Insides Juni 2025
Vorwort Wir arbeiten nun intensiv daran, auch das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich zu gestalten. Unsere Eigentümer im ÖAMTC sind über unsere Aktivitäten gut informiert und wissen, was wir im Stande sind zu leisten. Alle Instruktor:innen und Mitarbeiter:innen sind darauf eingeschworen, unsere Kursteilnehmer:innen – vom telefonischen Erstkontakt bis zum Trainingserlebnis – professionell, engagiert und in gewohnter ÖAMTCQualität zu betreuen. Auch heuer werden wir wieder gezielt in unsere Infrastruktur investieren. Schließlich ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, Rücklagen zu bilden, sodass wir unsere Pisten und Gebäude auch in herausfordernden Zeiten reparieren und erneuern können, wenn es notwendig ist. Damit können wir auch unsere größte Stärke bewahren: die Qualität, mit der wir uns klar vom Mitbewerb abheben. Ob Fahrsicherheitstrainings bei Fahrschulen, bei Rennstreckenbetreibern oder sonstige Kursangebote auf zwei und vier Rädern: Fahrsicherheit in ÖAMTC-Qualität gibt es nur bei uns. Und genau das wissen unsere Kund:innen zu schätzen. Ich bedanke mich bei euch allen, die Ihr die Erfolge in den vergangenen Jahren ermöglicht habt. Lasst uns nun gemeinsam die Zukunft der ÖAMTC Fahrtechnik gestalten. Euer Martin Studener © Martin Studener Liebe Kolleg:innen, die aktuelle Situation der österreichischen Wirtschaft macht sich auch im Geschäft der ÖAMTC Fahrtechnik bemerkbar. Insbesondere in den Bereichen Firmentrainings, Incentive-Veranstaltungen und Berufsfahrerausbildung ist die Nachfrage ein Spiegelbild der aktuellen Lage, mit der viele Unternehmen konfrontiert sind. Das mag auf den ersten Blick herausfordernd erscheinen, aber wir – und nur wir – haben einen ganz besonderen Hebel: Unsere über Jahrzehnte gewachsene und bewährte Top-Qualität, die sich in allen Facetten des Unternehmens widerspiegelt: Vom Kundenservice, über unsere Instruktor:innen und die Pisteninfrastruktur, bis hin zu den Kursinhalten und dem letztendlichen Erlebnisfaktor können wir unsere einzigartige Qualität jedes Jahr aufs Neue unter Beweis stellen. Das hat es uns auch ermöglicht, dass wir das erste Quartal zwar nicht außergewöhnlich, aber insgesamt solide abschließen konnten. Unser Kerngeschäft – die Fahrsicherheitstrainings im Rahmen der Führerschein-Mehrphasenausbildung für Motorrad und Pkw – entwickelt sich gut. Aktuell liegen wir über dem Buchungsstand des Vorjahres. Auch bei den Motorradtrainings befinden wir uns trotz des langen Winters auf Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist die Steigerung bei den Ausbildungskursen MPX, MAX und MPF. Im Pkw-Bereich konnten wir die anhaltenden winterlichen Bedingungen im Jänner und Februar optimal nutzen. Sie ermöglichten einen sehr guten Kursbetrieb bei den Schnee- und Eistrainings in Saalfelden. Darüber hinaus sehen wir, dass immer mehr österreichische Unternehmen bereit sind, im Rahmen ihrer betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen Fahrsicherheitstrainings für ihre Mitarbeiter:innen zu buchen – ein weiterer Beweis für unsere Qualität.
