Schauplatz Mobilität
25.08.2011

„Unter Strom“ pendeln

Zukunft er-fahren

Von Dietach bei Steyr nach Linz, täglich knapp vierzig Kilometer per E-Bike und Zug. Zu anstrengend oder umständlich? Nicht für Stefan Kaineder. Im Gegenteil, seit er mit dem „Stromrad“ zur Arbeitsstelle in Linz pendelt, ist er ausgeglichener, sagt zumindest seine Ehefrau. Denn so verbindet er auf dem Arbeitsweg das Angenehme mit dem Nützlichen. „Ich bewege mich täglich eine Stunde an der Frischluft“, schildert der begeisterte E-Biker. „Es ist für mich kein Problem, das E-Bike im Zug mitzunehmen und dann in der Arbeit den Akku aufzuladen“, erzählt Kaineder. Nebenbei ist diese Mobilitätsform
auch umweltverträglicher, als alleine mit dem Auto zu fahren.

Bei Wind und Wetter.

Das ganze Jahr mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, bedeutet für Kaineder, dass er auch unterschiedlichsten Temperaturen ausgesetzt ist. Den Wetterbedingungen trotzt er mit qualitativer Schutzbekleidung.

Arbeiten für das Auto.

Die Alternative ist für die junge Familie auch finanziell günstiger. „Ich spare mir das Auto. Ich müsste für die Betriebskosten
des Fahrzeuges allein einen Tag pro Woche arbeiten gehen“, so der Familienvater. Auch Pannen wie ein geplatzter Reifen oder ein leerer Akku halten ihn von der alternativen Mobilitätsform nicht ab. Der junge Mann widerspricht damit landläufigen Vermutungen, das Elektrofahrrad sei nur für Freizeitsportler bzw. die Generation 50 Plus.

Zukunft er-fahren

Individuelle Mobilität, ein Grundbedürfnis der Menschen, kann in vielfacher Form gelebt werden. Nicht nur das Auto steht zur Wahl. Wer zwei Mal pro Woche fünf Kilometer mit dem Fahrrad statt dem Pkw zurücklegt, spart jährlich bereits 93 Kilo CO2. Der ÖAMTC-Oberösterreich als Mobilitätsclub möchte seine Mitglieder über den neuesten Stand der Technik und Entwicklungen informieren und Erfahrungswerte teilen.

Er-fahren Sie die Zukunft der Mobilität, indem Sie sich schon jetzt den 1. Oktober vormerken. An diesem Tag findet der Schauplatz Mobilität in der ÖAMTC-Landesclubzentrale in Linz statt, wo Sie sich informieren und Mobilitätsalternativen vor Ort ausprobieren können.