Peru
Fakten & Zahlen
| Hauptstadt | Lima |
| Fläche | 1.285.216 km² |
| Einwohner | 32,6 Mio. |
| Kfz-Kennzeichen | PE |
| Netzspannung | Reisestecker wird empfohlen (beim ÖAMTC erhältlich). |
| Zeit | MEZ -6 Stunden; während der europäischen Sommerzeit -7 Stunden |
| Maße & Gewichte | Metrisches System wie in Österreich |
| Telefonvorwahl | +51 |
| Sprache | Spanisch |
| Mini-Dolmetscher | |
| Währung | Peruanischer Sol |
| Nachbarländer |
Wetter
Vor der Reise
Personaldokumente
Reisepass
Reisende, auch Minderjährige, benötigen einen bei der Einreise mind. 6 Monate gültigen Reisepass.
Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 90 Tage, eine Verlängerung ist in besonderen Fällen bei der Migrationsbehörde möglich. Es wird empfohlen, die bei der Einreise genehmigte Aufenthaltsdauer zu erfragen, da diese fallweise kürzer als 90 Tage festgelegt werden kann. Die genehmigte Aufenthaltsdauer kann auch über die Webseite der TAM (Tarjeta Andina de Migracion Superintendencia Nacional de Migraciones | Consultas en Línea) abgefragt werden.
Gut zu wissen
- Für die Einreise nach Peru ist es notwendig, ein Ausreiseticket vorlegen zu können. Der Reisepass bzw. eine Kopie sollten immer mitgeführt werden. Bei Passverlust ist die polizeiliche Anzeige bei der Ausreise vorzuweisen.
- Ausländer, die über die Grenzen von Peru nach Ecuador einreisen, müssen einen Strafregisterauszug ihres Herkunftslandes oder ihres Wohnsitzlandes für die letzten fünf Jahre vorlegen. Das Dokument muss apostilliert sein.
Visum
Für die Einreise wird bei Aufenthalten bis zu 90 Tagen kein Visum benötigt. Für Aufenthalte über 90 Tage muss ein Visum bei der peruanischen Botschaft in Wien beantragt werden.
Vollmacht für alleinreisende Kinder
Für Minderjährige (bis 18 Jahre), die ohne Begleitung der gesetzlichen Vertreter oder mit nur einem gesetzlichen Vertreter verreisen, wird – zusätzlich zum eigenen Reisepass – eine apostillierte Geburtsurkunde sowie eine notariell beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern (oder des Elternteils, der nicht mitreist) für die Reise benötigt. Es wird empfohlen, sich vor der Reise bei der peruanischen Botschaft in Wien (Autorizacion de viajes de menores de edad) zu informieren sowie auch bei der gewählten Fluglinie, da diese die aktuellen Erfordernisse kennt.
Eine Vorlage für die Einverständniserklärung in Spanisch finden Sie nachstehend zum Download
Wichtig
Weitere detaillierte Infos finden Sie im Artikel zur Vollmacht für alleinreisende Kinder.
Da sich die Bestimmungen betreffend einer Beglaubigung jederzeit ändern können, wird empfohlen, sich vor der Abreise beim Außenministerium über die aktuell gültigen Regelungen zu informieren.
Informationen zu Einreise und Passbestimmungen gelten nur für Personen mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
Kraftfahrzeugdokumente
Der österreichische Führerschein kann bis zu 6 Monate nach Einreise verwendet werden. Die zusätzliche Mitnahme eines Internationalen Führerscheins (beim ÖAMTC erhältlich) wird dringend empfohlen.
Lassen Sie sich den Internationalen Führerschein rechtzeitig vor Ihrer Reise vom ÖAMTC ausstellen, denn diesen erhalten Sie nur in Österreich und nicht vor Ort.
Reisen mit eigenem Kfz in Südamerika
Über notwendige Dokumente, Verschiffung, Zulassung, Versicherung und Zollbestimmungen informiert der ADAC.
Reisen mit Mietwagen
Informationen zu erforderlichen Dokumenten bei Reisen mit dem Mietwagen finden Sie in der Kategorie Mietwagen.
Reisegepäck
Einfuhrbestimmungen
Folgende Artikel dürfen zollfrei nach Peru eingeführt werden:
20 Packungen Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen über 18 J.);
3 Flaschen alkoholische Getränke (insgesamt nicht mehr als 3 l) (Personen über 18 J.);
Toilettenartikel und Medikamente für den persönlichen Bedarf.
Reisegut und Geschenke dürfen den Gesamtwert von 500 US$ nicht übersteigen.
Pro Reisenden bis zu eins der folgenden Elektrogeräte: Rasierer, Taschenrechner, Radio, Videokamera, Tablet etc.
Pro Reisenden bis zu zwei der folgenden Elektrogeräte: Mobiltelefon, Fotoapparat etc.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Einfuhrverbot
Bei der Einreise nach Peru gelten strenge zollrechtliche Bestimmungen für mitgeführte Waren und Gegenstände des persönlichen Bedarfs.
Einfuhrverbote (Verbotene Gegenstände):
Betäubungsmittel & Drogen: Die Einfuhr von Betäubungsmitteln, Drogen sowie deren chemischen Vorprodukten und Derivaten ist strengstens verboten und wird strafrechtlich extrem hart verfolgt. Plagiate & Raubkopien: Die Einfuhr von gefälschten Markenwaren, Plagiaten sowie raubkopierten Medienprodukten ist untersagt. Gefährliche Stoffe & Waffen: Explosivstoffe, Chemikalien sowie ungenehmigte Waffen und Munition unterliegen strikten Verboten bzw. sondergenehmigungspflichtigen Einfuhrauflagen. Kulturgüter & geschützte Arten: Die Einfuhr (und Ausfuhr) geschützter wildlebender Tier- und Pflanzenarten (CITES) sowie historischer Kulturgüter ohne behördliche Sondergenehmigung ist verboten.Zollinformationen & Behördenkontakt:
Die genauen Freimengen für eingenommenes Reiselagut (z. B. Bargeld ab 10.000 US-Dollar Deklarationspflicht, Elektronikgeräte, Tabak und Alkohol) sowie aktuelle Bestimmungen können direkt bei der peruanischen Steuer- und Zollbehörde oder den zuständigen Auslandsvertretungen eingesehen werden:
Superintendencia Nacional de Aduanas y de Administración Tributaria (SUNAT)
Internet: https://www.sunat.gob.pe/
Exportverbot
Bei der Ausreise aus Peru gelten streng kontrollierte gesetzliche Ausfuhrverbote für nationale Kultur- und Naturreise-Güter. Verstöße werden von den Zoll- und Polizeibehörden hart geahndet und stellenweise strafrechtlich verfolgt.
Strikte Ausfuhrverbote (Verbotene Exportgüter):
Kulturgüter & Archäologische Artefakte: Die Ausfuhr von präkolumbianischen Artefakten, Funsstücken, Keramiken, Textilien, Fossilien sowie religiösen und kolonialzeitlichen Kunstgegenständen ist nach der peruanischen Gesetzgebung (Patrimonio Cultural de la Nación) ohne eine explizite Genehmigung des peruanischen Kulturministeriums (Ministerio de Cultura) **strikte untersagt**. An Ausreiseorten (z. B. Flughafen Lima-Callao) finden strenge Kontrollen durch Spezialkräfte statt. Geschützte Flora & Fauna (CITES): Die Ausfuhr von frei lebenden Tieren, Pflanzen sowie daraus hergestellten Produkten (z. B. Federn, Tierhäute, Schmetterlinge, Holzarten, Muscheln, Korallen oder Kakteen) ist ohne offizielle Ausfuhrgenehmigungen der peruanischen Forst- und Wildtierbehörde (SERFOR / PRODUCE) bzw. entsprechende CITES-Zertifikate verboten. Betäubungsmittel & Drogen: Die Ausfuhr von Drogen und Rauschmitteln jeglicher Art ist ausnahmslos verboten. Wichtiger Hinweis zu Kokablättern: Während der Konsum von Kokatee (Mate de Coca) oder das Kauen von Kokablättern in Peru legal ist, ist die Mitnahme und Ausfuhr von unverarbeiteten Kokablättern sowie Kokaprodukten nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz und viele weitere Staaten strafbar (Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz).Behördeninformationen vor der Abreise:
Detaillierte und aktuelle Ausfuhrbestimmungen können direkt bei der peruanischen Steuer- und Zollbehörde sowie den konsularischen Vertretungen erfragt werden:
Superintendencia Nacional de Aduanas y de Administración Tributaria (SUNAT)
Internet: https://www.sunat.gob.pe/
Weitere Informationen sind vom peruanischen Zoll erhältlich.
Rückreise nach Österreich
Es gelten die Zollfreigrenzen für die Einreise aus einem Nicht-EU-Land.
Mehr Infos beim Bundesministerium für Finanzen
Souvenirs
Um sich nicht strafbar zu machen, empfiehlt es sich, auf tierische und pflanzliche Reisemitbringsel zu verzichten.
Mehr Infos über das internationale Artenschutzabkommen CITES
Wichtig
Die Informationen zu Zoll, Ein- und Ausfuhr beziehen sich auf touristische Reisen von Privatpersonen. Bei der Mitnahme von Waren, die über das übliche Ausmaß eines Reisegepäcks hinausgeht, wenden Sie sich bitte an die Zollbehörde des jeweiligen Staates.
