Die Länder Wien und Niederösterreich haben sich auf eine Neuregelung der Finanzierung des Wiener Notarzthubschraubers Christophorus 9 verständigt. Während die Kosten bisher unabhängig von der Zahl der Einsätze je zur Hälfte getragen wurden, soll ab 2028 eine Abrechnung nach tatsächlich geflogenen Flugminuten erfolgen. Grundlage dafür sind Evaluierungen, die zeigen, dass rund 80 Prozent der Einsätze für Niederösterreich und 20 Prozent für Wien geflogen werden. Vorgestellt wurde die Einigung von den Landesrät:innen Eva Prischl und Anton Kasser sowie von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. Die neue Regelung soll die Finanzierung fairer gestalten und die langfristige Absicherung der Flugrettung in und um Wien gewährleisten. Für die Verantwortlichen beider Bundesländer ist die nun getroffene Vereinbarung ein wichtiger Schritt, um die bewährte Zusammenarbeit fortzusetzen und die Flugrettung als zentrale Säule der Notfallversorgung nachhaltig zu stärken. C9 steht seit 25 Jahren im Dienst der Bevölkerung und hebt von seiner Basis in Wien-Erdberg zu Einsätzen in Wien und in Niederösterreich ab. ▲ Finanzierung neu geregelt Weichenstellung in Wien und Niederösterreich für faire Kostenaufteilung bei Einsätzen von Christophorus 9. Peter Hacker, Eva Prischl und Anton Kasser am C9-Heliport. 15 Fotos: ÖAMTC/Scheiblhofer (1), Safran (1), Richard Berger/Feuerwehr.at (1), ÖAMTC/Tschernutter (1) INNOVATION Christophorus Marco Trefanitz (rechts) im Kreise der Safran-Mitarbeiter:innen. Fünf weitere Jahre Partnerschaft Die ÖAMTC-Flugrettung setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Safran fort. Die langjährige Zusammenarbeit zwischen der ÖAMTC-Flugrettung und Safran Helicopter Engines wird um weitere fünf Jahre verlängert. Anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Hamburg besuchte Geschäftsführer Marco Trefanitz die Mitarbeiter:innen des Unternehmens und bedankte sich im Rahmen eines Town Hall Meetings auch für ihren Beitrag zu den ersten 500.000 Einsätzen der ÖAMTC-Flugrettung. Schließlich tragen nicht nur die Crews an den Stützpunkten, sondern auch zahlreiche Partner:innen im Hintergrund dazu bei, dass die Flugrettung Tag für Tag funktioniert. Gleichzeitig gab Trefanitz einen Ausblick auf die Zukunft der Christophorus-Flotte: Künftig setzt die ÖAMTC-Flugrettung auf den neuen Hubschraubertyp H140 und führt damit die bewährte Partnerschaft mit Safran und Airbus Helicopters fort. Ein klares Bekenntnis zu einer Zusammenarbeit, die seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zum sicheren Flugbetrieb leistet.
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