Mobile Fahrtechnik Die Mobile Fahrtechnik ist das ganze Jahr über viel unterwegs und bei Kund:innen im Einsatz. Ein Highlight – oder besser gesagt zwei – sind die beiden großen Touren im Frühjahr und Herbst zu Tankwagentrainings. Diese führen über mehrere Wochen und Stationen durch Österreich und Deutschland bis in den hohen Norden – teilweise auch durch Polen oder die Schweiz. Die ÖAMTC Fahrtechnik GmbH ist in Österreich durch den Fachverband der Mineralölindustrie für Tankwagentrainings zertifiziert. Und das schon seit 16 Jahren – wobei die Zertifizierung alle zwei Jahre durch ein Audit erneuert werden muss. “Obwohl es in Deutschland im Gegensatz zu Österreich Konkurrenzanbieter im Bereich der Tankwagen-Kipptrainings gibt, werden wir aufgrund unseres Gesamtpakets an Trainingsqualität und Organisation im Ablauf bevorzugt gebucht”, berichtet Hermann Wirrer, Leiter der Mobilen Fahrtechnik, nicht ohne Stolz. Die diesjährige Frühjahrstour startete im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf und ging dann weiter über das Zentrum Marchtrenk nach Deutschland: Zuerst Ingolstadt, dann Steißlingen beim Bodensee, rauf nach Nordhorn ganz im Norden, dann wieder runter nach Eisenach in Thüringen und von dort aus zurück nach Österreich. Dauer in diesem Fall: vier Wochen. Frühjahrstour 2025 durch Österreich & Deutschland - in Eisenach trafen Tankwagentrainings und Master Driver Weiterbildung aufeinander © ÖAMTC Fahrtechnik Zu einem “Showdown” kam es bei der letzten Station in Eisenach. Hier, am Flughafen Kindl, trafen von 30. März bis 4. April 2025 das Tankwagentraining und die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Weiterbildung der “Master Driver” zeitgleich aufeinander. “Zwei Kurse parallel - das ist zwar einerseits ressourceneffizient, aber andererseits natürlich auch herausfordernd für das Team”, weiß Hermann zu berichten. Auf sein Team hält er große Stücke - das sind Michael Sterger, Michael Simonet, Peter Müller und Thomas Feilmayr als Stammbesetzung sowie unterstützend weitere Instruktor:innen. Um hier dabei zu sein, muss man als Instruktor praktisch alle vorhandenen Module im Lkw-Bereich absolviert haben. Das vier-Personen-Team auf Achse agiert dabei als völlig autarkes Fahrtechnik Zentrum, das sich um jedes Detail im Ablauf selbst kümmern muss.
Von der Trainingsplanung und spontanen Änderungen bis hin zum einsatzbereiten Beamer und zur funktionierenden Kaffeemaschine für die Teilnehmer:innen. “In Eisenach findet alles auf einem blanken Flugplatz statt – da gibt es keine vergleichbare Infrastruktur wie wir sie aus unseren Zentren gewohnt sind: Zum Teil auch keine Wasserhindernisse oder ähnliches, wie beispielsweise einen Rutschbelag, der dann vorab erst einmal gestrichen werden muss. Die ‘Strecke’ muss mit einfachen Mitteln selbst erstellt und vor Trainingsbeginn getestet werden. Während des Trainings muss dann halt ein Haberkorn-Hütchen geschätzte '30 mal' wieder händisch aufgerichtet werden”, erzählt Hermann mit einem Schmunzeln. Und wenn das Training dann vorbei ist, muss der Fuhrpark noch gewaschen werden und bei den Tankwagen müssen aufgrund der einseitigen Kurvenbelastung und des Verschleißes in der Kreisbahn einzelne Räder von außen nach innen gewendet, umgesteckt oder erneuert werden. © ÖAMTC Fahrtechnik Die Tankwagentrainings ähneln dabei einem normalen Fahrtechniktraining, allerdings mit Tankwagen-kippen – z. B. in der Kreisbahn, beim Spurwechsel, mit oder ohne Bremsen, in enger werdenden Kurven. Gefahren wird auch mit und ohne Sattelanhänger, je nach Stufe des geforderten Moduls. Üblicherweise gibt es ca. 16 Teilnehmer:innen pro Tag (bis maximal 24 Personen in Ausnahmefällen), aufgeteilt auf vier Gruppen. Das bedeutet: kleine Gruppen und viel Praxis – darauf legen die Kunden:innen sehr viel Wert und ist einer der vielen Gründe, das Training bei der Mobilen Fahrtechnik zu absolvieren. Eine weitere Besonderheit ist auch das Nachtmodul, das bei Dunkelheit und ohne Flutlicht abgehalten wird – immerhin werden Tankstellen ebenfalls bei Nacht beliefert. Dann beginnt das Training erst zu Mittag und endet dafür gegen 21 bis 22 Uhr. © ÖAMTC Fahrtechnik Die Master Driver hingegen sind Ausbildungsfahrer:innen, die wiederum in ihren Frächter-Unternehmen eigene Fahrer:innen weiterbilden und auditieren – oder auch Schäden und Unfälle betreuen bzw. an deren Reduktion im Fuhrpark arbeiten. Diese dreitägige Weiterbildung der Master Driver findet alle zwei Jahre durch die ÖAMTC Fahrtechnik statt. Dabei geht es stets auch um aktuelle Neuerungen – das Programm wiederholt sich nicht, sondern wird laufend adaptiert. Beispielsweise, als sich eine Zeit lang Abkommensunfälle am Straßenbankett gehäuft haben.