Beachten Sie bitte, dass die Einfuhr und das Mitführen von Gegenständen, die in Österreich erlaubt sind, in anderen Ländern verboten oder nur unter Einschränkungen erlaubt sein kann. Das gilt insbesondere für Produkte, die dem Suchtmittel- oder Waffengesetz unterliegen können (z.B. CBD-Produkte, Pfefferspray usw.).
Sicherheitslage
Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 2) für das ganze Land.
Vor einer Reise wird empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort beim österreichischen Außenministerium zu informieren. Das Bürgerservice des Außenministeriums ist rund um die Uhr erreichbar:
- Bei allgemeinen Informationen zu Auslandsreisen und Visafragen: +43 1 90115 3775
- Bei Notfällen im Ausland: +43 1 90115 4411
Tipp: Mit Hilfe der "Auslandsregistrierung" kann Sie das Außenministerium im Krisenfall erreichen und unterstützen. Mehr Infos zur Auslandsregistrierung
Impfungen & Gesundheit
Impfungen
Informationen zu empfohlenen bzw. vorgeschriebenen Impfungen finden Sie beim Tropeninstitut Wien oder beim Impfzentrum Alserstraße.
Reiseapotheke
Denken Sie daran, für Ihre Reise die passende Reiseapotheke zusammenzustellen.
Mehr Infos zur Grundausstattung einer Reiseapotheke.
Klima & Reisezeit
Beste Reisezeit
Der Winter dauert von Juni bis September. In dieser Zeit ist es in den Bergen klar, in den Küstengebieten dagegen oft neblig. An der Küste und um Lima ist von Dezember bis April Sommer, im Dschungel und in den Bergen ist die Regenzeit von November bis März.
Mietwagen
Mietwagen sind in allen großen Städten Perus sowie an den wichtigsten internationalen und regionalen Flughäfen verfügbar. Eine Anmietung eignet sich vor allem für Reisen entlang der asphaltierten Küstenautobahn (Panamericana), für Touren rund um Arequipa und den Colca-Canyon sowie im Norden des Landes. Für Fahrten in entlegene Andenregionen nutzen viele Reisende aufgrund der Fahrbedingungen alternativ Privattransfers mit lokalem Fahrer.
Anbieter & Stationen:
Hauptstandorte: Die größte Auswahl an Fahrzeugen befindet sich am Flughafen Lima (Jorge Chávez International Airport) sowie in den touristischen Bezirken Miraflores und San Isidro. Weitere Mietwagenstationen internationaler Anbieter (u. a. Hertz, Avis, Budget, Sixt, Europcar) und lokaler Vermieter gibt es in Cusco, Arequipa, Trujillo und Piura. Mindestalter: Das Mindestalter für die Anmietung beträgt bei den meisten Mietwagenfirmen 21 Jahre (bei bestimmten Fahrzeugkategorien 25 Jahre). Für Fahrer unter 25 Jahren fällt häufig eine Zusatzgebühr für Jungfahrer an. Zudem muss der Fahrer seit mindestens einem Jahr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein.Erforderliche Dokumente:
Führerschein: Der nationale Führerschein (z. B. aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz) wird für touristische Kurzaufenthalte rechtlich anerkannt. Es wird jedoch dringend empfohlen, zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen, da dieser von Polizeikontrollen auf Überlandstrecken und von einigen Autovermietungen verlangt wird. Zahlungsmittel & Pass: Für die Kautionshinterlegung vor Ort ist eine auf den Hauptfahrer ausgestellte physische Kreditkarte (mit Hochprägung) zwingend erforderlich. Der Original-Reisepass muss bei Fahrzeugübernahme vorgelegt werden.Wichtige Versicherungshinweise & Fahrzeugwahl:
Versicherungsschutz & Selbstbeteiligung: Prüfen Sie vor Mietbeginn genau, welche Versicherungsleistungen enthalten sind (Vollkasko/CDW, Diebstahlschutz/TP, Haftpflicht). Achten Sie auf die Höhe der Selbstbeteiligung. Wichtig: Schäden an Unterboden, Reifen und Scheiben – wie sie auf Schotterpisten häufig entstehen – sind in einfachen Standard-Tarifen oft ausgeschlossen und sollten separat abgesichert werden. Fahrzeugtyp für das Hochland: Für Touren durch die Anden empfiehlt sich mindestens ein SUV oder Geländewagen mit hoher Bodenfreiheit und ausreichend motorischer Leistung für Fahrten auf über 4.000 Metern Höhe. Pannenhilfe & Notfallkontakt: Vergewissern Sie sich bei der Fahrzeugübergabe, dass eine rund um die Uhr erreichbare Notfall- und Pannenhilfe-Hotline (Asistencia en Carretera) der Autovermietung vorhanden ist.Anmietbedingungen
Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Autovermietung über die Anmietbedingungen wie Mindest- oder Maximalalter, Führerschein, Kreditkarte als Kaution, Versicherungsschutz, usw.
Kostenfallen vermeiden
Was bei der Mietwagenbuchung und bei der Übernahme des Fahrzeuges zu beachten ist, finden Sie in übersichtlichen Checklisten zusammengefasst:
Downloads
ÖAMTC Mietwagen-ChecklisteKreditkarte
Zur Anmietung eines Fahrzeuges ist in den meisten Fällen eine Kreditkarte erforderlich, da auf der Kreditkarte eine Kaution hinterlegt wird.
Vergünstigte Mietwagen für ÖAMTC Mitglieder
Clubmitglieder sparen bei Mietwagenangeboten von renommierten Autovermietern wie u.a. Avis, Europcar, Hertz, Sixt bis zu 5 Prozent auf der Buchungsplattform ÖAMTC Mietwagen.
Versicherungen
Reiseversicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung wird dringend empfohlen. Einen umfassenden Schutz im Krankheitsfall, bei Krankenrücktransport und vielem mehr bietet der ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz*
Mehr Infos zum Weltreise-Krankenschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent: ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217, Versicherer: UNIQA Österreich Versicherungen AG
Gepäck- und Stornoschutz*
Der ÖAMTC Gepäck- und Stornoschutz* ersetzt die Kosten, wenn Sie Ihre Reise nicht antreten können oder vorzeitig abbrechen müssen und wenn Ihr Gepäck beschädigt oder gestohlen wird. Eine Reiseprivathaftpflicht ist ebenfalls inkludiert.
Mehr Infos zum Gepäck- und Stornoschutz* und auch online abschließbar
*Versicherungsagent:
ÖAMTC Betriebe Ges.m.b.H., GISA-Zahl: 23409217
Versicherer: Europäische Reiseversicherung AG
ÖAMTC Reisebüro
Kompetente Beratung und Unterstützung bei der Planung und Buchung Ihrer Reise erhalten Sie in den Filialen von ÖAMTC Reisen. Informieren Sie sich auch online über die aktuelle Angebote von ÖAMTC Reisen sowie Mietwagen, Camper, Fähren, Flüge, Parkkarten für viele Flughäfen u.v.m.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Der wichtigste Knotenpunkt für internationale Flugreisende in Peru ist der Aeropuerto Internacional Jorge Chávez (LIM) in Callao, direkt angrenzend an die Hauptstadt Lima. Das hochmoderne Terminal gehört zu den zentralen Drehkreuzen Südamerikas und verbindet Peru mit Europa, Nord- und Südamerika.
Internationale Flugverbindungen ab Europa & Amerika:
Direktflüge ab Europa: Direktverbindungen nach Lima bieten unter anderem Iberia und Air Europa (ab Madrid), KLM (ab Amsterdam) sowie Air France (ab Paris) an. Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestehen bequeme Zubringerverbindungen zu diesen europäischen Drehkreuzen. Verbindungen über Amerika: Sehr populär sind auch Umsteigeverbindungen über Lateinamerika – etwa mit LATAM Airlines (via São Paulo), Copa Airlines (via Panama-Stadt) oder Avianca (via Bogotá) – sowie Verbindungen über die USA (z. B. mit American Airlines, Delta oder United via Miami, Atlanta oder Houston). Regionales Netz: LATAM Airlines ist die dominierende Fluggesellschaft in der Region und betreibt das dichteste Inlands- und Regionalnetz in Peru.Weiterflug nach Cusco & in die Anden:
Der Flughafen Cusco (Aeropuerto Internacional Alejandro Velasco Astete – CUZ) ist das wichtigste Ziel im Andenhochland und wird von Lima aus mehrfach täglich angeflogen. Aufgrund der extremen Höhenlage (3.400 m ü. d. M.) und wechselhafter Witterungsverhältnisse in den Bergen kommt es bei Cusco-Flügen gelegentlich zu Verzögerungen. Es wird empfohlen, bei der Reiseplanung ausreichend Pufferzeiten für Anschlüsse einzuplanen.
