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ÖAMTC: Lärmschutz und Motorradvergnügen sind kein Widerspruch

Mobilitätsclub unterstützt bewusstseinsbildende Kampagnen

Landschaftlich eindrucksvolle Strecken erfreuen sich bei Motorradfahrern großer Beliebtheit. "Auch wenn die meisten Biker rücksichtsvoll unterwegs sind, ist es unumstritten, dass es anderen nicht laut genug sein kann", weiß ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer. Für den Mobilitätsclub ist es auf der einen Seite nachvollziehbar, dass vielerorts Motorrad-Fahrverbote angedacht werden, um die Belastung durch den Verkehrslärm für Anrainer auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Aufgrund des rücksichtslosen Verhaltens einiger schwarzer Schafe gleich alle Biker in Sippenhaft zu nehmen, ist auf der anderen Seite jedoch auch nicht angemessen.

In einem ersten Schritt sollte es daher vor allem darum gehen, bei Motorradfahrern eine verantwortungsbewusste und rücksichtsvolle Fahrweise einzufordern. "Wir sind davon überzeugt, dass beides möglich sein kann – Lärmschutz und uneingeschränktes Motorradvergnügen", erklärt Hoffer. Daher unterstützt der ÖAMTC auch die Kampagne der Wirtschaftskammer "Lieber leise in die Zukunft als laut ins Out!". Diese hat sich zum Ziel gesetzt, Biker zur Rücksichtnahme auf lärmgeplagte Anwohner zu sensibilisieren. "Bewusstseinsbildende Maßnahmen sind ein wesentlicher Baustein zu einem respektvollen Miteinander", betont Hoffer. "Es braucht aber auch die Unterstützung der Exekutive, die Fahrer, die bewusst mit hoher Drehzahl und manipulierten oder nicht zugelassenen Auspuffanlagen unterwegs sind, konsequent aus dem Verkehr zieht."

Rückfragehinweis für Journalisten:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
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