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Istanbul

Europäisches Tor nach Asien

Istanbul

Istanbul ist die weltweit einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt. Hier treffen sich Asien und Europa, und es mischen sich Einflüsse aus beiden Erdteilen.

Der Bosporus, die Meerenge zwischen Marmarameer und Schwarzem Meer, bildet die Grenze zwischen Europa und Asien. Zu beiden Seiten erstreckt sich das Istanbuler Stadtgebiet. In den Basaren, Einkaufszentren, Teehäusern und Restaurants pulsiert das Leben von früh bis spät. 
Die Altstadt auf der Halbinsel zwischen Bosporus, Marmarameer und Goldenem Horn wird gekrönt von der Silhouette zahlreicher Moscheen sowie des Topkapı Sarayı. Der Stadtteil Beyoğlu jenseits des Goldenen Horns dagegen ist westlich geprägt. Rund um die Einkaufsstraße İstiklâl Caddesi findet man etliche repräsentative Stadtvillen des 19./20. Jahrhunderts sowie moderne Bürohochhäuser.
In Istanbul treffen die architektonischen Zeugnisse zweier großer Kulturen aufeinander, des Byzantinischen und des Osmanischen Reiches. Im Herzen der Altstadt stehen sich die beiden bedeutendsten Sakralbauten dieser Epochen direkt gegenüber: die Hagia Sophia, die einst größte Kirche der Christenheit, und die Blaue Moschee, das Meisterwerk osmanischer Baukunst, das durch seine harmonischen Proportionen beeindruckt. Im großflächig mit floral verzierten Fliesen aus İznik verkleideten Inneren entfaltet sich der Zauber aus 1001 Nacht.

Fakten & Zahlen

Land Türkei
Sprache Türkisch
Einwohner ca. 15,0 Mio.
Währung 1 Türkische Lira = 100 Kurus
Vorwahl +90 212 (europäischer Teil), +90 216 (asiatischer Teil)
Internet www.goturkeytourism.com

Anreise

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Vor Ort

Museen

Archäologisches Museum

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Das Archäologische Museum (Arkeoloji Müzesi) grenzt an den Topkapı Sarayı und ist über den Ersten Hof der Palastanlage oder über die Alemdar Caddesi zu erreichen. Größte Attraktion ist der marmorne Alexandersarkophag aus hellenistischer Zeit. Seinen Namen verdankt er der plastischen und sehr realistischen Darstellung des Sieges Alexanders des Großen über die Perser in der Schlacht von Issos (333 v. Chr.). Er stammt - wie weitere Sarkophage der Sammlung - aus der Nekropole der phönizischen Hafenstadt Sidon im heutigen Libanon. Der Gründer des Museums, Osman Hamdi Bey, entdeckte den Alexandersarkophag bei Ausgrabungen im Jahr 1887. Skulpturen sind im rechten Seitenflügel versammelt. Hier beeindruckt eine Statue Alexanders des Großen aus dem 3. Jh. v. Chr.
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Adresse

Osman Hamdi Bey Yokusu 34122 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Di-So 9-19 Uhr.

Preise

Erwachsene 20.0 TRY Kind 0.0 TRY

Mosaikenmuseum

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Im Mosaikenmuseum (Arasta Mozaikleri Müzesi) sind Mosaiken aus dem Großen Palast der byzantinischen Kaiser zu bewundern. Dieser erstreckte sich einst vom Gelände der heutigen Blauen Moschee bis hinunter zum Marmarameer, hatte also gewaltige Ausmaße. Da die Überreste der Residenz tief unter jüngeren Siedlungsschichten liegen, wird man sie wohl nie komplett freilegen. Doch immerhin konnten einige interessante Fußbodenmosaike zu Tage gefördert werden. Sie zeigen inmitten bukolischer Landschaften Männer auf der Jagd nach Raubtieren, Ungeheuer, die über Wild herfallen, sowie einen Adler im Kampf mit einer Schlange.
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Adresse

Torun Sokak, Arasta Çarsisi, Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Mitte April bis 25. Oktober tgl. 9-19 Uhr. 26. Oktober bis Mitte April tgl. 9-17 Uhr.

Preise

Erwachsene 15.0 TRY Kind 0.0 TRY

Chora-Kirche

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Die Chora-Kirche, eines der schönsten Beispiele byzantinischer Sakralbaukunst, entstand im 12.-14. Jh. Mit der Umwandlung in eine Moschee 1511 erhielt sie ein Minarett. 1948 wurde der Sakralbau zum Museum erklärt. Die wieder freigelegten Fresken und Mosaiken aus dem 14. Jh. genießen Weltruhm. Sie illustrieren in überwältigender Detail- und Farbenfreude Szenen aus der Heiligen Schrift. Von besonderer Schönheit ist die Darstellung des Marienlebens.
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Kariye Camii Sokak, Edirnekapi, Fatih 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

