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Montag, 20.Juli 2026

Krieg im Nahen Osten: Reisewarnungen und aktuelle Lage

Was Reisende jetzt wissen müssen - von Reisewarnungen bis zu Flugeinschränkungen.

Nach den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon ist die Sicherheitslage im gesamten Nahen Osten angespannt. Seit Ende Februar galt für viele Länder der Region eine Reisewarnung des Außenministeriums (Sicherheitsstufe 4 von 4).

Das Außenministerium bewertet die Lage vor Ort laufend.

Reisewarnungen

Von den militärischen Auseinandersetzungen und Luftangriffen war die gesamte Region im Nahen Osten und rund um den Persischen Golf betroffen. Das Außenministerium empfiehlt, den Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten.

  • Eine Reisewarnung für das ganze Land (Stufe 4 von 4) gilt aktuell für: Iran, Irak, Jemen, Libanon und für Syrien
  • Eine Reisewarnung für eine Region (Stufe 4 von 4) gilt aktuell in: Israel (für den Norden Israels), Ägypten (u.a. Norden Sinai Halbinsel), Palästinesisches Gebiet (Gazastreifen)
  • Hohes Sicherheitsrisiko (Stufe 3 von 4)Bahrain, Jordanien, Katar, Kuwait, Oman (für die Exklave Musandam an der Straße von Hormus), Saudi-Arabien (Grenzgebiet zum Jemen)

Kontakt Außenministerium

Das Außenministerium ersucht Reisende, die sich in den betroffenen Regionen ohne Reisewarnung aufhalten, unter Reiseregistrierung zu registrieren und bei Gebieten mit Reisewarnung von Reisen abzusehen.

Wichtige Telefonnummern

Auswirkungen auf Flugverkehr

Der militärische Konflikt beeinträchtigt den internationalen Flugverkehr im Nahen Osten weiterhin massiv. Wegen anhaltender Sicherheitswarnungen der EASA meiden viele internationale Fluggesellschaften den Luftraum über den GCC-Staaten. An den Drehkreuzen Dubai (DXB), Abu Dhabi (AUH) und Doha (DOH) läuft der Flugbetrieb internationaler Airlines daher nur stark eingeschränkt. Reisende müssen in der gesamten Region jederzeit mit Flugausfällen, Verspätungen und gestrichenen Stop-over-Verbindungen rechnen.

Einschränkungen der Airlines


Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Group (inklusive Austrian Airlines) haben ihre Verbindungen in die Region für den Sommer- und Herbstflugplan weitgehend ausgesetzt:

Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran: Flüge sind bis einschließlich 24. Oktober ausgesetzt.

Dubai: Flüge sind infolge schrittweiser Verlängerungen ebenfalls bis weit in den Herbst hinein gestrichen.

Aktuelle Statusmeldungen weiterer Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad und Qatar Airways sollten vor Abflug direkt bei den Airlines geprüft werden.

Auswirkungen auf den Seeverkehr
Auch der Seeweg ist drastisch betroffen. Da die Straße von Hormus für die kommerzielle Schifffahrt weiterhin vollständig gesperrt ist, liegt der Transitverkehr dort lahm. Dies führt zu massiven Rückstaus in den regionalen Häfen. Kreuzfahrtschiffe können ihre geplanten Orient-Routen aus Sicherheitsgründen nicht antreten und verbleiben stattdessen fest an den Ankerplätzen in Dubai.

Informationen für Reisende

Reisende, die sich aktuell in einem der betroffenen Länder aufhalten oder von Flugausfällen betroffen sind, finden hier wichtige Informationen.

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