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ÖAMTC-Flugrettung: Christophorus 9 im Jahr 2025 zu 1.449 Einsätzen alarmiert

Verlässliche Hilfe bei medizinischen Notfällen und Unfällen

Der in Wien stationierte Notarzthubschrauber Christophorus 9 hob im Jahr 2025 zu insgesamt 1.449 Einsätzen vom Dach des ÖAMTC-Mobilitätszentrums ab (2024: 1.692). Im Durchschnitt wurde der C9 damit etwa 4-mal pro Tag alarmiert.

Somit war der in Wien stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber einer der gefragtesten in ganz Österreich – nur Christophorus 6 (Salzburg, 1.735 Einsätze) und Christophorus Europa 3 (Suben, 1.468) wurden noch öfter angefordert.

Damit bestätigte sich erneut die wesentliche Rolle der ÖAMTC-Flugrettung für die medizinische Akutversorgung in Wien. "Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Momenten schnellstmöglich hochqualifizierte medizinische Hilfe an den Notfallort zu bringen", betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. "Dass auf diese Weise viele Leben gerettet wurden, ist dem Engagement unserer Teams in der Luft und am Boden, aber auch unserem Partner, der Berufsrettung Wien, zu verdanken. Ohne sie wäre die schnelle notfallmedizinische Versorgung in Wien und Umgebung nicht möglich."

Medizinische Notfälle prägen das Einsatzgeschehen

Den größten Anteil am Einsatzaufkommen machten auch dieses Jahr wieder internistische und neurologische Notfälle aus: In 680 Fällen – etwa bei akuten Herzerkrankungen oder Schlaganfällen – wurde der C9 alarmiert. Unfälle im Arbeits-, Schul-, Freizeit- oder häuslichen Umfeld waren mit 218 Einsätzen ein weiterer Schwerpunkt. Zu Verkehrsunfällen hob der Notarzthubschrauber 176-mal ab. Insgesamt handelte es sich bei 1.127 Einsätzen um sogenannte Primäreinsätze, bei denen Notärzt:innen und Flugretter:innen direkt zum Notfallort geflogen wurden, um Patient:innen vor Ort zu versorgen und anschließend in das medizinisch am besten geeignete Krankenhaus zu transportieren. "Die Zahlen, aber auch die Unterschiedlichkeit der Einsätze zeigen, wie wichtig der Christophorus 9 für eine lückenlose medizinische Versorgung der Bevölkerung ist", führt Trefanitz aus.

Österreichweite Einsätze auf konstant hohem Niveau

Österreichweit wurden die Christophorus-Crews 2025 zu insgesamt 21.650 Rettungsflügen alarmiert. Das entspricht durchschnittlich 59 Einsätzen pro Tag und unterstreicht die zentrale Rolle der ÖAMTC-Flugrettung innerhalb der notfallmedizinischen Versorgung in Österreich. "Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildeten Teams für die medizinische Versorgung in Österreich ist. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt – unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Gelände", unterstreicht Trefanitz.

Derzeit stehen österreichweit 18 ÖAMTC-Notarzthubschrauber ganzjährig für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung. Ergänzt wird die Flotte durch den bei Bedarf ebenfalls für Primäreinsätze eingesetzten Intensivtransporthubschrauber (ITH) sowie durch Christophorus 99, der zu besonders einsatzstarken Zeiten von Niederöblarn aus abhebt. Zusätzlich betreibt die ÖAMTC-Flugrettung vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen.

Rückfragehinweis für Journalist:innen:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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ÖAMTC-Flugrettung - Wien © ÖAMTC/Hnat
Christophorus 9 im Einsatz © ÖAMTC
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