Beim aktuellen Training der Master Driver ging es um drei Themenbereiche: 1. Ausbildungsmethodik: Kritikgespräch führen, Gruppendynamik und Führung. 2. Schwerpunkt waren Neuerungen bei gesetzlichen Bestimmungen, z. B. im Bereich Gefahrengut oder C95, aber auch Digitales Kontrollgerät. Und der 3. Schwerpunkt behandelte das Thema Elektro-Lkw bzw. alternative Antriebe (inkl. Ladeinfrastruktur und Besonderheiten in der Fahrphysik) sowie Spiegel-Assistenzsysteme (Kameras/”Mirrorcam”). Die Technik wird immer ausgereifter, aber der Umgang damit muss erlernt werden. “Der Austausch und die fachlichen Diskussionen mit den Master Drivern sind sehr lässig. Mittlerweile kennt und schätzt man einander. Diese Fahrer kommen nicht, weil sie müssen, sondern weil sie Neues erfahren und lernen wollen. Das merkt man beim Training und das macht Spaß in der Zusammenarbeit”, berichtet Hermann. Moderner Fuhrpark wichtig als Visitenkarte Die Mobile Fahrtechnik ist eines unserer Aushängeschilder. Besonders erfreulich ist, dass wir auch im Ausland regelmäßig gebucht werden und auf langjährige Partnerschaften und Kund:innen in und abseits der Mineralölbranche blicken können. Das funktioniert nur, wenn sich die Qualität gegenüber dem Mitbewerb durchsetzt. Der Fuhrpark der Mobilen Fahrtechnik ist vielfältig im Einsatz - für den Transport von Trainingsmaterial, Personal und von Geräten wie dem Lkw-Überschlags-Simulator. Gleichzeitig sind die Kund:innen vor Ort bei den Trainings selbst damit unterwegs. Ein Fuhrpark auf dem aktuellsten technischen Stand mit modernen Systemen (wie z. B. den Mirrorcams) ist daher für die Trainings essentiell und gleichzeitig eine Visitenkarte für die ÖAMTC Fahrtechnik. © Lukas Lorenz Karl-Martin Studener Geschäftsführer ÖAMTC Fahrtechnik Auch die Fahrzeughersteller messen diesen Trainings einen hohen Wert bei und unterstützen sie mit Maschinen und Fachvorträgen. MAN Österreich stellte beispielsweise für die aktuelle Tour kostenlos eine Sattelzugmaschine ab Österreich zur Verfügung. Mercedes brachte einen E-Lkw Prototypen mit 600 kWh direkt aus dem Werk Wörth in Deutschland mit – die Mirrorcam noch mit einem 3D-Drucker gefertigt. Dazu interessante Insider-Vorträge von Techniker:innen, die diese Form der Mobilität auch mit ganz anderen Augen sehen als zum Beispiel jemand aus dem Verkauf. “Für die Branche hat Sicherheit eine sehr hohe Priorität, daher sind immer nur moderne Tankwagen im Einsatz, selten länger als drei Jahre. Keiner möchte einen Tankwagenunfall sehen – daher sind der Mineralölindustrie die neueste Technik und die beste Aus- bzw. Weiterbildung ein großes Anliegen”, weiß Hermann. In diesem Zusammenhang ein Kompliment und eine Wertschätzung der ÖAMTC Fahrtechnik und ihrer Instruktor:innen. © ÖAMTC Fahrtechnik
Was macht dich bei der Fahrtechnik besonders stolz? Dass wir ein Produkt anbieten, welches Sicherheit und Spaß vereint. Mit welchem oder welchen Fahrzeug:en bis du privat unterwegs? Für mich sind Fahrzeuge keine reinen Gebrauchsgegenstände, sondern müssen mich irgendwie “ansprechen”. Meine aktuellen Privatfahrzeuge sind: ein Porsche Cayenne, eine Triumph Daytona und eine KTM Adventure, zerlegt in Einzelteile. Darf man fragen: Welche Hobbies oder Leidenschaften hast du? Sport, Reisen, Essen... und natürlich alles, was Räder hat. Fragen an Michael Mungitsch Im Fokus Steckbrief: Seit Mitte 2018 bei der ÖAMTC Fahrtechnik Seit Mai 2025 Leiter der Abteilung Organisation & Infrastruktur Michael, wie sieht dein persönlicher Weg zur Fahrtechnik aus? Nach