Wichtige Praxishinweise zum Flughafen Lima (LIM):
Neues Terminal & Transfers: Das Terminalgebäude am Flughafen Lima bietet modernste Infrastruktur und deutlich erweiterte Kapazitäten. Für den Transfer in die beliebten Hotelbezirke Miraflores, San Isidro oder Barranco (ca. 45–75 Minuten je nach Verkehr) sollten offizielle Flughafen-Taxis (z. B. Taxi Green, Taxi Directo) oder vorab gebuchte Privattransfers genutzt werden. Flughafengebühren (TUUA): Die Abflug- und Transportgebühr (TUUA) ist bei allen regulären internationalen und nationalen Linienflügen bereits im Ticketpreis enthalten.Flugzeiten
Ungefähre Reisezeiten ab Deutschland, Österreich und der Schweiz:
Da es derzeit keine direkten Nonstop-Flüge aus dem D-A-CH-Raum nach Lima gibt, erfolgen Anreisen mit mindestens einem Zwischenstopp. Die Gesamtreisezeit hängt stark von der gewählten Umsteigeverbindung und der Dauer des Aufenthalts am Transitflughafen ab:
Frankfurt/Main – Lima: ab ca. 15,5 bis 17,5 Stunden (schnellste 1-Stopp-Verbindungen z. B. via Amsterdam oder Paris). Wien – Lima: ab ca. 16,5 bis 18,5 Stunden (1-Stopp-Verbindungen z. B. via Madrid, Amsterdam oder Paris). Zürich – Lima: ab ca. 15,5 bis 17,5 Stunden (1-Stopp-Verbindungen z. B. via Madrid oder Amsterdam).Hinweis: Je nach gewählter Fluggesellschaft, Umstiegsknotenpunkt (z. B. bei Verbindungen über die USA, Panama-Stadt oder Bogotá) und Layover-Dauer können die Reisezeiten im Einzelfall auch zwischen 18 und 22 Stunden liegen.
Mit Auto, Bahn oder Schiff
Mit dem Auto oder Bus
Peru besitzt Landgrenzen zu fünf Nachbarstaaten: Ecuador im Nordwesten, Kolumbien im Norden, Brasilien im Osten, Bolivien im Südosten und Chile im Süden. Die Grenzübergänge sind ein wichtiger Bestandteil für Rundreisen durch Südamerika:
Wichtige Grenzübergänge: Ecuador: Die Hauptverbindung an der Küste verläuft zwischen Aguas Verdes / Tumbes (Peru) und Huaquillas (Ecuador) auf der Panamericana. Eine weitere Route führt über Macará. Bolivien: Die beliebtesten Routen für Anden-Reisende führen über den Titicaca-See – entweder über Kasani (nahe Copacabana) oder über den Hauptgrenzübergang Desaguadero in Richtung Puno und Cusco. Chile: Der Grenzübergang Santa Rosa / Chacalluta verbindet die peruanische Grenzstadt Tacna mit Arica in Chile. Brasilien: Über die ausgebauten Fernstraßen (Interoceánica) verläuft die Einreise von Acre über Iñapari nahe Puerto Maldonado. Fernbusse & Internationale Buslinien: Für grenzüberschreitende und nationale Langstrecken stehen moderne, komfortable Fernbusse (u. a. von Cruz del Sur, Civa oder Movil Bus) zur Verfügung. Auf Langstrecken werden verstellbare Schlafsessel (Cama / Liegesessel) und Bordservice angeboten. Eine Vorabreservierung wird empfohlen. Zustand des Straßennetzes & Maut: Die Wüstenautobahn Panamericana verläuft in Nord-Süd-Richtung durchgehend asphaltiert an der Küste. Auf vielen Abschnitten wird eine Streckenmaut (Peaje) erhoben, die in bar (Soles) zu entrichten ist. In den Anden sind die Strecken oft kurvenreich und eng; während der Regenzeit (November bis März) kann es durch Erdrutsche (Huaycos) zu Straßensperrungen kommen. Erforderliche Dokumente: Selbstfahrer benötigen neben dem nationalen Führerschein zwingend den Internationalen Führerschein im Original sowie den Reisepass. Bei Grenzübertritt mit dem Fahrzeug sind gesonderte Zollpapiere erforderlich.Mit der Bahn
Grenzüberschreitender Bahnverkehr:
Es besteht derzeit weitgehend kein regulärer internationaler Schienenpersonenverkehr nach Peru. Eine Ausnahme bildet die historische Bahnverbindung im äußersten Süden des Landes:
Tacna (Peru) – Arica (Chile): Der grenzüberschreitende Schienenbus (Ferrocarril Tácna-Arica) verbindet die peruanische Grenzstadt Tacna mit Arica an der chilenischen Küste. Die eingleisige Strecke dient vor allem dem lokalen Grenzverkehr. Die Fahrzeit beträgt etwa 1,5 Stunden. Übrige Nachbarstaaten: Mit Ecuador, Kolumbien, Brasilien und Bolivien existieren keine aktiven Grenzübergänge per Personenzug. Grenzübertritte aus diesen Ländern erfolgen ausnahmslos auf dem Landweg per Fernbus / Pkw, auf dem Wasserweg oder per Flugzeug.Mit dem Schiff
Aufgrund der Geografie Südamerikas gibt es keine regulären internationalen Linienschiff- oder Fährverbindungen nach Peru. Die Anreise auf dem Wasserweg beschränkt sich im Wesentlichen auf internationale Kreuzfahrten sowie lokale Fluss- und Seeverbindungen im Grenzraum:
Kreuzfahrthäfen an der Pazifikküste: Callao (Lima): Der bedeutendste Handelshafen Perus ist der zentrale Anlaufpunkt für internationale Kreuzfahrtschiffe auf Südamerika- und Weltreisen. Vom Hafen gelangen Passagiere per Bus oder Taxitransfer ins Zentrum von Lima sowie nach Miraflores. San Martín / Pisco (Paracas): Wichtiger Ausflughafen im Süden für Touren zu den bekannten Ballestas-Inseln und ins Paracas-Nationalreservat. Salaverry (Trujillo) & Matarani (Arequipa): Werden gelegentlich von Expeditions- und Kreuzfahrtschiffen auf Routen entlang der Pazifikküste angesteuert. Grenzübertritte auf dem Fluss- & Seeweg: Amazonas-Grenzdreieck (Iquitos / Santa Rosa): Über den Amazonas verläuft der Flussverkehr im Dreiländereck Peru, Kolumbien (Leticia) und Brasilien (Tabatinga). Boote verbinden die peruanische Insel Santa Rosa mit Leticia und Tabatinga, von wo aus Schiffe weiter nach Iquitos oder Manaus verkehren. Titicaca-See (Peru / Bolivien): Auf dem Titicaca-See finden keine Linienfähren zwischen Puno und Copacabana statt; der Transport zwischen beiden Ländern erfolgt regulär auf dem Landweg (über Kasani oder Desaguadero). Ausflugskatamarane und Boote verkehren vor allem im Rahmen organisierter Ausflugstouren.Der Hafen von Callao ist feste Station bei Südamerika-Etappen, Transpazifik-Routen und Weltreisen zahlreicher internationaler wie deutschsprachiger Kreuzfahrtanbieter:
Deutschsprachige Veranstalter & Expeditionsschiffe: Phoenix Reisen: Bietet regelmäßige Südamerika-Passagen, Südsee-Routen und Abschnitte von Weltreisen (z. B. mit der MS Artania oder MS Amera) mit Mehrtagesstopps in Callao an. Hapag-Lloyd Cruises: Fährt Callao regelmäßig im Rahmen von Expeditions- und Luxuskreuzfahrten (z. B. mit den Schiffen der HANSEATIC-Klasse oder der MS Europa 2) an. Plantours Kreuzfahrten: Bedient die Strecke entlang der pazifischen Südamerika-Küste gelegentlich auf Langstrecken- und Expeditionsrouten. Internationale Groß- Reedereien: Princess Cruises, Holland America Line & Celebrity Cruises: Regelmäßige Anläufe auf Südamerika-Rundreisen zwischen Valparaíso (Chile), Panama und Florida. MSC Cruises, Costa Kreuzfahrten & P&O Cruises: Bieten Callao vor allem im Rahmen ihrer mehrmonatigen Weltreisen (World Cruises) als zentralen Ausflughafen für Landausflüge nach Lima und Cusco/Machu Picchu an.Praxishinweis für Kreuzfahrtpassagiere:
Viele Reedereien bieten während des Stopps in Callao organisierte Overland-Ausflüge per Inlandsflug nach Cusco und Machu Picchu mit anschließender Wiedereinschiffung im nächsten Hafen (z. B. in San Martín/Pisco oder Guayaquil in Ecuador) an. Eine frühzeitige Reservierung über die Reederei wird wegen der Flug- und Zugkapazitäten dringend empfohlen.