März-Sept. Do-Di 9-19 Uhr Okt.-Febr. Do-Di 9-16.30 Uhr

Preise

Erwachsene 30.0 TRY

Natur/Outdoor

Sultan Ahmet Parki

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Zwischen Hagia Sophia und Blauer Moschee erstreckt sich der kleine Sultan Ahmet Parkı. Rundum laden Bänke zu einer Verschnaufpause ein. Am östlichen Rand der Grünfläche steht das Hürrem Sultan Hammami aus dem 16. Jh. In dem eingeschossigen, länglichen Bau, dessen Inneres mit edlem Marmor ausgekleidet ist, befinden sich Kalt- und Warmwasserbäder sowie Saunen.
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Kabasakal Cd 34200 Istanbul, Türkei

Unterhaltung

Museum des Mevlevi-Klosters

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Eine weiß getünchte Mauer umgibt das einstige Kloster der Mevlevi-Derwische. Diese Bruderschaft war Teil einer asketischen Bewegung im Islam. Derwische suchen die Vereinigung mit Gott durch ekstatische Tänze, bei denen sie sich zu mystischen Klängen um die eigene Achse drehen. Dieses faszinierende Ritual wird regelmäßig im Tanzsaal des Galata Mevlesihanesi Müzesi aufgeführt. Außerdem sind Kleidungsstücke und Musikinstrumente des Derwischordens zu sehen.
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Adresse

Galip Dede Caddesi Nr. 15 Tünel, Beyoglu 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Sommer: tgl. 9-19 Uhr. Winter: tgl. 9-17 Uhr. Aufführungen jeden Sonntag 17 Uhr.

Preise

Erwachsene 10.0 TRY inkl. Aufführung 10 TL

Café Pierre Loti

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Auf einer Anhöhe über der Eyüp-Sultan-Moschee und ihrem ausgedehnten Friedhof lädt das Piyer Loti Kahvesi zum Verweilen. Von seiner Terrasse hat man einen fantastischen Blick über das Goldene Horn. Die Seilbahn auf den Hügel startet an der Balaban Yolu Sokak, etwa 200 m von der Moschee entfernt. Der Name des Cafés erinnert an den französischen Schriftsteller und Marineoffizier Pierre Loti (1850–1923), der 1876/77 in Istanbul lebte.
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Gümüssuyu Caddesi, Balmumcu Sokak, 5, Eyüp 34000 Istanbul, Türkei

Kontakt

T: +90 212 581 26 96

Öffnungszeiten

Tgl. 10-24 Uhr

Bauwerke

Topkapi-Palast

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400 Jahre lang war der Topkapı-Palast (Topkapı Sarayı) das Machtzentrum des Osmanischen Reichs. Hier tagte der Divan, der Oberste Rat. Außerdem residierten hier ab 1541 alle Sultane mit ihrem Gefolge - bis zum Umzug in den Dolmabahçe-Palast 1856. Mit 700.000 qm ist der Topkapı-Palast fast doppelt so groß wie der Vatikan. Zeitweise wohnten bis zu 5000 Menschen in seinen Mauern. Hinzu kamen Tausende Bedienstete.
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Kind 0.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Topkapi-Palast, Harem

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Vom frei zugänglichen Ersten Hof gelangt man durch das Tor des Friedens in den Zweiten Hof des Topkapi-Palastes. An ihn grenzt der Haremstrakt (extra Ticket). Um mehrere Innenhöfe gruppieren sich über 250 Räume und acht Hamams. Ein Rundgang führt durch die edel ausgestatteten Gemächer des Sultans und der Haremsdamen. In den prächtigen Baderäumen sind selbst die Wasserhähne vergoldet.
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Topkapi-Palast, Palastküche

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Besonders augenfällig verdeutlicht die Palastküche im Südosten des Zweiten Hofs die enormen Dimensionen des Topkapi-Palastes. Die Köche konnten hier Speisen für bis zu 10.000 Menschen zubereiten. Im Küchentrakt wird heute die kostbare Porzellansammlung des Palastes gezeigt. Einige Teller und Schüsseln sind sogar mit Edelsteinen verziert.
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Topkapi-Palast, Schatzkammer

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In der Schatzkammer im Osten des Dritten Hofs kann als bedeutendstes Exponat der Topkapı-Dolch bewundert werden. An seinem Griff prunken drei dunkelgrüne riesige Smaragde, die Scheide ist mit Diamanten besetzt. Sultan Mahmud I. ließ den Dolch im 18. Jh. anfertigen. 1840 kam der 86-karätige Löffelmacherdiamant in den Besitz des Sultans. 49 Brillanten fassen den herzförmigen Edelstein ein. Angeblich hatte ihn ein Bettler gefunden und gegen drei Löffel eingetauscht. Als weitere Kostbarkeit gilt der mit Elfenbein und Perlmutt verzierte Thron Sultan Murads IV. (reg. 1623-40).
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Topkapi-Palast, Reliquiensammlung

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Für gläubige Muslime haben die Reliquienräume im Nordwesten des Dritten Hofs große Bedeutung, werden hier doch Gegenstände mit direktem Bezug zum Propheten Mohammed gezeigt. Zu ihnen gehören der heilige Mantel des Propheten, Schwerter und Pfeilbögen aus seinem Besitz, eines seiner Barthaare und sowie ein Abdruck seines Fußes.
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Topkapi-Palast, Bagdad Pavillon