fast zehn Jahren im Bankwesen wollte ich mich 2018 beruflich neu orientieren und habe etwas mit höherem “Frischluftfaktor” gesucht. Bei der ÖAMTC Fahrtechnik konnte ich einerseits meine Leidenschaft zum Beruf machen und darüber hinaus eine völlig neue Branche kennenlernen. Seit Mai bist du Leiter der Organisation & Infrastruktur bei der Fahrtechnik. Was hat sich damit alles für dich verändert? In meinen sechs Jahren als Instruktor habe ich unser Kerngeschäft und die Nähe zu den Kund:innen kennen und schätzen gelernt. Ich wusste aber, dass ich irgendwann in eine administrative Funktion wechseln möchte und konnte dies Ende 2023 als stellvertretender Leiter der Abteilung Organisation & Infrastruktur auch machen. Nun bin ich als Leiter der Abteilung für die Planung und Umsetzung der kontinuierlich laufenden Verbesserungen unserer Zentren zuständig und kann mein früheres Wissen aus der Betriebswirtschaft mit den gewonnenen Erfahrungen als Instruktor kombinieren. Du trittst in große Fußstapfen – was nimmst du von Ernest Loidl als Kollegen und “alten Hasen” mit? Ernest hat dieses Unternehmen maßgeblich geprägt und vieles von dem, was wir heute als selbstverständlich erachten, ist auf seinen Innovationsgeist zurückzuführen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Ernest durfte ich daher sowohl fachlich als auch menschlich viel lernen und von seiner Erfahrung profitieren. © Privat © Privat, Sophia Lang
Matthias, wie ist deine Vorgeschichte – wie bist du bei der Fahrtechnik gelandet? Über den Motorsport: Im Alter von 7 Jahren habe ich begonnen, regelmäßig Kart zu fahren. Mit 17 Jahren bin ich dann im Autoslalom des OÖ Cups angetreten. 2009 konnte ich schließlich das Racing Rookie Finale für mich entscheiden - dieses Ziel habe ich verfolgt, seit ich Jahre zuvor auf einer Kartbahn in Linz ein Veranstaltungsposter davon gesehen habe. Ein Jahr später bin ich mit einem Fiesta R2 in der Austrian Rallye Challenge (ARC) gestartet, während ich parallel die HTL für Maschinenbau in Linz abgeschlossen habe. Für die ARC durfte ich damals in Teesdorf und Melk mit meinem Besichtigungsauto trainieren. 2013 und 2014 habe ich an der Drift Challenge Austria (DCA) teilgenommen und dafür regelmäßig am Wachauring beim Freien Fahren trainiert. Da habe ich unter anderem Roland Frisch kennen gelernt, bei dem ich mich dann 2019 schließlich beworben habe. Was taugt dir am meisten an deiner Tätigkeit als Instruktor? Dass ich meine Leidenschaft für den Motorsport und das Fahren nutzen und mein Wissen an interessierte Teilnehmer:innen vermitteln kann. Insbesondere bei Personal Coachings reizt es mich herauszufinden, wie ich gemeinsam mit meinen Teilnehmer:innen ans gewünschte Trainingsziel komme. Du gehörst zu den vielen engagierten freiberuflichen Instruktor:innen. Darf man fragen: Was machst du abseits deiner Tätigkeit bei der Fahrtechnik? Bis Anfang 2019 war ich technischer Projektleiter für Karosseriebauanlagen bei der Firma TMS. Nach 8 Jahren im Unternehmen bekam ich aufgrund der dürftigen Auftragslage die Möglichkeit einer Umschulung. Für mich war klar: ich will etwas mit Fahrtechnik machen! Ich habe damals nur kurz überlegt und dann direkt Roland angerufen. Fragen an Matthias Kaiser Im Fokus Steckbrief: Seit 2019 als PkwMehrphasen-Instruktor im FTZ Melk Seit 2023 leitender Instruktor Pkw im FTZ Melk Eine Woche später haben wir uns getroffen und die wichtigsten Punkte geklärt. Bis Ende 2021 habe ich parallel auch noch weitere Ausbildungen, wie zum Beispiel die LizenzinstruktorAusbildung beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB), absolviert. Seit Anfang 2022 lebe ich von der Tätigkeit als Fahrtechnik-Instruktor. Wie ging's in Sachen Motorsport weiter? Hast du deine Ziele erreicht? Tatsächlich habe ich schon seit meiner Kindheit von einer Teilnahme am 24-Stunden-Rennen des Nürburgrings geträumt. 