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Pilotprojekt Verkehrsberuhigung in Meidling

Weitere Bezirke sollen folgen - Durchfahrten für Kfz gesperrt.

Hinweiszeichen (viereckig) Fußgängerzone. Auf dem Verkehrszeichen ist eine Frau und ein Mann abgebildet.
© ÖAMTC
Verkehrszeichen Fussgängerzone

Die Stadt Wien plant Verkehrsberuhigung in Bezirksteilen Wiens. Begonnen wird in Meidling. Als Herzstück des verkehrsberuhigten Gebiets ist eine Fußgängerzone in der Wolfganggasse geplant. Das Gebiet in Meidling befindet sich zwischen Längenfeldgasse, Steinbauergasse, Siebertgasse und Arndtstraße. Die Umsetzung startet im Herbst, bis Jahresende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Weitere Bezirke stehen bereits in den Startlöchern.

Autos werden verbannt

Im Zentrum des Projekts steht die Verkehrsberuhigung. Dazu werden Einbahnen umgedreht oder sogenannte Diagonalfilter errichtet. Das sind etwa Pflanztröge, Sitzmöglichkeiten oder Poller, die zur Umleitung des Verkehrs an Kreuzungen aufgestellt werden. Autos sollen aus dem Wohngebiet auf Hauptstraßen umgeleitet werden. Die Staus und Verzögerungen auf den ohnehin bereits überlasteten Hauptverbindungen werden dadurch noch länger werden.

Weitere Bezirksteile sollen folgen

Im Alsergrund sind im Bereich des neuen Meduni-Campus Verkehrsberuhigungsmaßnahmen geplant, in Mariahilf nördlich der Gumpendorfer Straße und in Rudolfsheim-Fünfhaus beim Schwendermarkt.

Der ÖAMTC steht dem Konzept der „low traffic“ Grätzl grundsätzlich offen gegenüber, wenn es ausnahmslos keine Straßenzüge mit wesentlicher Verbindungsfunktion betrifft, die Beeinträchtigungen für den Anrainerverkehr minimal und die Stellplatzreduktion maximal entsprechend der jeweiligen Stellplatzauslastung angepasst wird. Entstehender Parksuchverkehr ist dabei tunlichst zu vermeiden.

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