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Weltweit
Transsibirische Eisenbahn
Abenteuer „Transsib“: von Moskau an den Baikalsee
1. Tag: Wien – Moskau
Nonstopflug von Wien nach Moskau. Nach der
Ankunft Transfer in Ihr Hotel. Anschließend
begeben Sie sich „in den Untergrund“. Vom
Hotel aus unternehmen Sie eine Tour durch die
Moskauer Metro und sehen einige der prunk-
vollsten Stationen des U-Bahn-Systems, wel-
che speziell unter der Regentschaft Stalins als
„Paläste für die Genossen Metrofahrer“ konzi-
piert waren. Die Metro gilt heute als eines der
Wahrzeichen der Stadt Moskau.
2. Tag: Moskau – Jekaterinburg
Den heutigen Vormittag widmen Sie ei-
nem Kennenlernen des historischen Herzen
Moskaus. Sie sehen den Roten Platz, der von
einigen der wichtigsten Monumente Russlands
flankiert wird. Erwähnt sei nur der Kreml, das
Lenin Mausoleum, die Kasaner Kathedrale,
das zentrale Warenhaus GUM und die Basilius
Kathedrale, die als eine der schönsten Kirchen
der Welt gilt. In den Alexandergärten sehen
Sie das Grabmal des unbekannten Soldaten
und gelangen schließlich zum Eingang des
Kremls. Großfürsten, Zaren, Generalsekretäre
und Präsidenten Russlands lenkten und lenken
von hier aus das Schicksal des Riesenreiches.
Im Kreml wird Russlands Historie lebendig. An-
schließend Transfer zum Bahnhof und Abteil
bezug. Nun kann das „Abenteuer Transsib“
beginnen: über 5.000 Kilometer durch zwei
Kontinente, über das Uralgebirge, vorbei an
Millionenmetropolen und verträumte Dörfer,
durch schier endlose Ebenen und Wälder und
über unzählige Flüsse und Ströme, bis zur
„Perle Sibiriens“, dem Baikalsee. (F)
3. Tag: Jekaterinburg
Die Bahnfahrt führt Sie durch die fruchtbaren
Ebenen Osteuropas. Sie überqueren mächtige
Ströme wie die Wolga, halten in pulsierenden
Metropolen wie der Tatarenhauptstadt Kazan
und queren schließlich das Uralgebirge, die
Grenze zwischen Europa und Asien. Schließlich
erreichen Sie Jekaterinburg, Russlands Tor nach
Asien. Transfer zum Hotel.
4. Tag: Jekaterinburg – Nowosibirsk
Am Vormittag unternehmen Sie eine Stadtrund-
fahrt durch Jekaterinburg. Zu Sowjetzeiten trug
die Geburtsstadt des russischen Präsidenten
Boris Jelzin den Namen Swerdlowsk. Traurige
Berühmtheit erlangte die heutige Millionenmet-
ropole 1917 als die letzte Zarenfamilie Russlands
hier ihr tragisches Schicksal fand. An der Stelle der
Bluttat steht heute die prachtvolle, weiß-golden
strahlende Blutskathedrale - gleichsam ein neu-
es Wahrzeichen der Stadt. Transfer zum Bahn-
hof und Abfahrt in Richtung Nowosibirsk. (F/A)
5. Tag: Nowosibirsk
Sie setzen die Bahnfahrt durch die schier end-
losen Weiten Westsibiriens fort und queren den
gewaltigen Strom Ob, bevor Sie Nowosibirsk
erreichen. Nach der Ankunft in der Millionen-
metropole lernen Sie die „Hauptstadt Sibiriens“
am Nachmittag näher kennen. Die noch relativ
junge Stadt verdankt ihre Gründung und ihren
wirtschaftlichen Aufstieg der Transsibirischen
Eisenbahn und so sind Stadt und Bahn bis heu-
te eng miteinander verbunden. Sie sehen unter
anderem die als „Bolschoi Sibiriens“ bekannte
Nowosibirsker Oper, das von Bauten in „sozia-
listischen Klassizismus“ geprägte Stadtzentrum
und die heute wieder in altem Glanz erstrahlen-
de Alexander-Njewski-Kathedrale. Zum frisch-
machen steht ein Tageszimmer zur Verfügung
ehe am Abend die Weiterfahrt in Richtung
Osten erfolgt.
6. Tag: durch die Weiten Sibiriens
Ihre Reise führt Sie weiter durch die schier end-
losen Weiten Sibiriens. Die Strecke führt durch
dichte Wälder, über mächtige Flüsse und vorbei
an verschlafenen Dörfern. (A)
7. Tag: Irkutsk
Sie erreichen Irkutsk wo Sie nach der Ankunft
eine Stadtrundfahrt unternehmen. Einst trug
die Stadt an der Angara den Beinamen „Pa-
ris Sibiriens“ und galt doch bis zum Beginn
des 20. Jh. als das politische, wirtschaftli-
che und gesellschaftliche Zentrum Sibiriens.
Im Zentrum der Stadt finden sich nach wie
vor zahlreiche Holzhäuser im traditionellen
Stil, darunter auch das berühmte Muse-
um der Dekabristen. Transfer zum Baikalsee
und Hotelbezug für die heutige Nacht. (F)




