Christophorus Magazin

18 VISION Christophorus Was steckt hinter IFRTechnik? ● Digitale Avionik: Moderne Displays bündeln alle wichtigen Flugdaten übersichtlich im Cockpit. ● Vier-Achsen-Autopilot: unterstützt die Pilot:innen bei Navigation und Instrumentenanflügen. ● Redundante Systeme: Wichtige Sensoren und Stromversorgungen sind mehrfach vorhanden. ● Satellitennavigation: Grundlage moderner IFR-Verfahren wie RNAV, LPV oder PinS. ● HTAWS: warnt vor Gelände und Hindernissen und erhöht die Flugsicherheit. Infobox Terrain-Unfälle zu verhindern. Dabei befindet sich das Luftfahrzeug technisch in einwandfreiem Zustand, kollidiert jedoch unbeabsichtigt mit Gelände oder Hindernissen. Speziell im Bereich der Flugrettung gelten Warnsysteme dieser Art heute als wichtiger Sicherheitsgewinn. Hinzu kommen zahlreiche weitere Einrichtungen, die von der automatischen Triebwerksüberwachung über Flugdatenschreiber bis hin zu Notfunk- und Warnsystemen reichen. Viele dieser Komponenten bleiben den Patient:innen verborgen. Für die Sicherheit der Crew und für den zuverlässigen Betrieb sind sie jedoch unverzichtbar. Basis für die Zukunft Die wetterunabhängige Flugrettung wird niemals ausschließlich eine Frage der Technik sein. Ebenso wichtig sind gut ausgebildete Crews und geeignete Verfahren. Erst das Zusammenspiel aller drei Bereiche eröffnet neue Möglichkeiten. Die dafür notwendige Ausrüstung befindet sich jedoch heute bereits an Bord der ÖAMTC-Notarzthubschrauber. Moderne Das digitale Helionix-Cockpit: alle relevanten Infos direkt im Blick. Flugrettungshelm mit Night Vision Goggles für Einsätze bei Dunkelheit. Avionik, Satellitennavigation, Autopilot und umfassende Sicherheitssysteme bilden die technische Grundlage dafür, dass Instrumentenflugverfahren künftig noch stärker genutzt werden können. Instrumentenflug beginnt nicht erst im Cockpit und endet nicht bei einem einzelnen System. Er ist das Ergebnis modernster technischer Komponenten, die ineinandergreifen und sich gegenseitig absichern. Erst dadurch entsteht jene Grundlage, die es den Besatzungen ermöglicht, auch dann sicher unterwegs zu sein, wenn das Wetter Grenzen setzt. ▲ „Für den Instrumentenflug reicht es nicht, einzelne Systeme nachzurüsten. Der gesamte Hubschrauber muss dafür ausgelegt sein, auch dann zuverlässig zu bleiben, wenn einzelne Komponenten ausfallen.“ ROLAND RETSCHITZEGGER Pilot, ÖAMTC-Flugrettung

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