18.10.2012

ÖAMTC hat ein offenes Ohr für Pendler

Club informiert vor Park & Ride-Anlagen in Wien

Club informiert vor Park & Ride-Anlagen in Wien und fordert "Faires Parken in Wien".

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© ÖAMTC
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"Uns ist jede Meinung wichtig", stellt ÖAMTC-Verbandsdirektor Oliver Schmerold klar. "Wir wollen aus erster Hand erfahren, welche Auswirkungen das neue Parkraum-Bewirtschaftungskonzept der Stadt Wien auf jeden Einzelnen hat". Aus diesem Grund informierte der ÖAMTC-Verbandsdirektor am 18. Oktober gemeinsam mit Mitarbeitern des Clubs vor den Park & Ride-Anlagen in Ottakring, Erdberg und Hütteldorf Pendler über das ÖAMTC-Modell "Faires Parken in Wien".

Pendler sind verärgert

"Die Situation ist untragbar", stellt Schmerold klar. Die vor dem ersten Oktober nur mäßig bis gut ausgelasteten Anlagen an den Wiener Stadtgrenzen platzen nun binnen kürzester Zeit aus allen Nähten. Die Parkhäuser Erdberg und Ottakring waren bereits vor 8 Uhr früh voll, nur mehr Dauerparker fanden Einlass. "Die Pendler sind verärgert und es ist viel Wut spürbar. Eine Dame hat klar gesagt 'da werden die Wiener gegen die Niederösterreicher ausgespielt'. Fast unisono hört man, dass Alternativen fehlen und insgesamt herrscht viel Ratlosigkeit", fasst der ÖAMTC-Verbandsdirektor die unzähligen Gespräche zusammen.

Club fordert "Faires Parken in Wien"

Der ÖAMTC fordert ein tragfähiges Parkraum-Bewirtschaftungskonzept, das die Interessen aller, Bewohner wie Einpendler, unter einen Hut bringt. "Günstige Pauschaltarife in ausgewählten Wiener Parkgaragen, wie sie jetzt von Stadt und Wirtschaftskammer Wien beworben werden, sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein", ärgert sich Schmerold. "Und in Wirklichkeit werden so nur Löcher gestopft, die man mit einer überlegten Vorgehensweise erst gar nicht aufgerissen hätte." Eine bloße Ausweitung des bestehenden Kurzparkzonen-Modells ist aus Sicht des ÖAMTC ganz klar der falsche Weg.