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Der bis zur Decke mit Fliesen ausgekleidete, achteckige Bagdad-Pavillon (Bağdad Köşkü) mit Kuppeldach steht im Vierten Hof des Palasts. Sultan Murad IV. ließ den Teesalon 1638 zur Feier der Eroberung Bagdads errichten. Von der Terrasse genossen Staatsgäste den Ausblick auf das Goldene Horn - heute können Touristen es ihnen gleichtun.
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Babihümayun Cad., Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Topkapi Palace Museum: Mitte April bis Ende Oktober tgl. 9-18.45 Uhr. November bis Mitte April tgl. 9-16.45 Uhr. Geschlossen: 1 Tag des Ramadan (2017: 27. Mai), 30.7. (Victory Day), 2. Tag des Islamischen Opferfestes (2016: 13. September, 2017: 2. September)

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Eintrittskarten zum Harem (15 TRY) sowie in die Kirche Hagia Irene (20 TRY) kosten extra und sind am Haremseingang sowie Eingang zur Kirche zu erwerben.

Sogukçesme Sokagi

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Wie Istanbuls Altstadt im 19. Jh. aussah, verrät die Soğukçeşme Sokaği. Die steile kopfsteingepflasterte Gasse verläuft zwischen dem Topkapı-Bezirk und der Hagia Sophia. Sie wird von pastellfarbenen Holzhäusern mit vorspringenden Erkern gerahmt. Einige von ihnen beherbergen heute Hotels, andere Cafés, Restaurants und Geschäfte.
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Sogukçesme Sokagi, Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Hagia Sophia

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Die Hagia Sophia ist das Wahrzeichen Istanbuls. Angesichts der gewaltigen Ausmaße scheint es fast unglaublich, dass das Bauwerk schon im Jahr 537 unter Kaiser Justinian geweiht wurde. Allerdings hatten die Baumeister um Isodoros von Milet die Statik der Kuppel nicht im Griff: Bereits 558 stürzte sie bei einem Erdbeben ein. Doch sie wurde höher wiederaufgebaut und in der Folge mit immer mächtigeren Stützpfeilern gesichert. Über Jahrhunderte war sie die größte Kirche der Christenheit. 1453 eroberten die Osmanen Konstantinopel. Sultan Mehmed II. verrichtete sein erstes Freitagsgebet in der Hagia Sophia und wandelte die Kirche - als Symbol der islamischen Herrschaft - in eine Moschee um. 1934 wurde der Sakralbau dann zum Museum erklärt. Ab der 2. Hälfte des 9. Jh. wurde der Innenraum großflächig mit goldgrundigen Mosaiken ausgeschmückt. 4,5 t Gold sollen zum Einsatz gekommen sein. Längst nicht alle Mosaike sind erhalten geblieben, doch die noch vorhandenen zählen zu den Glanzleistungen byzantinischer Kunst. Ihrer Pracht stehen die Einbauten aus osmanischer Zeit in nichts nach. So zieren kunstvoll ornamentierte Gitter die Sultansloge. Aus der Zeit Sultan Mehmeds II. datiert der goldverzierte Mihrab in der Apsis. Die Gebetsnische steht etwas schräg im Raum, da sie die Gebetsrichtung nach Mekka anzeigt. Die 7,5 m großen Ledertafeln unterhalb der Kuppel mit den Namen Allahs, Mohammeds und der vier ersten Kalifen sind kalligrafische Meisterwerke. Beim Verlassen der Hagia Sophia sollte man nicht vergessen, den Daumen in das Loch der ›Schwitzenden Säule‹ zu stecken, denn einer Legende zufolge geht dann ein Wunsch in Erfüllung.
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Ayasofia Meydani, Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

15. April bis 30. September: 9-19 Uhr 1. Oktober bis 15. April: 9-17 Uhr An den ersten Tagen des Ramadan ganztägig und an religiösen Feiertagen den halben Tag geschlossen.

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Kind 0.0 TRY

Blaue Moschee

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Auftraggeber Sultan Ahmet - nach ihm heißt die Moschee Sultanahmet Camii - wünschte sich 1609 als Demonstration seiner Macht einen Bau, der die Hagia Sophia an Pracht noch übertreffen sollte. Schon äußerlich wirkt der riesige Komplex wesentlich eleganter als das frühchristliche Gotteshaus, das bis zum Bau der Blauen Moschee noch immer Hauptmoschee Istanbuls war. Der Legende zufolge verlangte der Sultan vergoldete Minarette (türk. altın - Gold). Angesichts des knappen Budgets soll Architekt Mehmed Ağa den Sultan gewollt missverstanden und stattdessen sechs steinerne Minarette (türk. altı) errichtet haben. An der Kuppel sparte der Architekt dagegen nicht. 43 m ist sie hoch und hat einen Durchmesser von 23,5 m. Gestützt wird sie von vier mächtigen Halbkuppeln und getragen von vier im Durchmesser 5 m starken Rundpfeilern, die im Volksmund ›Elefantenfüße‹ genannt werden. Im Gebetsraum unter der Kuppel wird klar, warum die Sultanahmet Camii auch ›Blaue Moschee‹ genannt wird: Ihre Wände sind mit weit mehr als 21.000 Fliesen aus den Manufakturen von İznik verkleidet. Im Sonnenlicht, das durch 260 Fenster einfällt, schimmern sie grünlich und bläulich, und auch die Bemalung im oberen Teil des Innenraums enthält viele Blautöne. Verziert sind die Fliesen mit Blumenmotiven, darunter Rosen, Tulpen und Nelken. Die aus weißem Marmor gefertigten Mihrab (Gebetsnische) und Minbar (Kanzel) kann man als Nicht-Muslim nur aus der Ferne betrachten, da der Ostteil des Gebetssaals den Gläubigen vorbehalten ist.
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Sultanahmet Meydani 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden.

