Fans der ägyptischen Pharaonen kommen in München in Kürze noch mehr auf ihre Kosten. Die Ägyptische Staatssammlung zieht aus der Residenz am Hofgarten in ein neues Gebäude um und stellt dann Besuchern rund 2.000 Ausstellungsobjekte und damit doppelt so viele wie bisher zur Verfügung. Das neue Museum Ägyptischer Kunst befindet sich im Gebäude der Hochschule für Film und Fernsehen in der Gabelsbergerstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren bedeutenden Kunstquartieren wie dem Museum Brandhorst, der Pinakothek der Moderne oder der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Voraussichtlicher Eröffnungstermin des neuen Kunsttempels: 10. Juni. Es ist davon auszugehen, dass das "alte" Museum am Hofgarten bis kurz vor der Eröffnung des Neubaus zugänglich bleiben wird, allerdings in verkleinertem Maße.
Die Münchner Dependance ägyptischer Kunst gehört zwar nicht zu den ganz großen Ägyptischen Museen der Welt, ist aber das weltweit einzige Kunstquartier, das sich auf die Rundplastik Altägyptens konzentriert, wobei alle Epochen von der Vorgeschichte über die klassischen Perioden des Alten, Mittleren und Neuen Reiches bis in die griechisch-römische Zeit repräsentiert sind. Darüber hinaus sind in komprimierter Form die Kulturen des antiken Sudan (Nubien) und die spätantik-koptische Periode vertreten.
Die Münchner Dependance ägyptischer Kunst gehört zwar nicht zu den ganz großen Ägyptischen Museen der Welt, ist aber das weltweit einzige Kunstquartier, das sich auf die Rundplastik Altägyptens konzentriert, wobei alle Epochen von der Vorgeschichte über die klassischen Perioden des Alten, Mittleren und Neuen Reiches bis in die griechisch-römische Zeit repräsentiert sind. Darüber hinaus sind in komprimierter Form die Kulturen des antiken Sudan (Nubien) und die spätantik-koptische Periode vertreten.
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