2017 haben dann die konkreten Vorbereitungen dafür begonnen. 2019 war es schließlich soweit und ich hatte endlich meine "Permit A" des DMSB für die Nordschleife, die damals Voraussetzung für die Teilnahme war. Mit einem BMW M3 im Team "QTQ Race Performance" war ich dann noch im selben Jahr beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring am Start. Damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen - ein unvergessliches Highlight! Was fährst du privat gern? Für den Fahrspaß: Fahrzeuge mit Heckantrieb, Sperrdifferential und ohne Helferlein. Also vor allem meinen BMW 323ti den ich auch schon bei der DCA gefahren bin. Auf der Straße habe ich dann gern zumindest ABS an Board. Auch hier bevorzuge ich Heckantrieb - am liebsten fahre ich da mein BMW 335i Coupé. © Martin Kubanka © Daniel Fessl, autosport.at, vln-pix.de
Veranstaltungsmagnet Fahrtechnik Zentrum Saalfelden / Brandlhof Auch heuer konnte das Fahrtechnik Zentrum Saalfelden / Brandlhof seinen Status als Event- und Automagnet eindrucksvoll unter Beweis stellen. So präsentierte unter anderem Mitsubishi über vier Tage den neuen Outlander PHEV im Zentrum. Händler:innen aus ganz Österreich konnten bei dieser Gelegenheit das neue Fahrzeug onroad aber auch offroad testen. Auch Journalist:innen waren eingeladen, das neue Kraftpaket von Mitsubishi einen Tag lang genauer unter die Lupe zu nehmen. Weitere Modellvorführungen kamen von Cupra Deutschland, die ihre sieben Modelle fünf Tage lang Journalist:innen aber auch Influencer:innen auf Schnee und Eis präsentierten, sowie von Subaru Österreich, die den neuen Forester diversen Händler:innen zum Test auf Herz und Nieren zur Verfügung stellten. Zum ersten Mal war auch BMW-Tochter Alpina in Saalfelden zu Gast, um ihren Kund:innen ein echtes Wintererlebnis mit Alpina-BMWs zu bieten. Darüber hinaus fand im März das Alpine Leadership Retreat der Independent Logistics Society im Gut Brandlhof statt. Die Veranstaltung richtete sich an die Logistik- und Mobilitätsbranche und hatte zum Ziel, neue Denkansätze und Technologien für die Logistik im ländlichen Raum vorzustellen. Im Rahmen eines Programmpunktes absolvierten die Teilnehmer:innen dieses Events zudem ein halbtägiges Training im Fahrtechnik Zentrum und im Experience Center. ÖAMTC Fahrtechnik auch in Südkorea gefragt Dass die ÖAMTC Fahrtechnik zu den weltweit führenden Anbietern in Sachen Fahrsicherheit gehört, ist weithin bekannt. Und dennoch tut es gut, sich anhand eines konkreten Beispiels wieder einmal davon überzeugen zu können. Aktuell waren im Frühjahr Südkoreanische 125er Instruktor:innen zu Gast in Teesdorf. Hintergrund dieser internationalen Zusammenarbeit ist ein neues Sicherheitsprogramm in Südkorea: Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, bietet Südkorea künftig allen Essenslieferant:innen ein 125er-Training an. Doch Grundvoraussetzung dafür, dass die zahlreichen Lieferant:innen ein solches Training überhaupt erst absolvieren können, sind natürlich gut geschulte Instruktor:innen, die das besagte Training durchführen können – und genau hier kommt die Expertise der ÖAMTC Fahrtechnik ins Spiel. Und um sich ein konkretes Bild davon machen zu können, wie das erfolgreiche Training der ÖAMTC Fahrtechnik aufgebaut ist, war im April eine südkoreanische Instruktor:innen-Delegation samt Dolmetscher in Teesdorf. Eine Woche lang erhielten die Gäste wertvolle Einblicke in die Trainingsmethoden und Abläufe vor Ort. Georg Scheiblauer und Fritz Schuckert standen der Delegation dabei mit ihrem umfangreichen Know-how zur Seite. Organisiert wurde die Kooperation von der Abteilung Test & Training International. News © Sophia Lang