At Meydani

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Der At Meydani ist eine der wichtigsten touristischen Anlaufstellen in Istanbuls Altstadt. Denn allmorgendlich starten von hier Busse zu Rundtouren. Auf deutsch heißt das Geviert Pferdeplatz - ein Verweis auf seine Funktion in der Antike. Denn während der byzantinischen Kaiserzeit befand sich hier das Hippodrom, das Schauplatz großer Pferderennen mit bis zu 100.000 Zuschauern war. Die Sockel der drei antiken Monumente, die den Platz seit den Tagen des Hippodroms zieren, liegen 2 m unter dem Straßenniveau. Der heute 20 m hohe, 3500 Jahre alte Ägyptische Obelisk vom Amun-Tempel in Karnak wurde um 12 m gekürzt, als ihn Kaiser Theodosius I. im Jahr 390 hier aufstellen ließ. Auch der zweite, 32 m hohe Obelisk kam aus Ägypten. Vom Apollon-Tempel in Delphi stammt die 479 v. Chr. gefertigte Schlangensäule einige Meter weiter. Die steinernen Schlangen, die sich einst um ihren Abschluss wanden, befinden sich mittlerweile allerdings in Istanbuls Archäologischen Museum sowie in London. Den Brunnen auf dem Platz spendierte Kaiser Wilhelm II. drei Jahre nach seinem Staatsbesuch 1898 zum Dank für die osmanische Gastfreundschaft.
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Sultanahmet Meydani 34000 Istanbul, Türkei

Museum für Türkische und Islamische Kunst

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Am At Meydanı steht das Museum für Türkische und Islamische Kunst (Türk ve İslam Eserleri Müzesi). Ursprünglich wurde der zweistöckige Palast im Jahr 1524 für den Großwesir Ibrahim Paşa erbaut. Mit seinen unverputzten Mauern aus roh behauenen Steinen wirkt er nüchtern und trutzig. Die Sammlungen im Inneren sind jedoch von erlesener Schönheit. In einer Vitrine funkelt ein trojanisches Goldarmband aus dem 3. Jahrtausend v. Chr., in einer anderen beeindruckt ein farbenfrohes Blatt aus dem Koran. Weltruhm genießen die rund 1700 kostbaren Teppiche teils monumentalen Ausmaßes. Die ethnografische Abteilung verfolgt die Entwicklung der Völker auf dem Gebiet der heutigen Türkei vom Nomadentum bis zum gutbürgerlichen Leben in der Großstadt Istanbul.
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At Meydani Sok. 46, Sultanahmet 34122 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

April bis Oktober tgl. 9-19 Uhr November bis März tgl. 9-17 Uhr

Preise

Erwachsene 25.0 TRY Kind 0.0 TRY

Yerebatan-Zisterne

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Ein kleiner rot-weiß gebänderter Kiosk an der Yerebatan Caddesi markiert den Zugang zur Yerebatan-Zisterne, eines spätantiken Wasserspeichers aus der Zeit Konstantin des Großen. Als Kaiser Justinian I. 532 die Erweiterung der Anlage in Auftrag gab, ließ er Säulen aus allen Teilen seines Reiches herbeischaffen. Das ist der Grund dafür, dass keine der 336 Säulen, die das Gewölbe der Zisterne tragen, der anderen gleicht. Viele der Stützen besitzen antike korinthische Kapitelle. Über eingezogene Holzstege kann man die Anlage erkunden. Im hinteren Bereich begeistern zwei Säulen, denen Medusenhäupter als Sockel dienen.
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Yerebatan Cad. 13, Sultanahmet 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Geöffnet tgl. 9-17.30 Uhr.

Preise

Erwachsene 20.0 TRY

Sirkeci-Bahnhof

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Einst war der Sirkeci-Bahnhof (Sirkeci Garı) die Endstation des legendären Orient-Express. Dieser Luxuszug verband Paris mit Istanbul. Entsprechend prachtvoll gestaltete der deutsche Architekt August Jasmund 1888-90 das Bahnhofsgebäude. Er kombinierte europäischen Jugendstil mit orien­talischen Architekturelementen. So erinnern etwa die beiden Uhrtürme an Minarette. Oberirdisch enden hier alle Züge aus dem Westen, unterirdisch verbindet nun der unter dem Bosporus angelegte Marmaray-Eisenbahntunnel den europäischen Teil Istanbuls mit dem asiatischen.
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Sirkeci Istasyonu Cad., Eminönü 34000 Istanbul, Türkei

Kontakt

T: +90 212 527 00 50

Öffnungszeiten

Tgl. 7-22 Uhr.

