Verwirrung beim Tankwart: Ratlos betrachtet er das weißgelbe Fahrzeug vor seiner Benzinzapfsäule. „Elektroauto im Test“ steht groß auf der Seite. „Fährt der jetzt mit Strom oder doch mit Benzin?“ Als Fahrer des „dezent“ beklebten Opel Ampera legt man sich schnell die passenden Antworten auf die immer wiederkehrenden Fragen zurecht. „Elektro-Auto mit Range Extender“ lautet die technisch korrekte Bezeichnung des Opel Ampera, der übrigens mit dem Chevrolet Volt einen baugleichen Zwilling im GM-Konzern hat. Für den Vortrieb sorgt ein Elektromotor, der mit 111 Kilowatt nicht gerade brustschwach dimensioniert ist. Mit an Bord ist ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 16 Kilowattstunden, der an jeder normalen Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann.
Ist der Stromspeicher leer, tritt der „Reichweiten-Verlängerer“, mittlerweile besser bekannt als Range Extender, in Aktion. Dabei handelt es sich um einen 1,4-l-Benzinmotor aus der GM-Motorenproduktion in Wien-Aspern. Der 86 PS starke Vierzylinder bewegt den Ampera allerdings nicht wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor direkt über die Antriebsräder, sondern erzeugt mittels Generator Strom für den Elektromotor – und verlängert so die Reichweite. Nun lässt sich trefflich diskutieren oder gar polemisieren, ob es sich bei diesem System wirklich um ein Elektro-Auto handelt. Eine akademische Diskussion, die am eigentlichen Vorteil des Prinzips vorbei läuft. Mit einem Range-Extender-Fahrzeug kann man während der Woche ausschließlich elektrisch ins Büro, zum Einkaufen, zum abendlichen Tanzkurs fahren. Und am Wochenende mit Hilfe des „Reichweiten-Verlängerers“ die Freunde in München besuchen. Mit einem herkömmlichen Elektro-Auto müsste man sich für diesen Zweck zwei Wochen Urlaub nehmen und die Route genauestens planen – wo gibt es Steckdosen zum achtstündigen Aufladen? Der ÖAMTC wird ein Jahr lang den Opel Ampera akribisch unter die Lupe nehmen. Hält das bestechend einfache Prinzip, was es in der Theorie verspricht?
Ist der Stromspeicher leer, tritt der „Reichweiten-Verlängerer“, mittlerweile besser bekannt als Range Extender, in Aktion. Dabei handelt es sich um einen 1,4-l-Benzinmotor aus der GM-Motorenproduktion in Wien-Aspern. Der 86 PS starke Vierzylinder bewegt den Ampera allerdings nicht wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor direkt über die Antriebsräder, sondern erzeugt mittels Generator Strom für den Elektromotor – und verlängert so die Reichweite. Nun lässt sich trefflich diskutieren oder gar polemisieren, ob es sich bei diesem System wirklich um ein Elektro-Auto handelt. Eine akademische Diskussion, die am eigentlichen Vorteil des Prinzips vorbei läuft. Mit einem Range-Extender-Fahrzeug kann man während der Woche ausschließlich elektrisch ins Büro, zum Einkaufen, zum abendlichen Tanzkurs fahren. Und am Wochenende mit Hilfe des „Reichweiten-Verlängerers“ die Freunde in München besuchen. Mit einem herkömmlichen Elektro-Auto müsste man sich für diesen Zweck zwei Wochen Urlaub nehmen und die Route genauestens planen – wo gibt es Steckdosen zum achtstündigen Aufladen? Der ÖAMTC wird ein Jahr lang den Opel Ampera akribisch unter die Lupe nehmen. Hält das bestechend einfache Prinzip, was es in der Theorie verspricht?



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