA) und Lufthansa: Vorerst sind alle Flüge von und nach Dubai, Abu Dhabi und Dammam (bis einschließlich 10. März), Amman und Erbil (bis einschließlich 15. März), Tel Aviv (bis einschließlich 22. März), Beirut (bis einschließlich 28. März) und Teheran (bis einschließlich 30. April) ausgesetzt. Flüge nach Larnaca (Zypern) werden ab dem 7. März wieder aufgenommen.
  • Informationen von weiteren Airlines: Emirates, Etihad, Qatar Airways

Auswirkungen auf Seeverkehr

Neben dem Flugverkehr sind auch Reisen auf dem Seeweg von den militärischen Konflikten betroffen. Kreuzfahrtschiffe ankern u.a. in Dubai, da die geplante Orient-Reise aus Sicherheitsgründen nicht angetreten werden kann. Ebenso betroffen sind Öltransportschiffe, die die gesperrte Straße von Hormus nicht durchqueren dürfen.

Informationen für Reisende

Reisende, die sich aktuell in einem der betroffenen Länder aufhalten oder von Flugausfällen betroffen sind, finden hier wichtige Informationen.

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