Fähranleger Eminönü

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Mit großem Getöse starten an den Anlegestellen von Eminönü Fähren und Dampfer ihre Fahrt hinüber zum asiatischen Teil der Stadt, zu den malerischen Orten am Bosporus oder zu den Prinzeninseln im Marmarameer. Vor der Abfahrt kann man sich an den Restaurantschiffen stärken, in denen eine köstliche Istanbuler Spezialität, Balık Ekmek, Fischbrötchen, zubereitet wird.
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Yenikapi Iskesi Yolu 34200 Istanbul, Türkei

Galatabrücke

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Schon Leonardo da Vinci entwarf eine Brücke über das Goldene Horn, doch erst 1845 wurde die erste Galatabrücke als Holzkonstruktion gebaut. Ihre 1992 eingeweihte Nachfolgerin, die Yeni Galata Köprüsü, wurde als Klappbrücke konstruiert, damit sie auch von größeren Schiffen passiert werden kann. Von den Bürgersteigen auf Fahrbahnhöhe bietet sich ein grandioser Ausblick über das europäische Istanbul mit den Stadtteilen Sultanahmet und Beyoğlu. Eine Etage tiefer befinden sich Restaurants.
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34000 Istanbul, Türkei

Neue Moschee

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Die Neue Moschee (eigentlich Neue Valide-Moschee, Yeni Valide Camii) wurde 1663 eröffnet. Ihre Dachlandschaft bilden 66 Kuppeln. Der weite Innenraum ist bis in die Bogenfelder des Arkadenumgangs mit Fliesen aus den Manufakturen von Iznik ausgestattet. Sie begeistern durch üppiges Blumendekor und kunstfertige Kalligrafie.
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Eminönü 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden.

Rüstem-Pasa-Moschee

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Mit der Rüstem-Paşa-Moschee schuf der Architekt Sinan ein wahres Meisterwerk. Er errichtete die Moschee in nur zwei Jahren, von 1561 bis 1563. Das Untergeschoss umfasste Läden, Werkstätten und Lagerräume. Mit den Mietzahlungen für diese Räumlichkeiten sollte der Bau finanziert werden. Geschäfte gibt es hier noch heute. Im Betraum entzücken einige der schönsten Fliesen, die je in İznik produziert wurden. Allesamt sind sie überreich mit Blumen- und Blattmotiven verziert und verleihen dem Innenraum eine heitere Note. Benannt ist die Moschee nach Rüstem Paşa. Der Großwesir und Schwiegersohn von Süleyman dem Prächtigen hatte sie in Auftrag gegeben.
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Hasircilar Cad., Eminönü 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden.

Süleyman-Moschee

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Schon aus der Ferne entfaltet die Süleymaniye Camii ihre Schönheit. Majestätisch und elegant thront sie auf einem Hügel, flankiert von vier schlanken Minaretten und umgeben von einer Külliye. Diese Gebäudekomplexe, in denen gemeinnützige Einrichtungen zusammengefasst wurden, waren für große Moscheen typisch. Im Fall der Süleyman-Moschee besteht sie aus vier Schulen (Medresen), dazu Krankenhaus, Ärzteschule, Karawanserei, Badehaus, Obdachlosenunterkunft und Armenküche. 54 m hoch und 27 m breit ist die Hauptkuppel der Moschee, damit ist sie die zweitgrößte Istanbuls nach jener der altehrwürdigen Hagia Sophia. Der lichtdurchflutete Innenraum der Süleymaniye ist äußerst farbenfroh gestaltet und fasst 5000 Gläubige. Das Bauwerk wurde 1550–57 vom großen Sinan errichtet, der 130 Moscheen und mehr als 30 Paläste schuf. Verglichen mit den von ihm entworfenen Prachtbauten wirkt sein Grab an der Nordecke des Moscheekomplexes ausgesprochen schlicht. Auf dem Friedhof hinter der Moschee erhebt sich die Türbe (Mausoleum) Süleymans des Prächtigen. Der Sultan regierte das Osmanische Reich 1520–66 und führte es zu höchster Blüte.
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Süleymaniye Cad. 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden. Türben (Mausoleen) tgl. geöffnet 9.30-16.30 Uhr.

Universität

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Zwischen Sultan-Süleyman- und Beyazit-Moschee erstreckt sich das Universitätsgelände. Sein bombastisches Entrée bildet das Seraskertor, ein orientalisierender Triumphbogen zwischen zwei niedrigeren zinnenbewehrten Achtecktürmen. Der französische Architekt Bourgeois errichtete es Mitte des 19. Jh. als Portal für das ebenfalls von ihm entworfene Kriegsministerium. 1924 zog die Universität ein. Blickfang im Park ist der 1828 als Feuerwache gebaute, 50 m hohe Beyazit-Turm aus weißem Marmor.
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Beyazit-Meydani, Beyazit 34000 Istanbul, Türkei

Beyazit Moschee

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Die 1501-06 erbaute Beyazıt-Moschee ist die älteste original erhaltene Sultansmoschee Istanbuls. Der imposante Kuppelbau ist ein Paradebeispiel klassischer osmanischer Architektur. Er wird von zwei Minaretten flankiert, die jeweils acht rote Ziegelringe gliedern. Im Vergleich zum geschäftigen Beyazıt-Platz herrscht im Vorhof der Moschee mit seinen Arkaden paradiesische Stille. Das Innere, insbesondere die Hauptkuppel, schmücken feinziselierte Ornamentmalereien. Prächtig ist auch die mit Marmor verkleidete Sultansloge.
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Beyazit Meydani 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Mosche nicht besichtigt werden.

