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MS Nestroy
Auf der Donau von Wien ans Schwarze Meer
Auf der Donau von Wien ans Schwarze Meer
1. Tag: Wien
Am Nachmittag erfolgt die Einschiffung in Wien/
Nußdorf. Danach verlässt die MS Nestroy den An-
kerplatz und fährt flussabwärts nach Budapest.
2. Tag: Budapest
Am frühen Morgen erreicht die MS Nestroy
Budapest. Schon von Bord aus kann man die
Prachtbauten der ungarischen Hauptstadt be-
wundern, die durch ihre Lage an beiden Ufern
der Donau zu den schönsten Städten Europas
zählt. Eine Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) bie-
tet anschließend die Möglichkeit, Budapest nä-
her kennen zu lernen. Der Burgberg mit dem
Schloss, die Matthiaskirche und die Fischer
bastei, das Stadtwäldchen, das Millenniums-
denkmal, die Stephanskirche und das Parlament
sind nur ein paar der zahlreichen Sehenswürdig-
keiten der Donau-Metropole. Am Nachmittag
fährt die MS Nestroy weiter in Richtung Süden
durch die berühmte Puszta und passiert wäh-
rend der Nacht die ungarisch-serbische Grenze.
3. Tag: Belgrad
Mittags läuft das Schiff in Belgrad ein. Eine
Stadtrundfahrt (Ausflugspaket) führt am Na-
tionalmuseum vorbei und über den lang ge-
streckten Terazijeplatz zum Parlament und zum
Schloss von Fürst Milos. Weitere Sehenswürdig-
keiten sind die Kathedrale, die Markuskirche,
das ehemalige Königsschloss Konak, die Bajrak-
Moschee und das Schloss der Fürstin Ljubica.
An der berühmten Festung Kalemegdan bauten
Kelten und Römer, Bulgaren und Byzantiner,
Ungarn und Serben, Türken und Österreicher.
Aus der Zeit nach der Erstürmung durch Prinz
Eugen stammt ein Großteil der heute noch zu
sehenden Bastionen und Tore. In der Nacht ver-
lässt die MS Nestroy die serbische Hauptstadt.
4. Tag: „Eisernes Tor“
Nach Belgrad verbreitert sich die Donau bisweilen
auf eineinhalb Kilometer. Aber schon bald wird
es ganz eng für den Strom, wenn die Fahrt
durch den Derdap beginnt, dass über 100 km
lange Durchbruchstal der Donau zwischen den
Karpaten und dem Balkangebirge. Nach der
ersten Enge, dem „Kleinen Wirbel“, folgt mit
dem Veliki Derdap, der „Großen Enge“, der
beeindruckendste Abschnitt des Donaulaufes.
Bis auf 165 m verengt und 70 m tief fließen die
Wassermassen 9 km lang zwischen 600 m hohen
Felsufern durch die Enge von Kazan. Die dritte
Enge wird das „Eiserne Tor“ genannt – das letzte
große Hindernis für die Donau und zugleich auch
das Tor zu einer völlig neuen Welt. Denn jetzt
öffnet sich für den Strom die Weite der südlichen
Walachei.




