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ÖAMTC-Flugrettung: Christophorus 11 im Jahr 2025 zu 1.068 Einsätzen alarmiert

Verlässliche Hilfe bei medizinischen Notfällen und Unfällen

Der in Klagenfurt stationierte Notarzthubschrauber Christophorus 11 hob im Jahr 2025 zu insgesamt 1068 Einsätzen ab. Damit bestätigte sich erneut die wesentliche Rolle der ÖAMTC-Flugrettung für die medizinische Akutversorgung in Kärnten. "Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation. Unsere Aufgabe ist es, in diesen Momenten schnellstmöglich hochqualifizierte medizinische Hilfe an den Notfallort zu bringen", betont Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung.

Im Durchschnitt wurde C11 damit etwa 3-mal pro Tag angefordert. Der überwiegende Teil der Einsätze entfiel dabei auf Kärnten, einige (5 Prozent) führten die Crews auch in benachbarte Bundesländer. "Gerade in einem Bundesland mit alpinem Gelände, zahlreichen Seen und teils langen Distanzen zu spezialisierten Krankenhäusern spielt der Notarzthubschrauber seine Stärken aus", so Trefanitz.

Medizinische Notfälle prägen das Einsatzgeschehen

Den größten Anteil am Einsatzaufkommen machten auch dieses Jahr wieder internistische und neurologische Notfälle aus. In 542 Fällen – etwa bei akuten Herzerkrankungen oder Schlaganfällen – wurde C11 alarmiert. Unfälle im Arbeits-, Schul-, Freizeit- oder häuslichen Umfeld waren mit 214 Einsätzen ein weiterer Schwerpunkt. Zu Verkehrsunfällen hob der Notarzthubschrauber 81-mal ab, zu Sport- und Freizeitunfällen im alpinen Gelände 71-mal. In 25 Fällen war eine Taubergung notwendig, da eine Landung direkt am Einsatzort nicht möglich war. Insgesamt handelte es sich bei 948 Einsätzen um sogenannte Primäreinsätze, bei denen Notärzt:innen und Flugretter:innen direkt zum Notfallort geflogen wurden, um Patient:innen vor Ort zu versorgen und anschließend in das medizinisch am besten geeignete Krankenhaus zu transportieren.

Zusätzliche Unterstützung in der Wintersaison

In der einsatzstarken Wintersaison ist zudem Alpin 1 in Patergassen stationiert. Dessen Crews absolvierten 2025 insgesamt 314 Einsätze, vor allem in den Kärntner Skigebieten rund um den Stützpunkt, aber auch darüber hinaus.

"Dass wir auch 2025 wieder so vielen Menschen helfen konnten, ist das Ergebnis perfekt eingespielter Teams – in der Luft wie am Boden", unterstreicht Trefanitz. "Unsere Pilot:innen, Flugretter:innen und Notärzt:innen arbeiten Hand in Hand mit Partnerorganisationen wie dem Roten Kreuz und der Bergrettung. Lebensrettung funktioniert nur gemeinsam."

Österreichweite Einsätze auf konstant hohem Niveau

Österreichweit wurden die Christophorus-Crews 2025 zu insgesamt 21.650 Rettungsflügen alarmiert. Das entspricht durchschnittlich 59 Einsätzen pro Tag und unterstreicht die zentrale Rolle der ÖAMTC-Flugrettung innerhalb der notfallmedizinischen Versorgung in Österreich. "Diese Zahlen zeigen einmal mehr, wie wichtig ein dichtes Netz an Stützpunkten und bestens ausgebildeten Teams für die medizinische Versorgung in Österreich ist. Unsere Crews stehen täglich dort im Einsatz, wo jede Minute zählt – unabhängig von Wetter, Tageszeit oder Gelände", unterstreicht Trefanitz.

Derzeit stehen österreichweit 18 ÖAMTC-Notarzthubschrauber ganzjährig für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung. Ergänzt wird die Flotte durch den bei Bedarf ebenfalls für Primäreinsätze eingesetzten Intensivtransporthubschrauber (ITH) sowie durch Christophorus 99, der zu besonders einsatzstarken Zeiten von Niederöblarn aus abhebt. Zusätzlich betreibt die ÖAMTC-Flugrettung vier saisonale Stützpunkte in Wintersportregionen.

Rückfragehinweis für Journalist:innen:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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Bilder & Grafiken

ÖAMTC-Flugrettung: 10 Jahre Nebeldurchstoß-Verfahren in Klagenfurt © ÖAMTC/Helge Bauer
ÖAMTC-Flugrettung: 10 Jahre Nebeldurchstoß-Verfahren in Klagenfurt © ÖAMTC/Helge Bauer
ÖAMTC-Flugrettung - Kärnten © ÖAMTC/Schornsteiner
Alpin_1 © ÖAMTC
Alpin_1_1 Alpin_1_Patergassen © ÖAMTC
Alpin_1_2 Alpin_1_Patergassen © ÖAMTC
ÖAMTC-Flugrettung: Einsätze im Winter © ÖAMTC/Postl
ÖAMTC-Flugrettung © ÖAMTC
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