Großer Basar

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Tag für Tag strömt eine halbe Million Besucher durch die über 100 Gassen des ältesten und größten überdachten Basars (Kapalı Çarşı) der Welt. Rund 400 Läden und Werkstätten, zudem Banken, Moscheen und Hamams finden sich heute in dem Basar aus dem 15. Jh. Zumindest beim ersten Besuch ist es unmöglich, die Orientierung zu behalten. Deshalb lässt man sich am besten einfach treiben - herausgefunden hat noch jeder.
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Adresse

Kalpakcilar Caddesi Sorguclu Han: 22 , Beyazit 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Mo-Sa 8-19 Uhr. Geschlossen an religiösen Feiertagen.

Valens-Aquädukt

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Mehrspurig rauscht der Verkehr des Atatürk Bulvarı unter den Bögen des Valens-Aquädukts hindurch. Von einst 1000 m blieb ein 600 m langer Abschnitt des Bauwerks erhalten, dessen Doppelgalerien 18-26 m hoch sind. Der unter dem byzantinischen Kaiser Valens (reg. 364-378) errichtete Aquädukt überbrückt das Tal zwischen zwei Hügeln und versorgte die Stadtviertel um den Kaiserpalast mit Wasser aus dem Belgrader Wald am Bosporus rund 30 km nördlich. Auch nach der Eroberung der Stadt durch die Osmanen und noch im 19. Jh. trug der Aquädukt zur Wasserversorgung Istanbuls bei.
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Atatürk Bulvari-Sarachane Parki, Fatih 34000 Istanbul, Türkei

Zeyrek-Moschee

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Die Zeyrek-Moschee besteht aus drei separaten Bauteilen. Mehrere Kuppeln sowie drei Apsiden zeugen davon, dass hier drei Kirchen zusammengefügt wurden. Diese gehörten einst zum Pantokratorkloster. Das erste, ab 1118 errichtete Gotteshaus diente als Grablege für den byzantinischen Kaiser Johannes II. Komnenos. Zugleich wurde hier die wichtigste Ikone von Byzanz, eine Abbildung der Muttergottes mit dem Jesuskind im Arm, verwahrt. Später wurden zwei weitere Kirchen angebaut, die dem Erzengel Michael und der Muttergottes geweiht waren. Aufgrund seiner Bedeutung als kaiserliche Grabstätte prägte der Baukomplex in seiner Gesamtheit die byzantinische Kirchenarchitektur des 12. und 13. Jh. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurden die drei Gotteshäuser zur Moschee umfunktioniert. Benannt ist sie nach dem Korangelehrten Zeyrek Mehmet Efendi, der im 15. Jh. an der hiesigen Medrese unterrichtete.
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Molla Zeyrek Cami 34000 Istanbul, Türkei

Fatih-Moschee

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Die Fâtih-Moschee wurde in den Jahren 1463-70 erbaut. Auftrag- und Namensgeber war Sultan Mehmed II. Fâtih, der Konstantinopel 1453 erobert hatte. Um Platz für seine Moschee zu schaffen, ließ er die unter Kaiser Konstantin d. Gr. im 4. Jh. errichtete Apostelkirche abreißen. An sie erinnern nur noch einige Säulen im Arkadengang des Vorhofs. Mehrere Erdbeben setzten der ersten Fâtih-Moschee so zu, dass Sultan Mustafa III. ihren Abriss und einen noch größeren Neubau befahl. Diese Moschee im Stil des osmanischen Barock wurde 1771 fertiggestellt. Die zentrale Kuppel schmücken kunstvolle Schriftzeichen aus dem Koran. Die Grabhäuser Sultan Mehmeds II. und seiner Gemahlin Gülbahar erheben sich hinter der Moschee. Rund um den Sakralbau erstreckt sich ein großer Garten mit Wiesen und Bäumen, ein grünes Idyll im ansonsten stets belebten Fâtih-Viertel.
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Macar Kardesler Caddesi/Fatih 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden. Tgl. geöffnet.

Sultan-Selim-Moschee

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Benannt ist die Moschee nach Sultan Selim I. (1512-20), der auch in der Türbe auf dem Gelände der Moschee beigesetzt ist. In Auftrag gegeben wurde sie im Jahr 1522 von seinem Sohn Sultan Süleyman I., der seinem Vater damit ein Denkmal setzen wollte. Ihre stimmigen Proportionen prägen die Stadtsilhouette am Goldenen Horn. Der Vorhof der Moschee strahlt eine große Harmonie aus. Gleiches gilt für den quadratischen Kuppelraum. Schon beim Eintreten fällt der große Kronleuchter auf. Für farbige Akzente sorgen İznik-Fliesen an den Wänden. Sowohl die Kanzel als auch die Gebetsnische wurden aus Marmor gefertigt. Beide sind zudem mit feinen Intarsien versehen.
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Yavuz Selim Cad. 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden.

