Länger als in den letzten Jahren müssen Auto- und Motorradfahrer darauf warten, dass in den Alpen die ersten Passstraßen, die in der kalten Jahreszeit geschlossen waren, wieder für den Verkehr freigegeben werden. Verantwortlich für die Verzögerung ist der lang anhaltende Winter mit beträchtlichen Schneemengen in höheren Lagen.
Länder-News
Alpenländer: Die ersten Wintersperren gehen zu Ende
Schweiz
In der Schweiz sind die Pässe San Bernardino, Flüela, Oberalp, Splügen und Col de la Croix wieder offen. Weitere geplante Freigaben betreffen den Forcola di Livigno und Albula (17. Mai).
Österreich
In Österreich öffneten bereits die Großglockner-Hochalpenstraße, die Kärntner Nockalmstraße sowie die Maltatal-Hochalmstraße. Der Eröffnungstermin für den Staller Sattel ist Dienstag, 14. Mai, 19:00 Uhr. Bis Pfingsten sollen dann die Silvretta Hochalpenstraße und das Vorarlberger Furkajoch befahrbar sein.
Frankreich und Italien
Von den italienischen Alpenpässen sind inzwischen Würzjoch und Penserjoch aus der Winterruhe zurückgekehrt. Bei den französischen Übergängen trifft dies für Allos und Mont Cenis zu. Dort sind die Schranken am 7. bzw. 8. Mai hoch gegangen.
Weitere Öffnungen in der zweiten Mailhälfte
Die meisten Alpenpässe, die im Winter gesperrt sind, werden erfahrungsgemäß in der zweiten Maihälfte freigegeben. Schlusslicht sind meist die Strecke über das Timmelsjoch vom Ötztal ins Südtiroler Passeiertal sowie in Italien der vor allem bei Motorradfahrern beliebte Gaviapass zwischen Bormio und Ponte di Legno. Bei beiden Hochalpenstraßen gehen die Schranken erst Anfang bis Mitte Juni hoch.
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