U-Bahn-Streik in London
London stehen in den nächsten Tagen erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr bevor. Am Dienstag, den 21. April und Donnerstag, den 23. April ruft die Verkehrsgewerkschaft RMT ab 12 Uhr mittags für jeweils 24 Stunden zum Streik der Londoner U-Bahnen auf.
Einschränkungen im Londoner U-Bahn-Verkehr
Wer sich zurzeit in London aufhält und die U-Bahnen nutzt, braucht diese Woche starke Nerven. Für Dienstag, den 21. April und Donnerstag, den 23. April sind Streiks von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr mittags des Folgetages, also Mittwoch, den 22. April bzw. Freitag, den 24. April, angekündigt. Öffi-Fahrende werden aufgefordert, sich laufend über die aktuelle Lage zu informieren, da Einschränkungen auch am Nachmittag und Abend des jeweils zweiten Streiktages zu erwarten sind.
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Welche Linien sind betroffen?
Die angekündigten Streiks betreffen das gesamte Londoner U-Bahn-Netz. Auf den meisten U-Bahn-Linien ist mit einem eingeschränkten und verkürzten Betrieb zu rechnen. Fahrgäste sollten, wenn möglich, keine Fahrten nach 20 Uhr planen.
Neben den angekündigten Einschränkungen wird es auch Komplettsperren geben. Folgende Linien sind nach ersten Angaben von einer Komplettsperre betroffen:
- Piccadilly-Line
- Circle-Line
- Metropolitan-Line zwischen Baker Street und Aldgate
- Central-Line zwischen White City und Liverpool Street
Laut Angaben von TfL (Transport for London) ist für die Elizabeth-Line, DLR, London Overground und Straßenbahnen mit einem normalen Betrieb zu rechnen. Auch die Busse stehen zum Großteil als Ersatz zur Verfügung, jedoch ist für Freitag, den 24. April 5 Uhr Früh bis Samstag, den 25. April 5 Uhr Früh mit einem separaten Streik zu rechnen. Vom Streik betroffen sind die Linien 8, 25, 205, 425, N8, N25 und N205, auch wenn für die Linien 25 und 425 trotz des Streiks für den Großteil des Tages ein normaler Betrieb erwartet wird.
Weitere Streiktermine angekündigt
Hintergrund der Streiks sind Uneinigkeiten zwischen der Verkehrsgewerkschaft RMT und der TfL bezüglich der Einführung einer Viertagewoche und gleichzeitigen Verlängerung der Schichtzeiten an Arbeitstagen. Sollte weiterhin keine Einigung erzielt werden, sind weitere Streiks für folgende Tage geplant:
- Dienstag, 19. Mai bis Mittwoch, 20. Mai
- Donnerstag, 21. Mai bis Freitag, 22. Mai
- Dienstag, 16. Juni bis Mittwoch, 17. Juni
- Donnerstag, 18. Juni bis Freitag, 19. Juni