Galataturm

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Gut 60 m hoch ist der Galata Kulesi, den die Genuesen 1348 als Wachturm errichteten. Er war Teil der Befestigung um die Siedlung der italienischen Händler am Bosporus. Später diente er als Lager, Leuchtturm und Feuerwache. Heute sind in den beiden obersten Etagen ein Restaurant sowie der Zugang zur Aussichtsterrasse untergebracht. Sie bietet einen herrlichen Panoramablick über das Häusermeer dies- und jenseits von Goldenem Horn und Bosporus.
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Büyük Hendek Sok. Beyoglu 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Turm: 9-20.30 Uhr.

Preise

Erwachsene 20.0 TRY Kind 20.0 TRY

Tünel

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Tünel (Tunnel) heißt die Standseilbahn, die zwischen der Tersane Caddesi bei der Galatabrücke und dem 60 m höher gelegenen Stadtteil Beyoglu verkehrt. Nur zwei Minuten dauert die Fahrt durch ihren 600 m langen Tunnel. Seit 1875 ist diese U-Bahn in Betrieb - damit zählt sie zu den ältesten ihrer Art in Europa.
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Terasane Cad., Beyoglu 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Die Wagen verkehren im Abstand von zwei Minuten, die Fahrt dauert etwa eine Minute.

Preise

Erwachsene 2.5 TRY

Taksim-Platz

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Einem 1732 errichteten Wasserturm verdankt der Taksim Meydanı seinen Namen. Internationale Bekanntheit hat der von zwei Hotelhochhäusern überragte, zentrale Platz im europäischen Teil Istanbuls als Schauplatz großer Demonstrationen und Versammlungen. Diese scharen sich um das 1928 eingeweihte Freiheitsdenkmal in der Mitte des Platzes, das Atatürk und seine Mitstreiter im Türkischen Unabhängigkeitskrieg (1919-22) darstellt. Der Taksim Meydanı ist mit seinen sternförmig abzweigenden Hauptverkehrsstraßen, Metro- und Busstationen zudem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Ein besonderes Erlebnis bietet die seit 2006 zwischen Taksim-Platz und Kabataş verkehrende unterirdische Standseilbahn Füniküler. Fahrerlos und vollautomatisch überwindet sie den Höhenunterschied von rund 75 m zu den Schiffsanlegestellen am Bosporus-Ufer.
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Taksim Meydani, Beyoglu 34000 Istanbul, Türkei

Ortaköy

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4 von 5 Sternen
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Ortaköy zählt zu den lebendigsten Vierteln Istanbuls. Läden mit Kunsthandwerk, Restaurants, Cafés und Imbissbuden gibt es zuhauf. Seit Jahrhunderten leben Christen, Muslime und Juden hier einträchtig nebeneinander. Wie zum Beweis gelebter Toleranz stehen eine griechisch-orthodoxe Kirche, eine Synagoge und die kleine Ortaköy-Moschee dicht beieinander. Letztere wurde 1855 im neobarocken Stil erbaut. Ihre reich verzierte Fassade steht in bemerkenswertem Kontrast zur nüchternen Bosporusbrücke (Bogazici Köprüsü) dahinter.
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34000 Istanbul, Türkei

Dolmabahce-Palast

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1856 siedelte Sultan Abdülmecid I. mit Harem und Hofstaat vom Topkapı Sarayı in den neuen Dolmabahçe Sarayı am europäischen Bosporus-Ufer um. Sultan und Hof gaben sich westlich und modern, sodass der in einen großzügigen Park eingebettete, neobarocke Bau eher einem französischen Schloss als einem orientalischen Palast gleicht. Die Anlage beeindruckt allein durch ihre Ausmaße: Hinter der 600 m langen Fassade gibt es 46 Säle und 285 Zimmer, allesamt reich mit edlem Mobiliar und kostbaren Teppichen ausgestattet. Für die Verzierungen wurden 14 t Blattgold verarbeitet. Sind Besucher schon vom Treppenhaus und dem Festsaal im Harem beeindruckt, kommen sie im Muayede-Festsaal aus dem Staunen nicht mehr heraus. Er gilt als größter Ballsaal der Welt - und ist gewiss einer der prächtigsten. Der riesige Kronleuchter, ein Geschenk der britischen Queen Victoria, wiegt 4,5 t. In diesem Saal wurde übrigens General Mustafa Kemal Atatürk, der Begründer der modernen Türkei, aufgebahrt, nachdem er am 10. November 1938 im Palast gestorben war.
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Dolmabahce Caddesi, Besiktas 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Besichtigung: Di/Mi, Fr-So 9-16 Uhr

Preise

Erwachsene 40.0 TRY Kind 0.0 TRY Ticket für offizielle und private Räume. Selamlik 30 TRY (offiziell) Harem 20 TRY (privat)

Landmauer

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Im 5. Jh. sah sich Konstantinopel von Goten und Hunnen bedroht. Deshalb befahl Kaiser Theodosius II. (reg. 408-50) den Bau der 7 km langen, von Wehrtürmen überragten Landmauer (Surları). Sie besteht aus einer Vor- sowie einer Hauptmauer und reicht von der mächtigen Festung Yedikule am Marmarameer bis zum Goldenen Horn. Die Doppelmauer ist teils verfallen, teils restauriert. An einzelnen Abschnitten kann man sogar auf ihr spazieren, etwa an der Millet Caddesi.
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34000 Istanbul, Türkei

Tekfur-Palast

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5 von 5 Sternen
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Der spätbyzantinische Tekfur-Palast wurde Ende des 13. Jh. errichtet. Sein Bauherr, Konstantin Porphyrogennetos, ließ ihn in die Landmauer einfügen. Die Jahrhunderte überdauert haben ein Arkadenhof und eine dreistöckige, von vielen Fenstern durchbrochene Fassade. Ihre Zweifarbigkeit verdankt sie dem Wechsel zwischen rotem Backstein und weißem Marmor.
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Sishane Caddesi Edirnekapi, Fatih 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Der Palast kann nicht besichtigt werden.

