Sichtbehinderungen durch plötzlich auftauchende Nebelfelder sind im Herbst immer wieder Grund für schwere Unfälle. Insbesondere in der Früh und am Abend sollten Autofahrer mit Nebel rechnen und entsprechend vorsichtig fahren. Nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit zu geringem Abstand zum Vordermann ist nämlich Unfallursache Nummer eins.
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Unfallgefahr durch Nebel
Tipps für das richtige Verhalten
Tipps für das richtige Verhalten bei Fahrten im Nebel.
Lemming-Effekt
Gefährlich ist, wenn sich Autofahrer oft instinktiv an das Licht des Vordermanns „anhängen“. Durch diesen Lemming-Effekt ist der Abstand zum Vordermann zu gering. Außerdem kann passieren, dass durchs Anhängen die Fahrgeschwindigkeit nicht mehr der Sichtweite entspricht. Bei sehr schlechter Sicht werden Warnungen über Nebel auch im Radio durchgegeben. Autofahrer sollten Radiohinweise unbedingt ernst nehmen und ihr Fahrverhalten an die Situation anpassen.
Sicher durch den Nebel
- Abstand halten
Grundsätzlich sollte mindestens der Zwei-Sekunden-Abstand zum Vorderfahrzeug eingehalten werden.
- Geschwindigkeit reduzieren
Man muss die Geschwindigkeit schon vor einer Nebelbank den Sichtverhältnissen anpassen. Also runter vom Gas und bremsen. Achtung: Durch die feuchte Fahrbahn wird der Bremsweg länger.
- Rechts fahren und auf keinen Fall überholen
Besondere Vorsicht beim Links-Abbiegen. Vorsicht im Baustellenbereich. Durch den Nebel sind Markierungen und Verkehrsführungen schwer erkennbar.
- Sichtbar machen
Im Nebel geht es ums Gesehen werden und Sehen. Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten sind hier die beste Kombination. Auf keinen Fall darf man Fernlicht verwenden. Fernlicht reflektiert im Nebel und führt zur Selbstblendung. Nebelschlussleuchten müssen bei besserer Sicht wieder ausgeschaltet werden, weil sie nachfolgende Fahrer blenden können.
Fahrzeugbeleuchtung checken
Wenn die Sicht durch kürzere Tage und Nebel immer schlechter wird, ist eine funktionierende Fahrzeugbeleuchtung besonders wichtig. Man sollte daher rechtzeitig die Beleuchtungsanlage überprüfen lassen und vor allem auf die richtige Scheinwerfereinstellung achten.
Aber auch die eigene Fahrtechnik sollte man regelmäßig trainieren. Gerade bei schlechter Sicht wird man immer wieder mit Situationen konfrontiert, die rasches und richtiges Handeln erfordern. In der Praxis bleibt meist keine Zeit, um sich das richtige Verhalten zu überlegen. Bei einem Training in einem ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum "erfahren" die Teilnehmer, wie sie ihr Fahrzeug auch bei schwierigen Bedingungen im Griff haben. Durch das eigene Erleben kann man das richtige Handeln und Reagieren in kritischen Situationen trainieren.
Aber auch die eigene Fahrtechnik sollte man regelmäßig trainieren. Gerade bei schlechter Sicht wird man immer wieder mit Situationen konfrontiert, die rasches und richtiges Handeln erfordern. In der Praxis bleibt meist keine Zeit, um sich das richtige Verhalten zu überlegen. Bei einem Training in einem ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum "erfahren" die Teilnehmer, wie sie ihr Fahrzeug auch bei schwierigen Bedingungen im Griff haben. Durch das eigene Erleben kann man das richtige Handeln und Reagieren in kritischen Situationen trainieren.






