Die Ausweitung der Kurzparkzonen mit 1. Oktober bringt der Stadt Wien nach ihren eigenen Kalkulationen rund 50 Millionen Mehreinnahmen pro Jahr. Die neuerliche Ausweitung des bestehenden Kurzparkzonenmodells würde wieder geschätzte zehn Millionen mehr in der Stadtkasse bedeuten. Das ÖAMTC-Modell "Faires Parken in Wien" hätte den Bürgern bereits im ersten Ausweitungsschritt außerhalb des Gürtels rund 37 Millionen Euro erspart und den Parkdruck gleichmäßig verteilt. Damit wäre die jetzt diskutierte Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung gar nicht notwendig. Die Ausweitung des bestehenden Modells ist jedenfalls eine unfaire, kurzsichtige und teure Lösung.
Faires Parken
Parken: Wiener zahlen 37 Mio. Euro zuviel
Neuerliche Ausweitung des bestehenden Modells würde die Wiener weitere zehn Millionen Euro kosten.
Derzeit starre Grenzen
Aktuell gibt es eine starre und scharfe Grenze zwischen kostenpflichtigen und gratis Parkplätzen. Es sind vor allem Anrainer, die darunter leiden, da sie oft gar keine Stellplätze mehr in ihren Wohnbezirken finden. Das wiederum schürt die Emotionen und schafft unnötige Feindbilder.
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