Eyüp-Sultan-Moschee

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Fast märchenhaft wirken das Hauptgebäude im Barockstil - ein um 1800 erfolgter Nachbau des Originals - und das große barocke Eingangstor sowie die Nebengebäude und Türben. Die Eyüp-Sultan-Moschee ist eine der heiligsten Stätten des Islam, denn im mit wertvollen Fayencen verkleideten Mausoleum ist Abu Eyüp Ansari beigesetzt, Freund und Bannerträger des Propheten Mohammed. Er fiel im 7. Jh. bei der ersten arabischen Belagerung Konstantinopels. 800 Jahre später ließ Mehmed II. Fâtih an seiner Grabstelle eine Moschee bauen. Der bei frommen Gläubigen als letzte Ruhestätte hoch geschätzte, baumbestandene Friedhof hinter der Moschee besitzt besonders schön gestaltete Grabsteine.
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Cami-i Kebir Sok. Eyüp 34000 Istanbul, Türkei

Öffnungszeiten

Tgl. geöffnet. Zu Gebetszeiten kann die Moschee nicht besichtigt werden. Die Türben (Mausoleen) sind tgl. 9.30-16.30 Uhr geöffnet.

Haliç Metro-Brücke

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Seit 2014 verbindet zwischen Atatürk- und Galatabrücke die Haliç Metro Köprüsü die beiden Ufer des Goldenen Horns. Mit ihren 65 m hoch aufragenden Pylonen ist die moderne Schrägseil- und Drehbrücke ein neuer markanter Blickpunkt im Stadtbild. An ihren Seiten verlaufende Fußgängerwege zur Metrostation Haliç in der Brückenmitte bieten schönen Ausblicke auf das Goldene Horn.
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Haliç Metro Köprüsü 34212 Istanbul, Türkei

Bildergalerie

Hagia Sophia © © iStock.com/klug-photo

Hagia Sophia

Die Hagia Sophia zählt zu den prachtvollsten Kuppelbauten der Welt und war annähernd ein Jahrtausend lang der religiöse Mittelpunkt des Byzantinischen Reiches.

Moschee am Bosporus © © iStock.com/mrynart

Moschee am Bosporus

Beyazit Moschee © © iStock.com/semakokal

Beyazit Moschee

1506 fertiggestellt, galt die Beyazit Moschee lange Zeit als Vorbild für die Sakralarchitektur des Osmanischen Reiches.

Tekfur Palast © © iStock.com/mozcann

Tekfur Palast

Vom ehemalig großen Palast der byzantinischen Kaiser und prunkvollsten Gebäude der Welt blieb nur wenig über. Die Überreste allerdings bergen viele Geschichten.

Dolmabahce Palast © © iStock.com/berpin

Dolmabahce Palast

Die pompöse weiße Front des jüngsten Sultanpalastes zieht sich über 600 Meter am Bosporus entlang.

Galataturm © © iStock.com/NickolayV

Galataturm

Der Galataturm trägt eine reiche Geschichte auf dem Buckel: einst hölzerner Leuchtturm, wurde er im Laufe der Jahrhunderte als Kerker, Feuerwache und Wachturm verwendet, eher er 1967 sein heutiges Aussehen verliehen bekam.

Bosporus Brücke © © iStock.com/cawcaw

Bosporus Brücke

Der Bosporus verbindet das Schwarze mit dem Marmara-Meer und galt schon immer als wichtiger Handelsweg. War man damals mit Schiffen unterwegs, so ist die Bosporus Brücke heute weitaus befahrener.

Süleymaniye Moschee © © iStock.com/sadikgulec

Süleymaniye Moschee

1550 ließ Sultan Süleyman auf dem dritten der sieben Hügel Istanbuls die schönste Moscheeanlage der Stadt erbauen, die Süleymaniye Moschee.

Blaue Moschee © © iStock.com/timdeboeck

Blaue Moschee

Die imposante und berühmteste Moschee Instanbuls, die Sultan-Ahmet-Moschee, auch Blaue Moschee genannt, wurde von Sultan Ahmet I. in nur siebenjähriger Bauzeit errichtet.

Bosporus von Ciragan © © iStock.com/EnginKorkmaz

Bosporus von Ciragan

Rumeli Festung © © iStock.com/TPopova

Rumeli Festung

Goldenes Horn © © iStock.com/iSailorr

Goldenes Horn

Hagia Sophia von innen © © iStock.com/rognar

Hagia Sophia von innen

Blaue Moschee Innenhof © © iStock.com/vitalytitov

Blaue Moschee Innenhof

Unterwegs