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27.06.2012

Die sichersten Pedalritter kommen aus Rohrbach und Waldhausen

Sicheres Radfahren wird nicht dem Zufall überlassen!

Wer ist Meister © Archiv
?Wer ist Meister auf zwei Rädern?? - Hochkonzentriert sind die Schülerinnen und Schüler bei den Aufgaben mit dabei!

„Wer ist Meister auf zwei Rädern?“

Kinder gehören im Straßenverkehr zu der am stärksten zu schützenden Gruppe, denn jährlich verunglücken über 600 Kindern alleine in Oberösterreich. In jeder Situation das richtige zu tun, ist gerade für junge Verkehrsteilnehmer oft eine sehr schwierige Entscheidung. Mangelnde Beherrschung ist einer der häufigsten Gründe, warum junge Radfahrerinnen und Radfahrer einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt sind. Mit “Wer ist Meister auf zwei Rädern?” – ein Verkehrssicherheitsprogramm des ÖAMTC Oberösterreich, der AUVA - Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt und dem Österreichischen Jugendrotkreuz – wird sicheres Radfahren in schwierigen Verkehrssituationen nicht dem Zufall überlassen und steht für die Schülerinnen und Schüler der 5. Schulstufe ganz im Mittelpunkt.

Die Schüler zeigten auch heuer bei den Landesmeisterschaften „Wer ist Meister auf zwei Rädern?“ vor dem Linzer Rathaus wieder hervorragende Leistungen und waren bis zur letzten Minute mit Spannung und Begeisterung mit dabei.

Duell um den „Fahrrad-Landesmeister“ entschied sich im Stechen

Die begehrten Titel eines "Fahrrad-Landesmeisters" holten sich aufgrund der Punktegleichheit im Stechen die Schülerinnen Magdalena Krammerbauer und Katharina Lang aus der Hauptschule Rohrbach (Bezirk Rohrbach) sowie bei den Schülern das Team mit Thomas Hader und Jonas Gassner aus der Hauptschule Waldhausen (Bezirk Perg).

Die zwei siegreichen Mädchen und Burschen werden viel Freude bei ihren Mitschülern mit dem gewonnenen Titel auslösen. Als Preis winkt den frischgebackenen Landesmeistern eine tolle Spaghetti-Party der Firma Gourmet für die ganze Klasse.

Mehr als 205.000 Kinder in den letzten 31 Jahren geschult
Der sichere Umgang mit dem Fahrrad, auch unter schwierigen Bedingungen – wie sie täglich auf unseren Straßen anzutreffen sind – ist dem ÖAMTC Oberösterreich unter dem Motto “Erlebnis Verkehrserziehung” seit Jahrzehnten ein besonderes Anliegen. “ Seit der Einführung des Programms vor 31 Jahren haben mehr als 205.000 Kinder in Oberösterreich das ÖAMTC-Fahrrad-Sicherheitsprogramm erfolgreich absolviert”, ist der Landesdirektor des ÖAMTC Oberösterreich, Ing. Josef Thurnhofer, stolz, der selbst die Verkehrssicherheitsprogramme über viele Jahre in den Schulen leitete. Thurnhofer: “Kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen, auch nicht mit einem Fahrrad. Umso wichtiger ist hier die spielerische Vermittlung von Wissen und realitätsbezogenes Üben.”

Spaß und Erfolgserlebnisse als Schlüssel zum Erfolg

„Erfolgserlebnisse sind beim Lernen das Um und Auf. Gerade in der Präventionsarbeit mit Kindern ist es uns in der AUVA daher sehr wichtig, dass der Spaß beim Üben und Trainieren nicht zu kurz kommt. Gemeinsam mit dem ÖAMTC arbeiten wir sehr erfolgreich daran, die Sicherheit  von jungen Radfahrerinnen und Radfahrern zu erhöhen“, so Mag. Marina Pree-Candido, Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz.

Großartige Leistung, die viel Geschicklichkeit und Wissen erfordert
“2955 Schülerinnen und Schülern aus 77 Schulen tauschten heuer bei den Vorbewerben die Schulbank gegen das Fahrrad ein”, betont Harald Köpplmayr, Leiter der Verkehrssicherheits- programme des ÖAMTC Oberösterreich. In Teams müssen dabei die 10- bis 12-Jährigen einen Geschicklichkeitsparcour mit Herausforderungen wie im normalen Straßenverkehr absolvieren.

Dabei steht nicht nur das Fahrradfahren mit schwierigen Verkehrsbedingungen wie das sichere Linksabbiegen, spurgetreues Fahren oder zielgenaues Abbremsen im Vordergrund, auch ein Theorietest mit Fragen zum Straßenverkehr stand am Programm. Die Bewerbe wurden zuerst schulintern, meist im Turnunterricht, ausgetragen und in den Vorbewerben die acht besten Bezirkssieger, getrennt nach Mädchen und Buben, gekürt. Köpplmayr: “108 Schülerinnen und Schüler aus Oberösterreich qualifizierten sich zum Landesfinale ?Wer ist Meister auf zwei Rädern??, beim Neuen Rathaus in Linz. Alleine hier dabei zu sein ist schon eine großartige Leistung, die viel Geschicklichkeit und Wissen über den Straßenverkehr erfordert.”