Gelungener Alfisti-Day 2025 im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Melk Alfisti und Freunde der Marke reisten am 12. April nach Melk, zum Wachauring im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum. Insgesamt wurden etwa 300 Teilnehmer:innen und knapp 100 aktuelle & historische Alfa Romeos seit den 1950er-Jahren an diesem Samstag bei schönstem Wetter begrüßt, darunter Clubs aus Österreich und Deutschland. Die Gäste konnten dabei einerseits die aktuelle Modellpalette - von Giulia, Stelvio und Tonale bis hin zum sportlichen neuen Junior Veloce - in geführten Fahrten durch die Instruktor:innen der ÖAMTC Fahrtechnik auf dem Wachauring bewegen. Andererseits hatten Alfafans auch die seltene Gelegenheit, mit ihren eigenen Fahrzeugen auf die Strecke zu gehen und das "cuore sportivo" ihrer Schätze auf der Rennstrecke auszufahren. Für das authentische Italien-Feeling durften natürlich auch musikalische Italo-Hits, Pizza und Espresso-Bar nicht fehlen. Der Alfisti-Day 2025 war der erste in dieser Form in Österreich. Das Feedback der Teilnehmer:innen war voll des Lobes und auch die Veranstalter sprechen von einem sehr gelungenen Event und dem Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr. 15. Autotesttag der WEKA Industriemedien GmbH Am 10. April 2025 fand im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf der 15. Autotesttag der WEKA Industriemedien GmbH statt. Zahlreiche Branchenneuheiten wie Leapmotor und der Renault R4 E-Tech Electric standen erstmals in Österreich bereit. Mit mehr als 70 Fahrzeugmodellen konnte der Vorjahresrekord noch einmal überboten werden. Den Teilnehmer:innn stand eine Vielzahl an unterschiedlichsten Fahrzeugklassen und Motorisierungen für Testfahrten unter realen Bedingungen im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf zur Verfügung. Vom klassischen Firmenwagen über innovative E-Modelle bis hin zu Nutzfahrzeugen reichte die Auswahl, sodass für jeden Bedarf und jede Flottenstrategie etwas dabei war. Begleitet wurde das erfolgreiche Event von Fachgesprächen, Präsentationen und Lösungen rund ums moderne Fuhrparkmanagement. News © Georg Krewenka © Matthias Heschl
Oldtimer-Rallye "Winter Trial 2025" im Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk Von A wie Alfa bis V wie Volvo, vom Bentley aus den 1930ern bis zum Lancia Stratos aus den 80ern war alles an automobilen Klassikern beim Winter Trial 2025 vertreten. Knapp 70 Fahrzeuge starteten am 26. Jänner am Salzburgring zu einer 6-TagesRallye über 2.500 km durch Österreich, Italien und Slowenien. Ein Highlight der Rallye war die Sonderprüfung im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk am 31. Jänner. Dort mussten die Teilnehmer:innen zwei Runden möglichst gleichmäßig und exakt in derselben Zeit absolvieren. Wobei "gleichmäßig" nicht immer mit "langsam" gleichzusetzen ist – die Fahrer:innen einiger Rallyelegenden auf vier Rädern hatten sichtlich Spaß auf der abgesperrten Piste. News © rallyepics.at/daniel fessl ÖAMTC Fahrtechnik gleich doppelt für "Kurier