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B110: Plöckenpass-Freigabe verzögert sich

Neuerliche Felsstürze auf italienischer Seite, Freigabe-Termin ungewiss.

Luftaufnahme des Grenzübergangs Plöckenpass.
© Wikipedia/MoserB
Plöckenpass

Die Arbeiten an der Scheitelstrecke der B110 dürften sich verzögern: Wie Ende Februar bekannt wurde, kam es auf italienischer Seite erneut zu Felsabbrüchen. war auf italienischer Seite neuerlich Geröll auf die Straße niedergegangen. Wegen der ungünstigen Witterung der letzten Wochen hinkten die Arbeiten ohnehin dem Zeitplan nach, die Baustelle läuft nur schleppend voran.


Eine Freigabe war für Ende März ist weiterhin geplant, doch kann der Termin aller Voraussicht nach nicht eingehalten werden.

Chronologie der letzten Ereignisse

Nach einem enormen Felssturz Anfang Dezember 2023 war der Plöckenpass (B110) auf italienischer Seite, im Zuge der SS52, fast durchgehend gesperrt. Die beteiligten Stellen beiderseits der Grenze konnten sich bis Ende Januar 2024 nicht auf eine Lösung für den Plöckenpass einigen. Im Jahr 2024 wurde loses Gestein entfernt, der Steinschlagschutz verbessert und Tunnel sowie Fahrbahn wiederhergestellt. Im November 2025 war die Idee eines Basistunnels endgültig vom Tisch, auch die Variante eines Scheiteltunnels erscheint derzeit nicht finanzierbar, am wahrscheinlichsten ist die Variante einer Alternativtrasse.

Seit dem 19. Jänner des heurigen Jahres war die Verbindung wieder gesperrt, um die Tunnelarbeiten fortzuführen. Wie lange diese dauern, ist derzeit nicht abschätzbar.

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