7 EMOTION Christophorus Rasche Hilfe nach Kitesurfunfall Dank der schnellen Reaktion anderer Wassersportler:innen konnte der Verletzte rasch versorgt werden. Nach einem Kitesurfunfall in Podersdorf am Neusiedler See waren es zunächst andere Wassersportler:innen, die die Versorgung des Verunglückten in die Wege leiteten. Sie halfen dem Verunglückten, brachten ihn sicher ans Ufer, setzten einen Notruf ab und wiesen die anrückenden Einsatzkräfte ein. Wenig später übernahmen ein Rotkreuz-Team und die Crew von Christophorus 18 die notfallmedizinische Versorgung. Danach wurde der Patient zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Eisenstadt geflogen, das er bald wieder verlassen konnte. Das rasche und umsichtige Handeln der Augenzeug:innen war nicht nur bei diesem Notfall entscheidend. Ersthelfer:innen sind immer das wichtigste Glied der Rettungskette. Auf der Suche nach einem Landeplatz. Übernahme des Patienten am Dachlandeplatz des Krankenhauses in Verona. Sicher zurück nach Österreich Nach einem Verkehrsunfall in Italien organisierte der ÖAMTC die Rückholung eines österreichischen Patienten von Verona nach Innsbruck. Der Intensivtransporthubschrauber (ITH) der ÖAMTC-Flugrettung führte kürzlich eine internationale Rückholung durch. Ein österreichischer Patient wurde nach einem Verkehrsunfall vom Universitätsklinikum Verona in die Uniklinik Innsbruck verlegt. Solche Transporte erfordern eine sorgfältige medizinische und organisatorische Planung, damit die Patient:innen auch über längere Distanzen sicher und kontinuierlich betreut werden können. Die Rückholung erfolgte im Auftrag des ÖAMTC Schutzbriefs, der Mitglieder des Mobilitätsclubs auch bei medizinischen Notfällen im Ausland unterstützt und die Heimreise in eine geeignete Behandlungseinrichtung ermöglicht. Rettung aus der Dunkelheit Ein nächtlicher Notfall am Hochkönig erforderte Anfang August das Zusammenspiel mehrerer Einsatzorganisationen. Anfang August geriet ein Bergsteiger nach Einbruch der Dunkelheit beim Abstieg vom Hochkönig in unwegsames Gelände. Er verstieg sich und befand sich schließlich in absturzgefährdetem Terrain. Da er weder vor noch zurück konnte, setzte er einen Notruf ab. Während sich über der Region bereits eine Gewitterfront aufbaute, lief die Rettungsaktion an. Zunächst gelang es der Flugpolizei, den Mann aus der Luft zu lokalisieren. Mithilfe der übermittelten Koordinaten machte sich ein Team der Bergrettung Werfen auf den Weg zum Einsatzort. Aufgrund der schwierigen Bedingungen wurde zusätzlich die Crew von Christophorus 14 aus Niederöblarn angefordert. Mithilfe der am Hubschrauber montierten Seilwinde konnte der Alpinist schließlich sicher aus seiner misslichen Lage geborgen werden. Er blieb unverletzt und wurde ins Tal geflogen. Für die Einsatzkräfte endete die Rettungsaktion erst in den frühen Morgenstunden. Ausleuchtung des Notfallorts.
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