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ÖAMTC-Flugrettung: Verlässlich im Einsatz in außergewöhnlichen Zeiten

163 Einsätze in ganz Österreich Zwischen 23. und 29. März 2020.

ÖAMTC Flugrettung © ÖAMTC
ÖAMTC Flugrettung  -  Intubationstraining mit Schutzausrüstung © ÖAMTC

Auch in der zweiten Woche des bundesweiten Ausnahmezustandes sind die Einsätze der ÖAMTC-Flugrettung reibungslos weitergelaufen. Zwischen 23. und 29. März starteten die Christophorus-Notarzthubschrauber zu 163 Einsätzen, acht davon während der Nachtstunden. 

Reinhard Kraxner, Geschäftsführer:

"Für uns war es von Anfang an selbstverständlich, die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft aufrecht zu erhalten. Denn wer rasche Hilfe braucht, soll diese auch bekommen - ganz gleich unter welchen Rahmenbedingungen."

Die Einsätze im Detail

Der Schwerpunkt der Einsätze lag einmal mehr bei internistischen und neurologischen Notfällen, darunter Herzinfarkte oder Schlaganfälle (95), gefolgt von Arbeits- (12) und Haushaltsunfällen (12).

Einsatzstärkster Stützpunkt war Christophorus 6 in Salzburg mit 24 Einsätzen, gefolgt von Christophorus Europa 3 in Suben (19) und Christophorus 10 in Linz (18). 

Wolfgang Voelckel, medizinischer Leiter:

"Überall In Europa stehen Flugrettungsbetreiber derzeit vor ähnlichen Herausforderungen. Wir stehen in engem Austausch mit unseren Kollegen in vielen europäischen Ländern und profitieren so gegenseitig von unseren Erfahrungen." 

Intubationstraining mit Schutzausrüstung

Nicht nur in Österreich führt die aktuelle Situation beinahe täglich zu neuen Erkenntnissen. Basierend darauf wurden diese Woche unter anderem Richtlinien für die Intubation und das Fliegen mit Schutzbekleidung entwickelt.

"Der Ausnahmezustand ist für unsere Crews mittlerweile zum Normalzustand geworden", hält Kraxner abschließend fest. "Dafür gebührt jedem Einzelnen und jeder Einzelnen großer Dank."

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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