Amazonas-Schiffsverbindungen im Dreiländereck (Iquitos – Leticia – Tabatinga):
Iquitos, die größte nur per Flugzeug oder Schiff erreichbare Stadt Perus, ist über den Amazonas direkt mit den Nachbarstädten Leticia (Kolumbien) und Tabatinga (Brasilien) im Dreiländereck verbunden. Für die Flussfahrt stehen zwei Transportvarianten zur Auswahl:
Schnellboote (Lanchas Rápidas / Ferries): Motorisierte Schnellboote (wie z. B. von Consorcio Fluvial del Amazonas / Ferry Amazonas oder Transporte Fluvial Zoe Alexa) verkehrten regelmäßig zwischen Iquitos (Hafen Puerto Enapu/Masusa) und der peruanischen Grenzinsel Santa Rosa (direkt gegenüber von Leticia/Tabatinga). Fahrzeit: Stromabwärts von Iquitos nach Santa Rosa/Leticia ca. 10 bis 12 Stunden; stromaufwärts von Santa Rosa nach Iquitos ca. 12 bis 14 Stunden. Ausstattung: Feste Sitzplätze, Verpflegung an Bord und Bordtoilette. Eine Reservierung einige Tage im Voraus wird dringend empfohlen. Traditionelle Fracht- & Passagierschiffe (Lanchas / Frachtboote): Für abenteuerlustige Reisende stehen die großen mehrstöckigen Holz- und Stahlfrachter zur Verfügung. Fahrzeit: Ca. 2,5 bis 3 Tage (stromabwärts) bzw. 3 bis 4 Tage (stromaufwärts). Ausstattung: Die Übernachtung erfolgt in selbst mitgebrachten Hängematten auf dem offenen Deck. Einfache Mahlzeiten sind meist im Ticketpreis enthalten.Wichtige Formalitäten beim Grenzübertritt:
Passagiere müssen bei der Aus- oder Einreise am peruanischen Migrationsbüro auf der Insel Santa Rosa ihren Ausreisestempel abholen, bevor sie mit einem kleinen Fluss-Taxi (ca. 10 Minuten Fahrzeit) nach Leticia (Kolumbien) oder Tabatinga (Brasilien) übersetzen, um dort die jeweiligen Einreisestempel einzuholen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Inlandsflüge
Aufgrund der gewaltigen Entfernungen und der anspruchsvollen Topografie mit den steilen Pässen der Anden und dem unwegsamen Amazonas-Regenwald sind Inlandsflüge das mit Abstand praktischste und zeitsparendste Verkehrsmittel im Land. Dreh- und Angelpunkt fast aller Inlandsverbindungen ist der Flughafen Lima (LIM).
Die wichtigsten Fluggesellschaften im Inlandsverkehr:
LATAM Peru: Der unangefochtene Marktführer mit dem dichtesten Streckennetz und den frequentesten Verbindungen. LATAM fliegt von Lima aus nahezu alle regionalen Zentren an – darunter Cusco, Arequipa, Iquitos, Puerto Maldonado, Juliaca (Titicaca-See), Trujillo, Piura, Chiclayo und Cajamarca. Sky Airline Peru: Eine etablierte Chilenische Low-Cost-Airline, die ein wachsendes Streckennetz auf den Hauptrouten (z. B. Lima – Cusco, Arequipa, Piura, Tarapoto) mit oft sehr konkurrenzfähigen Tarifen bedient. Star Perú: Peruanische Fluggesellschaft, die vor allem Verbindungen zwischen Lima und Städten im Nordosten und Amazonasbecken (wie Pucallpa, Tarapoto, Iquitos, Chiclayo und Cajamarca) anbietet. Atsa Airlines: Spezialisierter regionaler Anbieter, der kleinere Inlandsflughäfen und abgelegene Regionalziele (wie Chachapoyas, Mazamari oder Huánuco) bedient.Schlüsselrouten & Flugzeiten:
Lima – Cusco: Die am stärksten frequentierte Flugstrecke des Landes. Die reine Flugzeit beträgt nur rund 75 Minuten. Wichtig: Der abrupte Höhenunterschied von Meeresspiegel-Niveau auf 3.400 m Höhe in Cusco ist eine spürbare Belastung für den Körper. Eine behutsame Akklimatisierung nach der Landung wird dringend empfohlen. Lima – Iquitos: Die größte Stadt Perus im Regenwald ist auf dem Landweg nicht erreichbar. Die direkte Flugzeit von Lima beträgt etwa 90 Minuten. Weitere Hauptstrecken: Lima – Arequipa (ca. 1 Std. 30 Min.), Lima – Puerto Maldonado (ca. 1 Std. 40 Min. direkt oder via Cusco), Lima – Juliaca/Titicaca-See (ca. 1 Std. 40 Min.).Wichtige Praxishinweise für Flugreisende:
Wetterbedingte Verzögerungen: Flüge in die Anden (insbesondere nach Cusco und Juliaca) sowie in den Regenwald sind anfällig für witterungsbedingte Dichte Wollenbildung und Nachmittagsgewitter. Es empfiehlt sich, stets Frühverbindungen am Morgen zu buchen, da diese die höchste Pünktlichkeitsrate aufweisen. Gepäckregeln bei Low-Cost-Tarifen: Bei den Basistarifen von Sky Airline, Star Perú und LATAM ist oft nur ein kleines Handgepäckstück (Personal Item) enthalten. Aufgabegepäck muss bei der Online-Buchung kostenpflichtig hinzugefügt werden. Hochsaison-Buchung: In der Trockenzeit und Hauptreisezeit (Mai bis September) sollten Inlandsflüge weit im Voraus reserviert werden.Bahn
Das peruanische Eisenbahnnetz dient heute primär dem Gütertransport sowie touristischen Spezialeinsätzen. Für Reisende spielen Bahnverbindungen jedoch eine herausragende Rolle – insbesondere für die Anreise nach Machu Picchu (Aguas Calientes / Machu Picchu Pueblo) sowie für Panoramarouten durch das Hochland der Anden.
1. Die Inka-Bahnstrecke nach Machu Picchu:
Da es keine Straßenverbindung nach Aguas Calientes gibt, ist die Bahn (neben Mehrtages-Trekkingtouren) der wichtigste Zugangsweg. Die Züge starten hauptsächlich in Ollantaytambo (im Heiligen Tal) sowie saisonal an den Stationen Poroy oder San Pedro bei Cusco. Zwei Bahngesellschaften bedienen diese Strecke:
Wichtiger Buchungshinweis: Zugtickets nach Machu Picchu müssen in der Hauptreisezeit (Mai bis September) zwingend mehrere Wochen bis Monate im Voraus gebucht werden. Zudem gelten strenge Gepäckbestimmungen (meist max. 5–8 kg Handgepäck pro Passagier; Hauptgepäck verbleibt im Hotel in Cusco/Ollantaytambo).
2. Panorama- & Luxuszüge im Hochland (Cusco – Puno – Arequipa):
PeruRail Titicaca: Ein historisch inspirierter Panoramazug, der die spektakuläre Tagesstrecke von Cusco über das peruanische Altiplano und den La-Raya-Pass (4.319 m) nach Puno am Titicaca-See zurücklegt (Fahrzeit ca. 10,5 Stunden; inkl. Drei-Gänge-Menü und Aussichtswagen). Belmond Andean Explorer: Der erste Luxus-Schlafwagenzug Südamerikas. Er verkehrt auf mehrtägigen Routen zwischen Cusco, Puno (Titicaca-See) und Arequipa. Die Reise bietet privaten Suiten-Komfort, Spa-Wagen und exklusive Ausflüge durch die Hochanden.3. Die Zentralbahn (Ferrocarril Central del Perú):
Eine der höchsten Normalspur-Eisenbahnstrecken der Welt führt von Lima über den Ticlio-Pass (4.818 m) nach Huancayo. Der Passagierzug (Tren Macho / Ferrocarril Central) verkehrt jedoch nur an wenigen ausgewählten Feiertagen im Jahr als touristische Sonderfahrt.
Bus
Fernbusse sind das wichtigste, preiswerteste und am weitesten verbreitete Verkehrsmittel in Peru. Das Busnetz ist hervorragend ausgebaut: Auf den Hauptverkehrsachsen an der Küste und zwischen den bedeutenden Zentren verkehren Busse in sehr dichten Zeitabständen. Selbst entlegene Regionen im Andenhochland und im Regenwald werden von lokalen Bussen und Kleinbussen (Combis) regelmäßig bedient.
Busgesellschaften & Fahrkomfort:
Etablierte First-Class-Anbieter: Unternehmen wie Cruz del Sur, Oltursa, Ittsa Bus, Civa und Movil Bus bieten auf den Hauptstrecken entlang der Panamericana sowie ins Hochland einen sehr hohen Sicherheits- und Komfortstandard. Für Langstrecken und Nachtfahrten empfehlen sich die sogenannten Buses Cama (Schlafbusse), die mit weit verstellbaren Liegesesseln (140° bis 180° Neigung), Klimaanlage, Bordservice, Snacks und WC ausgestattet sind. Peru Hop (Hop-on/Hop-off-System): Ein speziell auf internationale Reisende zugeschnittenes Busnetzwerk. Es verbindet Hauptziele wie Lima, Paracas, Huacachina, Arequipa, Cusco und Puno mit flexiblen Stopp-Möglichkeiten, Hotel-Pick-up und englischsprachigen Reiseleitern an Bord. Lokale Regionalbusse: Für Fahrten in kleinere Dörfer und auf Nebenstrecken stehen einfache Regionalbusse und Kleinbusse zur Verfügung. Diese sind oft einfacher ausgestattet und halten flexibel auf Zuruf.Busterminals in Lima (Wichtiger Praxishinweis):
In Lima gibt es keinen zentralen Busbahnhof für alle Anbieter. Stattdessen betreiben viele Busunternehmen eigene private Terminals oder nutzen einen der großen Hauptbusbahnhöfe:
Gran Terminal Terrestre Plaza Norte: Das größte und modernste Busterminal im Norden der Stadt, genutzt von zahlreichen Fernbuslinien für Verbindungen in den Norden und Süden Perus. Eigene Terminals in San Isidro / La Victoria (Avenida Javier Prado): Viele etablierte Unternehmen (wie Cruz del Sur oder Oltursa) haben eigene, gut gesicherte Terminals entlang oder nahe der Avenida Javier Prado, was für Reisende aus Miraflores oder San Isidro sehr verkehrsgünstiger liegt. Terminal Yerbateros: Hauptanlaufstelle für Busse in die zentralen Anden (z. B. nach Huancayo und Tarma).Tipp: Prüfen Sie vor Fahrtantritt genau, von welchem Terminal Ihre gebuchte Busgesellschaft abfährt, da die Distanzen und Fahrzeiten zwischen den Terminals in Lima beträchtlich sein können. Für Nachtbusse und Verbindungen in der Hochsaison empfiehlt sich eine frühzeitige Online-Reservierung.
