FT Insides - Mai 24
Details zu den E-Mobilitätsförderungen 2024 Für Privatpersonen ist die größte Neuerung der Förderungen wohl, dass keine Plug-In- Hybridfahrzeuge und Elektrofahrzeuge mit Range Extender REX bzw. Reichweitenverlängerer REEV mehr gefördert werden. Dafür wurden die Förderungsanteile für E-Mopeds, E-Leichtmotorräder und E-Motorräder im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Für den Kauf eines E-Autos erhalten Privatpersonen grundsätzlich bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich gibt es mit 600 Euro für Wallboxen und intelligente Ladekabel respektive 1.800 Euro für das Errichten von Gemeinschaftsanlagen in Mehrparteienhäusern auch einige finanzielle Anreize, die die private Ladeinfrastruktur in Österreich verbessern sollen. Neue Voraussetzungen für öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur Aber nicht nur im privaten Rahmen, sondern auch im öffentlichen Raum soll die Ladeinfrastruktur verbessert werden, weswegen hier Lademöglichkeiten inzwischen mit bis zu 30.000 Euro gefördert werden. Natürlich gibt es aber auch hier einige Voraussetzungen, die für diese Förderung erfüllt sein müssen. So ist beispielsweise ein diskriminierungsfreier Zugang der Lademöglichkeit vorgeschrieben. Zudem müssen die Nutzungsgebühren der Ladestation den Marktpreisen entsprechen und transparent ausgewiesen werden und die Lademöglichkeit muss jederzeit öffentlich zugänglich sein und im Ladestellenverzeichnis der E-Control eingetragen werden. Mehr Informationen zu den Förderungen findet man unter: https://www.oeamtc.at/thema/elektromobilitaet/#foerderungen-43158039. Der ÖAMTC beim „El Prix“ Seitens des ÖAMTC durfte Techniker Florian Merker als Beifahrer im getesteten Hyundai Kona am „El Prix“ teilnehmen. Er übernahm den Funk, hielt Kontakt zum „Controller“, in einer Art Kommandozentrale, übermittelte Daten und unterstützte den Fahrer bei der Navigation. „Ich durfte schon zum zweiten Mal beim „El Prix“ dabei sein und es war auch diesmal wieder eine tolle Erfahrung. Wir sind früh morgens in Oslo gestartet, dann ging es auf die Autobahn und Richtung Norden in ein bergigeres Gelände, sodass das Auto im Stadtverkehr, auf der Landstraße und auf der Autobahn insgesamt sehr ausgewogen getestet wurde“, erklärt Florian Merker und resümiert: „Mittlerweile muss man sagen, dass die Reichweiten von E-Autos schon sehr weit entwickelt sind. Natürlich gibt es Abweichungen, aber das ist bei Verbrennern ja auch nicht anders. Letztlich muss jede Person für sich selbst entscheiden, was für sie bei einem Auto wichtiger ist – Größe, Reichweite oder Ladezeit. Es gibt viele Punkte, auf die man achten muss, deshalb sollte man sich vorher immer gut informieren. Dafür ist dieser Test schließlich da“. Weitere Informationen zum Test, sowie zu den Ergebnissen findet man unter: https://www.oeamtc.at/presse/oe amtc-reichweite-und-ladeverhalten- von-23-e-autos-im-weltgroessten- praxistest-68731642 © ÖAMTC
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy NDc0Mzk=