Christophorus Magazin

6 EMOTION Christophorus Dreharbeiten in Zams. Günter Grassinger hebt mit Christophorus 2 zu seinem letzten Einsatz ab. Ein Leben für die ÖAMTC-Flugrettung Abflug in den Ruhestand für Günter Grassinger nach über 30 Jahren im Cockpit. Mit seinem letzten Flug Anfang Mai ging bei der ÖAMTC-Flugrettung eine lange Pilotenkarriere zu Ende: Günter Grassinger verabschiedete sich nach mehr als 30 Jahren im Cockpit in den Ruhestand. Seit 2001 war er am Christophorus 2 in Krems im Einsatz, ab 2007 leitete er den Stützpunkt. Die Begeisterung für die Fliegerei begleitete Grassinger schon seit jungen Jahren. Nach seiner Ausbildung beim Bundesheer wurde er Einsatzpilot und später Fluglehrer, bevor er 1993 als Freelancer zur ÖAMTC-Flugrettung kam. Vier Jahre später folgte dann die fixe Anstellung. Bevor er seine Zelte in Krems aufschlug, war Grassinger in Innsbruck stationiert und als Springer auf mehreren Christophorus-Stützpunkten im Einsatz. In seine Amtszeit fiel auch die Einführung des Nachtflugbetriebs, die er maßgeblich mitgestaltete. Mehr als 8.000 Flugstunden und rund 10.200 Einsätze stehen am Ende seiner fliegerischen Laufbahn. Im Ruhestand freut sich der langjährige Pilot nun auf mehr Zeit mit seiner Familie und auf die Umsetzung privater Projekte im eigenen Garten. Karl Pramendorfer (Präsident ÖAMTC OÖ), LH Thomas Stelzer, LR Christine Haberlander und Marco Trefanitz (CEO ÖAMTC-Flugrettung) beim Pressetermin in Linz. Künftig rund um die Uhr im Einsatz Ausbau der 24/7-Verfügbarkeit in Oberösterreich und angrenzenden Regionen. Mit Christophorus Europa 3 nimmt im Herbst der vierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber den 24/7-Betrieb auf. Der Stützpunkt in Suben spielt aufgrund seiner Lage nahe der deutschen Grenze eine wichtige Rolle in der überregionalen Notfallversorgung. Durch den nächtlichen Flugbetrieb kann diese in Oberösterreich und den angrenzenden Regionen künftig weiter verbessert werden. So setzt die ÖAMTC-Flugrettung den weiteren Ausbau ihres rund um die Uhr verfügbaren Versorgungsnetzes erfolgreich fort. Lebensrettung ist Teamarbeit Ein Video zeigt, wie entscheidend das Zusammenspiel aller Beteiligten in der Notfallmedizin ist. Zum „Emergency Medicine Day“ am 27. Mai machten das Krankenhaus Zams, das Rote Kreuz Landeck und die Crew von Christophorus 5 die Bedeutung eingespielter Zusammenarbeit in der Notfallmedizin sichtbar. Gemeinsam produzierten sie ein Video, das die Rettung eines Tirolers nachstellt und dabei eindrucksvoll das nahtlose Ineinandergreifen der unterschiedlichen Organisationen und Institutionen zeigt. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Patienten, der seine Rettung selbst schildert. Das Video zeigt authentisch, wie wichtig abgestimmte Abläufe und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Ernstfall sind – von der präklinischen Versorgung bis zur weiteren Behandlung im Krankenhaus. Mit der gemeinsamen Aktion soll auf die tägliche Arbeit der Einsatzkräfte und medizinischen Teams aufmerksam gemacht werden, denn erfolgreiche Notfallversorgung funktioniert nur als Team. Das Video „Wenn Sekunden entscheiden“ kann hier angeschaut werden.

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