In den Städten
Der städtische Nahverkehr in Peru ist von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich organisiert und reicht von modernen Massenverkehrsmitteln bis hin zu traditionell-informellen Minibussen und Dreirad-Taxis.
Nahverkehr in der Hauptstadt Lima:
Limas Verkehrssystem ist extrem dicht und umfasst sowohl moderne Hochkapazitätsnetze als auch ein weitverzweigtes Netz privater Kleinbusse:
Nahverkehr in weiteren Städten:
Cusco: Das historische Zentrum rund um die Plaza de Armas ist kompakt, steil und lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Viele Gassen im alten Inka-Viertel San Blas sind Fußgängerzonen oder für Autoverkehr gesperrt. Für Fahrten zu etwas außerhalb gelegenen Inka-Ruinen (wie Saqsayhuamán) oder in angrenzende Bezirke nutzen Besucher günstige Taxis oder lokale Minibusse (Combos / Microbuses). Arequipa: Das UNESCO-geschützte historische Zentrum rund um die Plaza de Armas und das Santa-Catalina-Kloster ist hervorragend zu Fuß erreichbar. Für Strecken zum Aussichtspunkt Yanahuara oder zum Flughafen stehen Taxis sowie Stadtbusse zur Verfügung. Iquitos (Amazonas): In der größten Dschungelstadt der Welt prägen knatternde Dreirad-Motorradtaxis (Mototaxis) das Stadtbild. Sie sind das Hauptverkehrsmittel für kurze Strecken im Stadtgebiet und bieten eine luftige, typisch amazonische Art der Fortbewegung. Die Fahrpreise sind sehr günstig und werden vor Fahrtantritt verhandelt.Taxi
Taxis sind in allen peruanischen Städtischen Zentren überall verfügbar, kostengünstig und ein zentrales Fortbewegungsmittel. Das Taxiwesen unterscheidet sich jedoch stark von europäischen Standards:
Keine Taxameter & Preisabsprache: Peruanische Taxis verfügen in der Regel über keine Taxameter. Der Fahrpreis wird vor dem Einsteigen direkt mit dem Fahrer verhandelt. Es empfiehlt sich, vorab im Hotel oder im Restaurant nach dem ortsüblichen Tarif für die geplante Strecke zu fragen, um Preisvorstellungen einschätzen zu können. Für die Bezahlung sollte passendes Bargeld in kleinen Soles-Scheinen bereitgehalten werden, da Taxifahrer oft kein Wechselgeld auf große Scheine haben. Registrierte Taxis vs. Inoffizielle Taxis: In den Großstädtischen Bereichen gibt es sowohl offizielle, registrierte Taxis (in Lima erkennbar an gelben Lackierungen, Dachschildern sowie gelben Registrierungsaufklebern mit der Kennzeichnung SETAME an den Seitenfentstern) als auch eine hohe Zahl inoffizieller Gelegenheits-Taxis. Aus Sicherheitsgründen – insbesondere nachts oder mit Gepäck – sollten ausschließlich registrierte Taxis genutzt oder Fahrten direkt über Rezeptionen bestellt werden.Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing):
In allen größeren Städten (darunter Lima, Cusco, Arequipa, Trujillo und Piura) sind moderne Ride-Hailing-Apps weit verbreitet und stellen für Reisende die sicherste und bequemste Option dar. Die Apps berechnen den Festpreis vorab digital, verfehlen Sprachbarrieren bei der Preisverhandlung und bieten eine GPS-Verfolgung der Fahrt:
Flughafen-Taxis am Flughafen Lima (LIM):
Sicherer Ankunftstransfer: Nach der Gepäckausgabe im Ankunftsbereich des Flughafens Lima sollten Sie die hartnäckigen inoffiziellen Taxifahrer vor dem Terminal meiden. Nutzen Sie stattdessen direkt die offiziellen, lizenzierten Schalter im Ankunftsgebäude (z. B. Taxi Green, Taxi Directo oder Taxi 365). Dort wird die Fahrt zu festen Festpreisen (je nach Zielzone, z. B. nach Miraflores oder San Isidro) vorab per Karte oder Bargeld bezahlt. Fahrzeiten einplanen: Für die Fahrt vom Flughafen in die touristischen Viertel Miraflores, San Isidro oder Barranco sollten Sie bei normalem Verkehr etwa 45 bis 60 Minuten, während der Rushhour (morgens und spätnachmittags) jedoch mindestens 1,5 bis 2 Stunden Fahrzeit einkalkulieren.Schiff & Fähren
Der Wasserverkehr ist in zwei Hauptregionen Perus ein unverzichtbares Transportmittel: im unwegsamen Amazonastiefland, wo Flüsse die Schienen und Straßen ersetzen, sowie auf dem Titicaca-See im Andenhochland.
1. Flussreisen im Amazonasbecken:
Da Städte wie Iquitos nicht an das peruanische Straßennetz angeschlossen sind, erfolgt der gesamte Personen- und Warentransport über die verzweigten Flusssysteme (Amazonas, Ucayali, Marañón):
2. Schifffahrt auf dem Titicaca-See:
Der Titicaca-See ist auf 3.812 m Höhe der höchste schiffbare See der Welt. Der Schiffsverkehr konzentriert sich auf den Haupt-Ausgangshafen **Puno**:
Vor Ort
Maut & Vignette
Auf einigen Abschnitten der peruanischen Autobahnen müssen Mautgebühren gezahlt werden. Die Höhe der Mautgebühren richtet sich nach der Fahrzeugklasse.
- Pkw bilden die Kategorie "livianos".
- Bei Bussen und Lkws richtet sich die Mautgebühr nach der Anzahl der Achsen.
- Für Motorräder muss keine Maut gezahlt werden.
Informationen zur Maut finden Sie hier.
Verkehrsbestimmungen
In Peru gilt Rechtsverkehr.
Höchstgeschwindigkeiten
- Innerorts: 30 - 50 km/h (Nahe von Schulen oder Spitälern 30 km/h)
- Auf zweispurigen Autobahnen innerorts: 80 km/h
- Außerorts: 100 km/h (Kfz mit Anhänger 80 km/h, Wohnwägen 90 km/h)
- Landstraßen: 60 km/h
Kindersicherung
Für den Transport von Kindern gibt es derzeit keine besonderen Bestimmungen. Kinder sollten aber immer entsprechend ihrer Größe und ihres Gewichtes in einer passenden Vorrichtung befördert werden. Zudem sollten Kinder unter 12 Jahren auf dem Rücksitz befördert werden.
Licht am Tag
Außerorts muss das Licht ganztägig, innerorts nur nachts eingeschalten sein.
Mitführpflichten
Das Mitführen eines Warndreiecks ist für alle Kfz verpflichtend.
Motorräder und Kleinkrafträder
Für Motorradfahrer gilt Sturzhelmpflicht. Außerdem ist das Tragen einer Warnweste verpflichtend. Sowohl Helm als auch Warnweste müssen die Kennzeichennummern notiert haben.
Parken
- Gelbe Linien und Straßenschilder weisen auf Parkverbote hin.
- In Großstädten ist das Parken im Zentrum eingeschränkt, Straßenschilder informieren über entsprechende Parkzeiten.
- In einem Abstand von 3 m ist das Parken vor Schulen, Theatern, Kirchen und Hotels verboten, wenn dies nicht im Zusammenhang mit den genannten Einrichtungen steht.
Promillegrenze
0,5 Promille
Zusätzliche Bestimmungen
Unfälle müssen der Polizei gemeldet werden. In Peru ist die Polizei als kontrollierendes und anzeigendes Organ tätig und nicht zur Entgegennahme von Strafgeldern ermächtigt. Allfällige Strafbelege sind bei der zuständigen Gemeindeverwaltung einzubezahlen. Bei Unfällen mit Verletzten ist die Polizei ermächtigt das Fahrzeug für bis zu 24 Stunden zu beschlagnahmen.
Feiertage
- 1. Jänner 2026: Neujahr
- 2. April 2026: Gründonnerstag
- 3. April 2026: Karfreitag
- 1. Mai 2026: Tag der Arbeit
- 29. Juni 2026: Fest vom Hl. Petrus und Hl. Paulus
- 28. Juli 2026: Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag
- 30. August 2026: Tag der Heiligen Rosa von Lima
- 8. Oktober 2026: Schlacht von Angamos
- 1. November 2026: Allerheiligen
- 8. Dezember 2026: Mariä Empfängnis
- 24. Dezember 2026: Heiligabend (halber Tag)
- 25. Dezember 2026: Weihnachten
Geld & Zahlungsmittel
Währung
Die offizielle Landeswährung Perus ist der Sol (Plural: Soles; Wäährungskürzel: S/; ISO-Code: PEN). Ein Sol ist unterteilt in 100 Céntimos.
