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C33: Schwerer Motorradunfall am Heimweg

Direkter Weitertransport nach Erstversorgung

Christophorus 33 im Einsatz © ÖAMTC
Christophorus 33 im Einsatz © ÖAMTC

Am 12. September 2020 wurde der ÖAMTC-Intensivtransporthubschrauber (Christophorus 33), unmittelbar nach einer Notverlegung nach Linz zu einem schweren Motorradunfall mit Verbrennungsverletzungen nach Pregarten gerufen. Dank optimaler Zusammenarbeit der Leitstellen Nieder- und Oberösterreich wurde der gerade in unmittelbare Nähe befindliche Hubschrauber alarmiert.

Nur wenige Minuten später landete C33 bereits am Notfallort. Nach erfolgter notfallmedizinischer Erstversorgung wurde der Patient aufgrund seiner Polytraumatisierung  ins nahegelegene Traumazentrum UKH Linz geflogen. Nach der Übergabe im Schockraum konnte der Patient zunehmend stabilisiert werden, jedoch stand kurz nach erfolgter Notfalldiagnostik fest, dass eine Verlegung in ein Zentrum für Brandverletzte für das Überleben essentiell war. Christophorus 33, der durch das  "dual use" Konzept für Notfall-, Sekundär- und Intensivtransporte gleichermaßen zur Verfügung steht, führte unmittelbar den lebensrettenden Weitertransport ins AKH Wien an die Verbrennungsintensivstation durch.

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Thema Flugrettung

Die ÖAMTC-Flugrettung fliegt jährlich rd. 18.000 Einsätze. Das Ziel: Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Tausende Menschen verdanken der schnellen Hilfe aus der Luft ihr Leben und noch eine viel größere Zahl hat sich lange Aufenthalte in Krankenhäusern erspart.

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