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ÖAMTC: Betrug im Ausland – Vorsicht vor Trickbetrüger:innen

Falsche Pannenhilfe, Spiegeltrick und Co. – so schützen sich Reisende vor Betrugsmaschen

Vor allem in der Urlaubszeit werden Reisende, die mit dem Auto unterwegs sind, immer wieder Opfer von Betrugsmaschen. "Gerade Tourist:innen sind durch Sprachbarrieren und Ortsunkenntnis besonders anfällig für Trickbetrug – solche Fallen können jeden treffen und mitunter teuer werden", warnt ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Redel. "Die meisten Urlauber:innen kommen zum Glück nie mit Trickbetrüger:innen in Berührung. Dennoch lohnt es sich, die gängigsten Maschen zu kennen und im Ernstfall richtig zu reagieren."

Die häufigsten Betrugsmaschen in beliebten Urlaubsländern

* Spiegeltrick: Immer wieder berichten Urlauber:innen vom sogenannten Spiegeltrick. Dabei erzeugen Täter:innen durch einen Steinwurf oder einen ähnlichen Gegenstand einen lauten Knall am vorbeifahrenden Auto und behaupten anschließend, der:die Lenker:in habe den Außenspiegel ihres Fahrzeugs beschädigt. Danach wird eine sofortige Barzahlung gefordert. "Diese Betrugsmasche wird besonders häufig aus Italien gemeldet – dem beliebtesten Urlaubsland der Österreicher:innen. Gibt es keine Hinweise auf einen tatsächlichen Schaden, sollte man keinesfalls anhalten. Wer dennoch stehen bleibt, bleibt am besten im Fahrzeug und besteht darauf, die Polizei zu rufen – das schreckt die Täter:innen in der Regel ab", erklärt die Reiseexpertin.

* Pannenhilfe-Piraterie: Nach einer Panne auf einer ausländischen Autobahn taucht scheinbar zufällig innerhalb kürzester Zeit ein Abschleppdienst auf. Noch bevor Hilfe – etwa über die ÖAMTC Schutzbrief-Nothilfe – organisiert werden kann, bieten die vermeintlichen Pannenhelfer:innen ihre Dienste an. In der Stresssituation nehmen viele Betroffene das Angebot an. Das Fahrzeug wird jedoch nicht zur nächstgelegenen Werkstatt gebracht, sondern häufig in einen weit entfernten Betrieb – verbunden mit überhöhten Abschlepp- und Reparaturkosten. "Im Ernstfall sollte man unbedingt zuerst die ÖAMTC Schutzbrief-Nothilfe unter +43 1 25 120 00 kontaktieren. So wird Hilfe über verlässliche Partner vor Ort organisiert und eine Kostenübernahme kann sichergestellt werden", informiert Redel.

* Diebstahl durch manipulierte Panne: Bei dieser Masche werden während eines Zwischenstopps unbemerkt die Reifen des Fahrzeugs manipuliert. Nach der Weiterfahrt kommt es dadurch zu einer Panne. Kurz darauf erscheinen vermeintliche Helfer:innen, die die Situation ausnutzen, um Wertgegenstände aus dem Fahrzeug zu stehlen. "Nach jedem unbeaufsichtigten Halt empfiehlt es sich, das Fahrzeug kurz zu kontrollieren. Wer zum Anhalten gedrängt wird, sollte im Auto bleiben, die Türen verriegeln und gegebenenfalls die Polizei verständigen", rät die Expertin.

Bei rechtlichen Fragen stehen die Jurist:innen der ÖAMTC-Rechtsberatung Clubmitgliedern kostenlos mit Rat und Hilfe zur Seite. In Notfällen stehen die Rechtsexpert:innen des Mobilitätsclubs betroffenen Mitgliedern auch in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung. Alle Infos und Kontaktmöglichkeiten unter www.oeamtc.at/rechtsberatung. Eine Rechtsschutzversicherung erleichtert im Streitfall die Rechtsdurchsetzung.

Rückfragehinweis für Journalist:innen:

ÖAMTC | Öffentlichkeitsarbeit
T +43 (0)1 711 99 21218
kommunikation@oeamtc.at
https://www.oeamtc.at

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Das Bild ist ein Portraitfoto von Reiseexpertin Redel Dagmar. Sie hat lange dunkelblonde Haare, trägt eine weiße Bluse und einen schwarzen Blazer. REDEL Dagmar © ÖAMTC/Postl
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