Denominationen (Stückelung) im Umlauf:
Banknoten: Werden in den Werten **10, 20, 50, 100 und 200 Soles** ausgegeben. Sicherheitshinweis: Scheine im Wert von 100 und 200 Soles werden von kleinen Händlern, Taxifahrern und auf Märkten wegen Falschgeldangst und fehlendem Wechselgeld oft abgelehnt. Führen Sie für den Alltag vor allem 10-, 20- und 50-Soles-Scheine mit. Münzen: Werden im Wert von **1, 2 und 5 Soles** sowie **10, 20 und 50 Céntimos** genutzt. (Die früheren Münzen zu 1 und 5 Céntimos wurden von der Zentralbank aus dem Verkehr gezogen; Rechnungsbeträge bei Barzahlung werden im Supermarkt in der Regel zugunsten des Käufers auf die nächsten 10 Céntimos gerundet).Nutzung von US-Dollar & Euro in Peru:
US-Dollar (USD): Wird in touristischen Zentren, gehobenen Hotels, Reiseagenturen, Mietwagenstationen und für Fernbus- oder Flugtickets weitgehend als paralleles Zahlungsmittel akzeptiert. In einfachen Geschäften, auf Märkten und bei Taxifahrten muss jedoch ausnahmslos in Soles bezahlt werden. Wichtig: US-Dollar-Scheine werden nur angenommen, wenn sie **völlig unbeschädigt** sind (keine Risse, Knicke, Stempel oder Beschriftungen). Euro (EUR): Kann in Großstädtischen Wechselstuben (Casas de Cambio) problemlos in Soles umgetauscht werden, dient im Alltag jedoch nicht als direktes Zahlungsmittel.Geldwechsel & Warnung vor Falschgeld:
Wechselmöglichkeiten: Der Geldwechsel sollte primär in offiziellen Wechselstuben (Casas de Cambio) oder bei Banken erfolgen. Von fliegenden Straßenwechslern (Cambistas) wird aus Sicherheitsgründen abgeraten. Falschgeldkontrolle: In Peru ist Falschgeld im Umlauf. Prüfen Sie erhaltenes Wechselgeld stets auf die Sicherheitsmerkmale (Wasserzeichen, Farbwechsel-Tinte, Reliefdruck). Es ist in Peru völlig normal und akzeptiert, Geldscheine vor den Augen des Verkäufers genauer zu kontrollieren oder beschädigte Scheine abzulehnen.Kreditkarten
Die Akzeptanz von bargeldloser Kartenzahlung hat in Peru in den letzten Jahren stark zugenommen. Dennoch unterscheidet sich die Nutzungsmöglichkeit drastisch zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen.
Akzeptanz & Kartenarten:
Akzeptierte Karten: **Visa** ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Kartensystem in Peru, dicht gefolgt von **Mastercard**. Karten von *American Express* und *Diners Club* werden vor allem in gehobenen internationalen Hotelketten und Luxusrestaurants akzeptiert, ansonsten jedoch seltener angenommen. Einsatzbereiche: In Hotels, gehobener Gastronomie, Supermärkten, Mietwagenstationen, Museen und größeren Einzelhandelsgeschäften in Lima, Cusco, Arequipa und Trujillo ist die Kartenzahlung problemlos möglich. Auch kontaktloses Bezahlen (NFC, Apple Pay, Google Pay) verbreitet sich in den Ballungsräumen rasch. Bargeldpflicht für Kleinbeträge & ländliche Regionen: Auf lokalen Märkten, in kleinen Familienrestaurants (Chifas / Picanterías), bei Taxifahrten, in kleinen Lebensmittelgeschäften (Bodegas), in Dschungel-Lodges sowie für Beträge unter ca. 20 Soles ist Bargeld weiterhin unverzichtbar.Praxishinweis: In manchen kleineren Geschäften oder Restaurants wird bei Kartenzahlung ein Aufschlag von 3 bis 8 % verlangt oder eine Mindestzahlungssumme vorausgesetzt. Es empfiehlt sich daher, sich vor der Bestellung bzw. dem Kauf zu erkundigen.
Bankomat
Die Versorgung mit Bargeld an Geldautomaten (Cajeros Automáticos) ist in allen großen Städten wie Lima, Cusco, Arequipa und Trujillo sowie in den touristischen Hauptzentren problemlos möglich. Hauptbetreiber von Geldautomatennetzen sind etablierte peruanische Banken wie BCP (Banco de Crédito del Perú), BBVA, Interbank und Scotiabank.
Nutzung von Bank- & Kreditkarten am Automaten:
Kreditkarten (Visa & Mastercard): International gültige Kreditkarten (inkl. PIN) sind das zuverlässigste Zahlungsmittel für Bargeldabhebungen in Peru und werden an nahezu allen Geldautomaten akzeptiert. Karten von American Express und Diners Club werden seltener unterstützt. Debitkarten (Visa Debit & Debit Mastercard): Die von Banken herausgegebenen Debitkarten (z. B. Visa Debit oder Debit Mastercard) funktionieren an allen Geldautomaten mit dem entsprechenden Logo sehr zuverlässig. Ehemalige Bankomatkarte / Maestro / V-Pay: Bankomatkarten mit Maestro- oder V-Pay-Symbol werden an peruanischen Geldautomaten nur noch sehr eingeschränkt oder gar nicht akzeptiert. Reisende sollten sich nicht allein auf eine klassische Bankomatkarte verlassen, sondern stets mindestens eine physische Kredit- oder internationale Debitkarte mitführen.Gebühren, Währungsauswahl & Sicherheitshinweise:
Fremdgebühren der Automatenbetreiber: Fast alle peruanischen Banken erheben bei Abhebungen mit ausländischen Karten eine eigene Automatengebühr (in der Regel ca. **15 bis 25 Soles** pro Transaktion). Diese Fremdgebühr fällt zusätzlich zu etwaigen Gebühren der Heimatbank an. Größere Einzelabhebungen reduzieren den verhältnismäßigen Kostenanteil. Option für US-Dollar: Zahlreiche Geldautomaten in Peru bieten vor der Auszahlung die Wahl zwischen peruanischen **Soles (PEN)** und **US-Dollar (USD)** an. Wichtige Falle vermeiden (DCC – Dynamic Currency Conversion): Wählen Sie am Automaten-Bildschirm bei der Abrechnungsfrage **immer die Abrechnung in der Lokalwährung (Soles)** und lehnen Sie die direkte Umrechnung in Euro ab, da der vom Automaten angebotene Wechselkurs drastisch schlechter ist. Geldversorgung im ländlichen Raum: In kleineren Ortschaften, Bergdörfern oder im Dschungel gibt es oft keine Geldautomaten, oder diese sind temporär außer Betrieb/leer. Führen Sie für Ausflüge außerhalb der Hauptstädte stets ausreichend Bargeld in Soles mit. Sicherheit beim Geldabheben: Nutzen Sie vorzugsweise Geldautomaten, die sich **innerhalb von Bankfilialen**, Einkaufszentren oder Hotels befinden (idealerweise während der Öffnungszeiten). Vermeiden Sie freistehende oder schlecht beleuchtete Automaten auf der Straße sowie Abhebungen bei Dunkelheit.Tipp vor der Reise: Informieren Sie Ihre Bank vor der Abreise über Ihren Peru-Aufenthalt, um vorsorgliche Kartensperrungen wegen Sicherheitsüberprüfungen (Fraud Protection) bei Auslandszahlungen zu vermeiden.
Öffnungszeiten der Banken
Mo-Fr 09.00-17.00/18.00 Uhr, z. T. auch Sa 09.00-13.00 Uhr. Im Sommer können die Öffnungszeiten etwas abweichen.
Devisenbestimmungen
Keine Beschränkungen. Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Beträgen im Gegenwert von über 10.000 US$.
Bankomatkarte freischalten lassen
Durch die Sicherheitsfunktion "GeoControl" sind österreichische Bankomatkarten außerhalb Europas automatisch gesperrt. Um während der Reise Bargeld beheben zu können, muss die Bankomatkarte bei der Bank freigeschaltet werden.
Pannenhilfe & Notfall
Pannenhilfe
Bei Problemen mit Ihrem Mietwagen kontaktieren Sie bitte in erster Linie Ihren Vermieter.
Notrufnummern
- Polizei: 105
- Unfallrettung: 105 oder +51 1 416 67 77 (Alerta medical)
- Gesundheitliche Notfälle: 113 oder 117
- Feuerwehr: 116
- Touristenpolizei: +51 1 460 10 60
- ÖAMTC Weltreise-Krankenschutz: +43 1 25 120 00
ÖAMTC-Tipp
Vor Reiseantritt Notrufnummern im Mobiltelefon speichern.
Sitten & Gebräuche
Religion
81,3 % Katholiken. Protestantische Minderheit sowie Anhänger von Naturreligionen.