Werbe-Amor" nominiert In der Werbebranche ist er seit über 30 Jahren einer der begehrtesten Auszeichnungen: der "Kurier Werbe-Amor". Jährlich prämiert der Award die besten und beliebtesten Werbesujets des Jahres. Die ÖAMTC Fahrtechnik ist heuer in der Königskategorie "Print-Sujet des Jahres" gleich doppelt nominiert. Die beiden Sujets "Komm fahren!" und "Motorrad Saisonstart!" haben es in die engere Auswahl geschafft und wurden für den renommierten Werbepreis nominiert. Wie alle Sujets der ÖAMTC Fahrtechnik sind auch diese Inhouse-Kreationen, die in Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen aus der Abteilung "Grafik & Mediendesign" entstanden sind, für die Fotos zeichnet Christian Houdek verantwortlich. Im November werden die drei besten Sujets dann im Rahmen einer feierlichen Galaveranstaltung mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Neben der Kategorie "Print-Sujet des Jahres" gibt es auch noch Preise für "Digital-Sujet des Jahres" sowie "TVSujet des Jahres". Die Vorauswahl trifft eine Fachjury – die finale Entscheidung treffen anschließend die Kurier-Leser:innen.
Neue Photovoltaik-Anlage in Marchtrenk installiert Im Frühjahr wurde im Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk eine weitere Photovoltaikanlage installiert. Nicht wie ursprünglich geplant entlang der Böschung des Geländes, sondern in Form eines Carports am Parkplatz. Die neue Anlage leistet rund 50 Kilowattpeak (kWp), zusätzlich zu den 20 kWp der bereits bestehenden PV-Anlage auf der Motorrad-Halle und leistest damit einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungsunabhängigkeit des Zentrums. News © Daniel Fessl
in den Medien Fahrtechnik © APA
in Melk in der Buchungszentrale Johanna Albrecht & Romana Schütz begrüßen Wir in Saalfelden als Geländetechniker Christian Löcker © Privat © ÖAMTC Fahrtechnik
gratulieren Wir zum Leiter der Abteilung Organisation & Infrastruktur in Teesdorf mit 1. Mai Michael Mungitsch Daniel Fessl zum Leiter Stellvertreter des Fahrtechnik Zentrum Marchtrenk mit 1. Mai © Privat © Privat zur abgeschlossenen Ausbildung zum Iso-zertifizierten Ladungssicherungsbeauftragten (ZLSB) Andreas Rouschal © Houdek Photographie
Im Rahmen des Fahrtechnik-Leiter Treffens Ende März im Fahrtechnik Zentrum Lang-Lebring wurde unser langjähriger Kollege Ernest Loidl (Leiter Organisation & Infrastruktur, FTZ Teesdorf, in der Bildmitte) mit einer filmischen Sammlung seiner lustigsten TV-Auftritte aus den letzten Jahr(zehnt)en überrascht und in den Ruhestand verabschiedet, den er schließlich im April angetreten ist. zur Pensionierung gratulieren Wir © ÖAMTC Fahrtechnik Ernest Loidl in Kalwang zum 60. Geburtstag Brigitte Lodner © Privat
aus den Zentren Highlights © ÖAMTC Fahrtechnik; Privat; Georg Krewenka
Redaktion ÖAMTC - Max Kudlacek & Max Daucher Unter Mithilfe der Mitarbeiter:innen und Instruktor:innen der ÖAMTC Fahrtechnik (Danke!) Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) Baumgasse 129, 1030 Wien http://www.oeamtc.at ZVR-Zahl 730335108 Herausgeber Lektorat ÖAMTC – Max Daucher & Max Kudlacek Fotos Die Fotocredits sind auf den jeweiligen Seiten angeführt. Danke allen Kolleg:innen, die ihre Bilder zur Verfügung gestellt haben! Eure Mithilfe ist gefragt! Mit jeder neuen Ausgabe möchten wir all unseren Kolleg:innen zu ihren persönlichen Erfolgen und Momenten gratulieren. Bitte lasst uns teilhaben und informiert uns, wenn es etwas zu feiern gibt (mit Bild an): fahrtechnikinsides@oeamtc.at
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