Von der Trainingsplanung und spontanen Änderungen bis hin zum einsatzbereiten Beamer und zur funktionierenden Kaffeemaschine für die Teilnehmer:innen. “In Eisenach findet alles auf einem blanken Flugplatz statt – da gibt es keine vergleichbare Infrastruktur wie wir sie aus unseren Zentren gewohnt sind: Zum Teil auch keine Wasserhindernisse oder ähnliches, wie beispielsweise einen Rutschbelag, der dann vorab erst einmal gestrichen werden muss. Die ‘Strecke’ muss mit einfachen Mitteln selbst erstellt und vor Trainingsbeginn getestet werden. Während des Trainings muss dann halt ein Haberkorn-Hütchen geschätzte '30 mal' wieder händisch aufgerichtet werden”, erzählt Hermann mit einem Schmunzeln. Und wenn das Training dann vorbei ist, muss der Fuhrpark noch gewaschen werden und bei den Tankwagen müssen aufgrund der einseitigen Kurvenbelastung und des Verschleißes in der Kreisbahn einzelne Räder von außen nach innen gewendet, umgesteckt oder erneuert werden. © ÖAMTC Fahrtechnik Die Tankwagentrainings ähneln dabei einem normalen Fahrtechniktraining, allerdings mit Tankwagen-kippen – z. B. in der Kreisbahn, beim Spurwechsel, mit oder ohne Bremsen, in enger werdenden Kurven. Gefahren wird auch mit und ohne Sattelanhänger, je nach Stufe des geforderten Moduls. Üblicherweise gibt es ca. 16 Teilnehmer:innen pro Tag (bis maximal 24 Personen in Ausnahmefällen), aufgeteilt auf vier Gruppen. Das bedeutet: kleine Gruppen und viel Praxis – darauf legen die Kunden:innen sehr viel Wert und ist einer der vielen Gründe, das Training bei der Mobilen Fahrtechnik zu absolvieren. Eine weitere Besonderheit ist auch das Nachtmodul, das bei Dunkelheit und ohne Flutlicht abgehalten wird – immerhin werden Tankstellen ebenfalls bei Nacht beliefert. Dann beginnt das Training erst zu Mittag und endet dafür gegen 21 bis 22 Uhr. © ÖAMTC Fahrtechnik Die Master Driver hingegen sind Ausbildungsfahrer:innen, die wiederum in ihren Frächter-Unternehmen eigene Fahrer:innen weiterbilden und auditieren – oder auch Schäden und Unfälle betreuen bzw. an deren Reduktion im Fuhrpark arbeiten. Diese dreitägige Weiterbildung der Master Driver findet alle zwei Jahre durch die ÖAMTC Fahrtechnik statt. Dabei geht es stets auch um aktuelle Neuerungen – das Programm wiederholt sich nicht, sondern wird laufend adaptiert. Beispielsweise, als sich eine Zeit lang Abkommensunfälle am Straßenbankett gehäuft haben.
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