Sitten & Gebräuche
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Das Leben verläuft geruhsam, und die Peruaner begründen ihre Unpünktlichkeit lachend mit La Hora Peruana - die peruanische Zeit.
Kleidung: Legere Kleidung wird akzeptiert, am Abend zieht man sich allerdings etwas festlicher an. Zahlreiche Geschäftsleute tragen im Sommer Guayaberas (traditionelle Hemden ohne Krawatte). Shorts und Badebekleidung gehören an den Strand.
Trinkgeld: Rechnungen enthalten i. Allg. 15% für Bedienung. Ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5% wird erwartet. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Sehenswertes
Puno und Titicaca-See
Puno liegt auf der 3800 m hohen Callao-Hochebene. Überall kann man Kirchen der Kolonialzeit und präkolumbianische Überreste besichtigen. Puno ist das Zentrum peruanischer Folklore. Wollstoffe aus Alpaca werden angeboten, außerdem Torito de Pucara (Tongefäße) und Silberwaren. Der Titicaca-See wird als der höchstgelegene befahrbare See der Welt beschrieben.
Arequipa
Die »Weiße Stadt« liegt am Hang des 2359 m hohen Berges Misti. Der spanische Kolonialeinfluss ist überall zu sehen. Das Nonnenkloster von Santa Catalina bildet ein wunderschönes Stadtviertel.
Tacna
Die Kathedrale dieser Stadt an der chilenischen Grenze wurde von Eiffel entworfen, dem Erbauer des Pariser Eiffelturms. Das Eisenbahnmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert.
Lima
Im Stadtzentrum findet man Kirchen, Museen, Galerien und Denkmäler. Die Altstadt von Lima ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Kirche San Francisco ist berühmt für ihre Katakomben und ihre umfangreiche Sammlung alter Texte. Es gibt auch ein Stierkampf-Museum, das Museo Tourino.
Ayacucho
Ayacucho wird auch die »Stadt der hundert Kirchen« genannt. In den Geschäften werden handgearbeitete Keramik, Lederartikel, Stoffe und Schmuckstücke angeboten.
Cuzco
Diese Stadt liegt 3360 m über dem Meeresspiegel. Cuzco war die Hauptstadt der Inkas. Zahlreiche Ruinen der Inkazeit können besichtigt werden, besonders sehenswert ist der Coricancha, der Zweite Sonnentempel. Kirchen wie La Merced und das dazugehörige Kloster San Francisco Belén de los Reves aus dem 17. Jahrhundert sowie die Klöster Santa Clara und San Blas stellen eine eindrucksvolle Mischung von spanischer und indianischer Architektur dar. Der Markt von Cuzco ist eine besondere Attraktion. Von der Ruine der Sacsahuaman-Festung ist die Aussicht auf die Stadt atemberaubend. Leicht erreichbar sind die Inkastätten Kkenkko, Puca Pucara, die Ruinen von Machay, Pisac, Ollantaytambo - und Macchu Picchu.
Ica und Nazca
Die Museen beider Städte enthalten Ausstellungsstücke aus der Zeit vor den Inkas. In der Nähe von Nazca findet man die mysteriösen »Landebahnen Außerirdischer«, die Erich von Däniken in seinen Büchern beschrieben hat. Die Fluggesellschaft Nazca Lines veranstaltet preiswerte Rundflüge über dieses Gebiet.
Trujillo und Chan-Chan
Chan-Chan ist die größte aus Lehm gebaute Stadt der Welt und wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Chiclayo
Chiclayo ist ein Ort im Norden des Landes, in dessen Nähe es archäologische Ausgrabungsstätten gibt: Tucume, Batán und Huaca Rajada, wo 1987 das Grabmal des Señor de Sipán gefunden wurde, das aus der Moche-Periode stammt und ca. 1600 Jahre alt ist.
Tumbes
Die nördlichste Stadt Perus ist ein bedeutendes Sport- und Fischereizentrum.
Macchu Picchu
Macchu Picchu ist von Cuzco mit der Bahn oder zu Fuß auf dem Inka-Pfad erreichbar. Es gibt Regionalzüge, Touristenzüge und die schnelleren Autovagons. Die Fahrt dauert mehrere Stunden. Am Kilometerstein 88 kann man aussteigen und den Weg auf dem Inka-Pfad fortsetzen. Von hier aus beträgt der Fußweg ca. 30 km zu den Ruinen. Das Gelände ist schwierig, und man sollte mindestens drei Tage für den Weg rechnen. Das Nationale Kulturinstitut Perus hat die erlaubte Besucherzahl auf 2.500 Personen pro Tag begrenzt. Der Macchu Picchu darf nur in Begleitung eines Tourguides betreten werden (max. gruppengröße: 16 Personen). Es gibt Morgentickets, die von 06:00-12:00 Uhr gelten und Nachmittagstickets, die von 12:00-17:30 Uhr gelten.
Straßennetz
Das peruanische Straßennetz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die wichtigste Lebensader des Landes ist die durchgehend asphaltierte Küstenautobahn Carretera Panamericana, die das Land von Tumbes im Norden an der ecuadorianischen Grenze bis nach Tacna im Süden an der chilenischen Grenze durchmisst und Küstenstädte wie Piura, Trujillo, Lima, Ica und Arequipa miteinander verbindet.
Die wichtigsten Verbindungen & Panoramarouten:
Transandina-Routen (Küste ins Hochland): Mehrere gut ausgebaute Verbindungsstraßen führen von der Küste über spektakuläre Andenpässe ins Hochland – darunter die Strecke von Lima über Huancayo ins Amazonasbecken nach Pucallpa sowie die Hauptrouten nach Huaraz (Cordillera Blanca), Arequipa und Cusco. Die Route Cusco – Puno (Ruta del Sol): Eine der landschaftlich reizvollsten Hochlandstraßen Amerikas. Sie führt über das peruanische Altiplano vorbei an traditionellen Dörfern, den Inka-Ruinen von Raqch'i und dem La-Raya-Pass (4.335 m ü. d. M.) direkt zum Titicaca-See. Das Heilige Tal der Inka (Sacred Valley): Die Straßen zwischen Cusco, Pisac, Urubamba und Ollantaytambo sind gut ausgebaut und bieten spektakuläre Ausblicke auf terrassierte Hanglandschaften und Dreitausender. Der Norden & Chachapoyas: Im Norden Perus schlängeln sich Gebirgsstraßen durch beeindruckende Nebelwälder und tiefe Flusstäler zu historischen Stätten wie der Bergfestung Kuélap und dem Gocta-Wasserfall.Das peruanische Straßennetz hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert. Die wichtigste Lebensader des Landes ist die durchgehend asphaltierte Küstenautobahn Carretera Panamericana, die das Land von Tumbes im Norden an der ecuadorianischen Grenze bis nach Tacna im Süden an der chilenischen Grenze durchmisst und Küstenstädte wie Piura, Trujillo, Lima, Ica und Arequipa miteinander verbindet.
Die wichtigsten Verbindungen & Panoramarouten:
Transandina-Routen (Küste ins Hochland): Mehrere gut ausgebaute Verbindungsstraßen führen von der Küste über spektakuläre Andenpässe ins Hochland – darunter die Strecke von Lima über Huancayo ins Amazonasbecken nach Pucallpa sowie die Hauptrouten nach Huaraz (Cordillera Blanca), Arequipa und Cusco. Die Route Cusco – Puno (Ruta del Sol): Eine der landschaftlich reizvollsten Hochlandstraßen Amerikas. Sie führt über das peruanische Altiplano vorbei an traditionellen Dörfern, den Inka-Ruinen von Raqch'i und dem La-Raya-Pass (4.335 m ü. d. M.) direkt zum Titicaca-See. Das Heilige Tal der Inka (Sacred Valley): Die Straßen zwischen Cusco, Pisac, Urubamba und Ollantaytambo sind gut ausgebaut und bieten spektakuläre Ausblicke auf terrassierte Hanglandschaften und Dreitausender. Der Norden & Chachapoyas: Im Norden Perus schlängeln sich Gebirgsstraßen durch beeindruckende Nebelwälder und tiefe Flusstäler zu historischen Stätten wie der Bergfestung Kuélap und dem Gocta-Wasserfall.Wichtige Praxishinweise für Selbstfahrer:
Mautgebühren (Peajes): Auf der Panamericana sowie auf den wichtigsten ausgebauten Inlandsstraßen wird eine Streckenmaut erhoben. Die Gebühren liegen meist zwischen 10 und 20 Soles (PEN) pro Mautstelle und müssen in bar in peruanischen Soles bezahlt werden. Tankstellennetz: Entlang der Panamericana und rund um die Großstädte ist das Tankstellennetz (u. a. von Repsol, Primax und Pecsa) hervorragend ausgebaut. Im entlegenen Andenhochland und im Regenwald können die Abstände zwischen Tankstellen jedoch groß sein; eine rechtzeitige Betankung vor Passüberquerungen wird dringend empfohlen. Straßenzustand & Wetterrisiken: Während die Panamericana flach und gut zu befahren ist, erfordern die Gebirgsstraßen wegen steiler Abgründe, enger Kurven und unbeleuchteter Abschnitte erhöhte Konzentration. In der Regenzeit (November bis März) muss im Hochland mit Erdrutschen (Huaycos) und temporären Sperrungen gerechnet werden. Nachtfahrten über Land sollten vermieden werden.Staßenklassifizierung
Das peruanische Straßennetz gliedert sich offiziell in drei Hauptkategorien, die sich in Ausbauzustand und Zuständigkeit unterscheiden:
Nationalstraßen (Rutas Nacionales – Kürzel PE): Das Rückgrat des peruanischen Fernstraßennetzes. Zu den wichtigsten Achsen gehören die küstennahe Panamericana (PE-1, unterteilt in PE-1N nach Norden und PE-1S nach Süden), die zentralen Anden-Trassen (PE-3 / Longitudinal de la Sierra) sowie die Carretera Interoceánica, die Perus Pazifikküste mit dem Amazonasbecken und der brasilianischen Grenze verbindet. Diese Strecken sind weitgehend zweispurig oder mehrspurig asphaltiert und werden kontinuierlich gewartet. Departement-Straßen (Rutas Departamentales): Verbinden Provinzen und größere Orte innerhalb der jeweiligen Regionen (Departements). Der Zustand reicht von gut ausgebauten, teils neu asphaltierten Landstraßen bis hin zu Schotterpisten in entlegenen Gebirgsregionen. Gemeindestraßen & Pisten (Rutas Vecinales): Verbindungswege zu kleineren Landgemeinden und Dörfern. Diese Strecken sind meist unbefestigt (Natur- und Schotterpisten), staubig in der Trockenzeit und extrem matschig während der Regenzeit.Mautsystem (Peajes) auf Fernstraßen:
Auf den privaten Konzessionsabschnitten der Nationalstraßen – insbesondere auf der Panamericana sowie den Hauptzubringern ins Hochland – betreiben die Mautgesellschaften moderne Mautstationen (Peajes). Die Mautgebühren orientieren sich am Fahrzeugtyp (PKW zahlen in der Regel einen Festbetrag pro Achse/Streckenabschnitt von ca. 8 bis 15 Soles). Mautgebühren müssen an den Mautstellen ausnahmslos in bar in peruanischen Soles (PEN) entrichtet werden; Kartenzahlung ist nur vereinzelt verfügbar.
