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ÖAMTC ePower.Business & Coca-Cola HBC Österreich

Gemeinsam auf Kurs zur elektrischen Flotte.

Coca-Cola HBC Österreich elektrifiziert seinen Fuhrpark konsequent und hat sich dabei ÖAMTC ePower.Business als Partner ins Boot geholt. Lorenz Müller, Fleet Lead, und Gerald Leichtfried, Distribution Manager, erläutern, wie das Unternehmen am Standort Edelstal im Burgenland Ladeinfrastruktur aufbaut, Mitarbeiter:innen einbindet und bereits mit Elektro-LKW täglich Güter nach Wien und nach Graz transportiert.

Video: Elektroflotte auf Kurs

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Schritt für Schritt zur Elektroflotte

Mehr als die Hälfte der Flotte bereits elektrisch

Seit 2020 stellt Coca-Cola HBC Österreich seinen Fuhrpark schrittweise um. Das Prinzip dahinter ist schlicht: Scheidet ein Dieselfahrzeug aus, rückt ein Elektrofahrzeug nach. „Bis 2030 unsere gesamte Flotte bis auf wenige technische Ausnahmen auf Elektromobilität umzubauen“, so lautet das erklärte Ziel von Fleet Lead Lorenz Müller. Aktuell umfasst der Fuhrpark rund 300 Fahrzeuge, darunter PKWs, Techniker-Vans und LKWs. „Von diesen 300 Fahrzeugen sind bereits über 50 % elektrifiziert“, sagt Müller.

Laden am Standort und zu Hause

Am Standort Edelstal stehen zwei Lademöglichkeiten bereit: vier Ladestationen mit je zwei Ladepunkten für Mitarbeiter:innen mit E-Dienstfahrzeug sowie ein Schnelllader in der Ladezone für E-LKWs. Wer sein Fahrzeug auch zu Hause laden möchte, erhält vom Unternehmen einen ÖAMTC ePower NRGkick, eine mobile Wallbox, die ohne feste Infrastruktur auskommt. „Das Feedback zum Laden zu Hause von unseren Mitarbeiter:innen fällt durchwegs positiv aus“, berichtet Müller. Besonders schätzen die Beschäftigten die einfache Bedienung und die transparente Einsicht in ihre Ladeleistungen.

Zwei E-LKW bereits ins Rollen gebracht

Im Frühjahr 2024 nahm Coca-Cola HBC Österreich gemeinsam mit dem Transportpartner LKW Walter den ersten Elektro-LKW in Betrieb. Das Fahrzeug pendelt seither täglich zwischen dem Produktionsstandort Edelstal und Zentrallagern von Kunden im Raum Wien.

„Mittlerweile haben wir über 130.000 km mit diesem Elektrotruck zurückgelegt“, bilanziert Distribution Manager Gerald Leichtfried. Im Frühjahr 2026 folgte ein zweiter Elektro-LKW, diesmal gemeinsam mit einem steirischen Transportpartner, der Kunden im Raum Graz beliefert. Darüber hinaus evaluiert das Unternehmen laufend neue Regionen – St. Pölten und Oberösterreich stehen bereits auf der Liste.

Die Ladestation für die E-LKWs wurde so dimensioniert und positioniert, dass die Fahrzeuge während der Beladung mit Getränkepaletten gleichzeitig Strom laden. „Das ist vor allem in der finanziellen Betrachtung essentiell“, erklärt Leichtfried. Dadurch ist es möglich, unnötige Ladezeiten zu vermeiden, Touren zeitlich ideal zu planen und die Kosten je geladener Kilowattstunde so niedrig wie möglich zu halten. All das wird realisiert durch die gemeinsam mit dem ÖAMTC umgesetzte In-house-Lösung.

Grüner Strom aus dem Burgenland

Die Elektromobilität des Unternehmens fußt auf einer konsequenten Energiestrategie: „Bereits seit 2017 beziehen wir 100 % unseres Stroms aus erneuerbaren Quellen“, sagt Müller. Gespeist wird der Standort primär aus Wasserkraft sowie aus einer rund 26.800 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage auf dem Firmendach.

Leichtfried ergänzt, dass vier von fünf in Österreich konsumierten Getränken des Unternehmens – darunter Coca-Cola, Fanta, Sprite und Römerquelle – im Land selbst abgefüllt werden. Der übergeordnete Rahmen: Die Coca-Cola HBC Gruppe hat sich international das Ziel gesetzt, ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf Netto-Null zu senken.

Ein Partner für alles: ÖAMTC ePower.Business

Für die Umsetzung der gesamten Ladeinfrastruktur entschied sich Coca-Cola HBC Österreich bewusst für ÖAMTC ePower.Business. Der Grund liegt für beide Manager auf der Hand: „Wir bekommen hier mehrere Dienstleistungen aus einer Hand“, fasst Müller zusammen. Dazu zählen der Aufbau der Infrastruktur, Reporting sowie Monitoring von Ladevorgängen und Verbräuchen.

Leichtfried hebt einen weiteren Vorteil hervor: Über eine einzige Ladekarte können Transportpartner im Notfall auch extern laden und gleichzeitig die In-house-Lösung am Standort nutzen. Ein Ansprechpartner, der PKW-Ladevorgänge ebenso abdeckt wie jene der Elektro-LKWs. Das gibt dem Unternehmen die Planungssicherheit, die eine wachsende elektrische Flotte verlangt.

Mit über 130.000 gefahrenen Kilometern auf dem ersten E-LKW, mehr als der Hälfte des Fuhrparks bereits elektrifiziert und dem zweiten Elektro-LKW, der täglich Graz beliefert, setzt Coca-Cola HBC Österreich Schritt für Schritt um, was viele Unternehmen noch planen. ÖAMTC ePower.Business liefert dafür die technische und organisatorische Grundlage, von der Wallbox fürs Laden daheim bis zum Schnelllader am Depot.