Als erstes reines Elektrofahrzeug aus einer Großserienproduktion wird der Mitsubishi i-MiEV seit Dezember 2010 verkauft. Das gleiche Fahrzeug wird auch vom PSA Konzern angeboten - dort unter dem Namen Citroen C-Zero oder Peugeot iOn. Das einschließlich Batterie mit 1100kg sehr leichte viersitzige Fahrzeug bietet neben Gurtstraffern und 6 Airbags, Fahrer-, Beifahrer-, Seiten- und Kopfairbags auch ESP in der Serienausstattung. Wie es um die Sicherheit der Insassen bei einem Frontalaufprall steht und wie sicher die Hochspannunsgführenden Bauteile im Fahrzeug untergebracht sind, zeigt ein 64km/h frontal offset Crashtest nach Euro NCAP Randbedingungen und ein versetzter Heckaufprall nach US- Norm mit 80km/h. Schneidversuche am Pkw Wrack geben zudem Auskunft über die Sicherheit der Rettern nach einem Unfall.
Trotz der sehr leichten Bauweise des Mitsubishi und der Anordnung der Motor und Getriebeeinheit am Fahrzeugheck kann das Fahrzeug bei einem versetzen 40% Frontalaufprall überzeugen. Die sehr kurze und steife Knautschzone absorbiert die Aufprallenergie zu einem sehr großen Teil. Allerdings wird die Armaturentafel leicht in den Innenraum gedrückt und der Fußraum samt Pedalerie deformiert. Der Überlebensraum für die Insassen ist aber somit gewährleistet.
An den Aufprallbereichen der Knie und unteren Extremitäten besteht noch Verbesserungsbedarf, steife Amaturentafel- und Innenraumstrukturen bergen hier ein erhöhtes Verletzungsrisiko sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer. Die Resultate in allen lebenswichtigen Bereichen können überzeugen und befinden sich auf einem guten Niveau. Trotz des Versagens des Gurtkraftbegrenzers stiegen die Belastungen im Brustbereich zwar an, aber nicht über ein kritisches Niveau.

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