Zustand der Straßen
Straßenzustand, Fahrbedingungen & Regenzeit-Risiken:
Der Zustand der Verkehrswege in Peru unterscheidet sich je nach geografischer Region und Streckenkategorie erheblich. Während die Küsteninfrastruktur sehr modern ist, erfordern Fahrten in den Anden und im Amazonastiefland vorausschauende Planung:
Küstenregion (Panamericana): Die Pan-American Highway ist hervorragend ausgebaut, weitgehend mehrspurig oder breit zweispurig asphaltiert und ermöglicht schnelles, sicheres Verreisen zwischen allen Küstenstädten. Andenhochland (Sierra): Die wichtigsten Verbindungsachsen zwischen den touristischen Zentren (wie Lima – Arequipa – Cusco – Puno) wurden in den letzten Jahren umfassend ausgebaut und asphaltiert. Dennoch stellen steile Steigungen, enge Serpentinen, fehlende Leitplanken und unbeleuchtete Fahrzeuge bei Dunkelheit eine Herausforderung dar. Nebenstrecken und Zufahrten zu abgelegenen Bergdörfern sind oft Schotterpisten (Pistas de Trocha) voller Schlaglöcher, für die ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder Allradantrieb (4x4) dringend empfohlen wird. Amazonasbecken (Selva): Das Straßennetz im Regenwald ist sehr dünn. Die wenigen Pisten verwandeln sich bei starken Regenfällen rasch in unpassierbare Schlammstrecken. Städte wie Iquitos sind Straßennetz-technisch nicht angebunden.Besondere Risiken während der Regenzeit (November bis März):
Während der sommerlichen Niederschlagsperiode (besonders intensiv von Dezember bis März) kommt es im Andenraum regelmäßig zu Erdrutschen, Gerölllawinen und Schlammlawinen (lokal als Huaycos bezeichnet). Diese blockieren nicht selten Hauptverkehrsadern und Verbindungsstraßen zwischen Küste und Hochland für mehrere Stunden oder Tage. Fahrzeugpannen auf abgelegenen Strecken sind keine Seltenheit.
Praxishinweise für Selbstfahrer:
Erkundigung vor Ort: Erkundigen Sie sich vor Fahrtantritt außerhalb der Hauptkorridore bei der Verkehrspolizei (Policía de Carreteras) oder lokalen Busunternehmen über die aktuellen Fahrbedingungen. Nachtfahrten vermeiden: Aufgrund von unbeleuchteten Hindernissen, freilaufendem Vieh, fehlender Straßenbeleuchtung und Sicherheitsrisiken sollte auf Überlandfahrten bei Dunkelheit konsequent verzichtet werden.Telefon & Internet
Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0051.
Mobiltelefon
Die Mobilfunkabdeckung in Peru ist in den städtischen Zentren, entlang der Küste und auf den Hauptverkehrsachsen sehr gut ausgebaut. In Großstädten steht in der Regel schnelles 4G/4G+ und in Teilen von Lima bereits 5G zur Verfügung.
Mobilfunkbetreiber & PrePaid-SIM-Karten:
Hauptanbieter: Die führenden Netzbetreiber im Land sind Claro Perú, Movistar Perú, Entel Perú und Bitel. Claro und Movistar verfügen in der Regel über die flächendeckendste Abdeckung im Hochland und im Hinterland. Erwerb & Registrierung: PrePaid-SIM-Karten (Chips Prepago) sind an den internationalen Flughäfen (z. B. Lima), in offiziellen Filialen der Betreiber sowie in autorisierten Geschäften erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung der SIM-Karte ist das **Vorlegen des Original-Reisepasses** zwingend erforderlich. Auch die Nutzung von eSIMs ist vorab online oder vor Ort möglich. Guthaben aufladen (Recargas): PrePaid-Datenpakete sind preiswert und lassen sich in fast allen Supermärkten, Apotheken (z. B. Inkafarma, Mifarma), Kiosken (Bodeags) und Tankstellen problemlos auffüllen.Netzabdeckung in abgelegenen Regionen & Dschungel-Lodges:
Anden & Trekkingrouten: In abgelegenen Hochlandregionen, auf Gebirgsstraßen sowie auf Mehrtages-Trekkingrouten (wie Teilen des Inka-Trails oder der Cordillera Blanca) ist der Empfang stark eingeschränkt oder nicht vorhanden. Auch direkt auf dem Areal von Machu Picchu schwankt das Signal stadt- und geländeabhängig. Für Notfälle nutzen professionelle Trekking-Guides auf abgelegenen Routen Satelliten-Kommunikationsgeräte. Amazonasbecken: Außerhalb der größeren Fluss-Städte (wie Iquitos oder Puerto Maldonado) bricht das Mobilfunknetz im Dschungel schnell ab. Viele Abenteuer- und Natur-Lodges betreiben Stromgeneratoren oder Solaranlagen nur zu bestimmten Tageszeiten und bieten bewusst keinen oder nur sehr eingeschränkten Mobilfunk- und WLAN-Empfang an.Internet
Der Zugang zum Internet über WLAN (Wi-Fi) ist in den touristischen Regionen und städtischen Zentren Perus weit verbreitet und für Reisende problemlos nutzbar.
Verfügbarkeit & Verbindungsqualität nach Regionen:
Lima & Küstenstädte: In den Hauptbezirken Miraflores, San Isidro und Barranco sowie in den meisten Hotels, Hostels, Restaurants und Cafés steht schnelles, meist kostenloses WLAN zur Verfügung. Die Bandbreite ist in der Regel stabil und eignet sich gut für Videocalls, Streaming und digitales Arbeiten. Zudem bieten viele Stadtverwaltungen kostenlose öffentliche WLAN-Hotspots auf zentralen Plätzen (Plazas de Armas) an. Cusco & Heiliges Tal: Im historischen Zentrum von Cusco und in den Orten des Heiligen Tals bieten fast alle Unterkünfte und zahlreichen Gastronomiebetriebe freien Internetzugang. Direkt auf dem Areal der Inka-Stätte Machu Picchu ist der Empfang aufgrund der tiefen Kessellage im Nebelwald jedoch extrem stark eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Ländliche Regionen & Regenwald: In kleineren Ortschaften im Andenhochland beschränkt sich der Festnetz-Internetzugang oft auf einfache Internetcafés (Cabinas de Internet) oder einfache Gemeindeanschlüsse. In Dschungel-Lodges im Amazonasbecken wird der Internetzugang häufig bewusst minimiert oder gar nicht angeboten.Tipp für unterwegs: Wer während Rundreisen und auf Überlandstrecken auf eine durchgehende Verbindung angewiesen ist, fährt mit einer lokalen PrePaid-SIM-Karte inklusive Datenpaket am zuverlässigsten.
Wichtige Kontakte
Botschaften
Botschaft der Republik Peru
+43 1 713 43 77
embajada@embaperu.at
www.consulado.pe/es/viena/Paginas/Inicio.aspx
Österreichische Botschaft in Lima
+51 1 442 05 03
lima-ob@bmeia.gv.at
www.bmeia.gv.at/oeb-lima
Notrufnummer des österreichischen Außenministeriums
+43 190 115 4411
Tourismusvertretung
Comisión de Promoción del Perú (PromPeru), Lima
www.peru.travel/de